Planung und Umsetzung der AMS im Rahmen der Agenda 21
Biotopvernetzung
Die Vernetzung von Biotopen wird angestrebt, um die Verinselung von Tierpopulationen und Pflanzenvorkommen zu verhindern und die damit verbundene Gefahr der Degenierung und lokalen Auslöschung.
Südlich der Stadt Viernheim, in den Fluren Lange Morgen und Berlich wurde ein Konzept von einer Projektgruppe der Albertus-Magnus-Schule erarbeitet. Danach sollen vorhandene Feldholzinseln mit Heckenstreifen verknüpft werden. Auch Baumreihen und nicht bewirtschaftete Feldraine oder Ackerrandstreifen sollen wertvollere Lebensräume bilden und verbinden.
Inzwischen hat auch die aktive Umsetzung ebenfalls im Rahmen der Lokalen Agenda 21 begonnen. In einem Fächer übergreifenden Projekt im Biologie- und Erdkundeunterricht wurden die Themen „Hecke als Lebensraum“ und die “ausgeräumte Kulturlandschaft nach der Flurbereinigung“ bearbeitet. Jetzt haben die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5a für ein ca. 25m langes Teilstück einer neuen Feldhecke einheimische Sträucher, wie zweigriffliger Weißdorn, blutroter Hartriegel oder Haselnuss angepflanzt und dabei - mit Unterstützung des Landschaftsplaners der Stadt - sowohl Grundbegriffe des Naturschutzes, wie auch gärtnerische Praxis erlernt.
- Schüler beim Anlegen der Feldhecke 1: Zuerst muss die Wiesennarbe durchstochen und dann ein ausreichend großes Pflanzloch in dem lehmigen Boden ausgehoben werden.

- Schüler beim Anlegen der Feldhecke 2: Beim Verfüllen ist es wichtig die Erde fest anzudrücken, damit sie mit den Wurzeln genügend Kontakt bekommt.
