Bauen in Viernheim
Informationen, Wohngebiete, ökologisches Bauen, Förderprogramm umweltfreundliches Bauen

Umweltsituation , Landschaft und bebauter Raum sind die Hardware unserer Stadt in der das soziale und kulturelle Leben stattfindet. Ihre Qualität bestimmt deshalb auch stark die Lebensqualität in Viernheim. Die wachsende Bevölkerungszahl hat Viernheim mit dem Ballungsraum Rhein-Neckar auch räumlich wachsen lassen. Damit bei wachsender Bebauung und zunehmendem Verkehr die Belastung von Umwelt und Natur möglichst gering bleibt, wurden Konzepte im Rahmen der Stadtplanung entwickelt und Ziele politisch beschlossen.
Es entstand der untenstehende, umfangreiche Themenkatalog:
Projekte, bei denen diese Themen derzeit eine besondere Rolle spielen sind das Neubaugebiet "Bannholzgraben", das Forschungsprojekt "Städte der Zukunft", das "Brundtlandstadtprojekt" zur CO2-Reduzierung oder die "Lokale Agenda 21".
Inhalte zum Themenkatalog
Verbesserung der Umweltbedingungen
- Belastung durch Lärm und Abgase verringern
- 30 % Co2 - Reduktion bis zum Jahr 2010
- Fußgänger- und radfahrerfreundliche Stadt
- Reduzierung des Autoverkehrs
- Verbesserung des ÖPNV-Angebotes
- Flächendeckende Tempo-30-Zonen in den Wohngebieten
- Kosten- und flächensparender Wohnungsbau
- behutsame Stadterneuerung
- gesünderes Wohnumfeld durch Verkehrsberuhigung und Grün
- Wohnqualität durch geändertes Verkehrsverhalten steigern
- Nutzungsmischung fördern
- umweltgerechte Entwicklung der Neubaugebiete
Erhaltung, Wiederherstellung und Verbesserung der Natur- und Landschaftsfunktionen
- Erhaltung und Erweiterung der Naturräume (Wald, Biotope, Gewässer, etc.)
- Erhaltung und Erweiterung innerörtlicher Vegetation (Privatgrün-Schutz)
- naturnäheres Siedlungsgrün
- Versiegelungsgrad reduzieren
- Versickerungsbereiche neu schaffen, sowohl öffentlich als auch privat
Schonung der natürlichen Ressourcen
- Einsparung von Energie und Wasser
- Optimierung der Energieversorgung
- Niedrigenergiehausstandard bei Neubauten
- Erhöhung des Anteils wärmegedämmter Altbauten
- Ausbau des Fernwärmenetzes
- Steigerung des Einsatzes erneuerbarer Energien
- Förderung der Regenwassernutzung
- Abwasserentlastung
- Verringerung des Abfallaufkommens
Zielorientierte Mithilfe bei der kommunalen Wirtschaftsentwicklung
- Wirtschaftsförderung im Sinne einer umweltgerechten Stadtentwicklung
- Förderung der örtlichen Wirtschaft durch Investition im Bereich Umwelt
- Fürsorgliche Flächenvorratspolitik
- Attraktivitätssteigerung der Innenstadt
Information und Beteiligung der Bürger und Öffnung der Verwaltung
- Entwicklung persönlicher Kompetenz bei den Bürgern
- Aktivierung möglichst vieler Bevölkerungsgruppen
- Anregungen zu mehr persönlichem und ehrenamtlichen Engagement
- Gleichstellung von Frauen und Männern
- Einbindung und Mitsprache im Stadtentwicklungsprozeß von Kindern und Jugendlichen
- Sicherstellung bzw. Verbesserung der Selbständigkeit älterer Menschen
- effiziente, bürgerfreundliche und umweltorientierte Verwaltung
- Stadt und Stadtwerke als Vorbild für die Bürger
