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21.5.2013 : 21:42 : +0200

Abriss und Neubau

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Erläuterungen zur Variante Neubau

Im Jahre 1963 wurde der Entschluss gefasst, die Innenstadt von Viernheim zu sanieren. Diese damals eingeleiteten Planungsarbeiten führten im April 1968 zu einem rechtskräftigen Bebauungsplan.

Grundlage dieser Maßnahmen waren Annahmen zu Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstumsraten, die sich in der Folgezeit weder bewahrheiteten noch als wünschenswert angesehen wurden. Dieser Bebauungsplan ging von einer völligen Strukturveränderung der Viernheimer Innenstadt aus.

Er sah den Abriss ganzer Häuserzeilen, die Zurücknahme der Baufluchten, den Neubau 6- bis 8-geschossiger Wohn- und Geschäftshäuser und auch die Bebauung einiger Blockinnenbereiche vor. Einzelne Projekte, wie das Viernheimer Rathaus, wurden nach diesen Grundgedanken realisiert.

In den 70er und 80er Jahren fand ein Umdenkprozess statt, der nach neuen planerischen Über-legungen in einen im Jahre 1981 verabschiedeten städtebaulichen Rahmenplan mündete. Dieser verfolgt eine grundlegend andere Strategie der Stadterneuerung als der Bebauungsplan von 1968.



Rahmenbedingungen

  • Zentralisierung aller ausgelagerten Verwaltungsbereiche der Stadt Viernheim
  • Bauflucht an Kettelerstraße in Anlehnung an alten Stadtgrundriss
  • angemessen dimensionierter Stadtplatz vor Rathaus
  • stärkere Durchlässigkeit mit Wegeverbindungen zur Anbindung der Potenzialfläche „Am Neuen Markt“
  • Nutzung des Flächenpotenzials im Norden, derzeit Parkplatz
  • Gebäudehöhe orientiert an bestehender Bebauung maximal vier Geschosse
  • Tiefgarage

Variante U-Form

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Städtebau

  • Einfluss auf Stadtgestaltung
  • Neuordnung des Zentrums
  • Anbindung des Neuen Marktes
  • Grünflächenpotential im Zentrum
  • Zugewinn an Baugrund im nördlichen Bereich
  • Potential für Wohnbebauung
  • Aufwertung der Geschäfte auf der Westseite
  • Aufwertung der Bebauung auf Ostseite (Grünzug)
  • Wohnbebauung im Norden - Rückseite wird zur Vorderseite (Grün statt Parken)
  • Anbindung der Fußgängerzone über Passage