Bürgerwochenende
Viernheimer Bürgerwochenende am 10., 11. und 12. September 1999
Vorstellung der Ergebnisse der Zukunftswerkstätten
Weit mehr als 200 interessierte Menschen nahmen die Veranstaltungen am Bürgerwochenende wahr. Eingeleitet wurde der erste Meilenstein im Viernheimer lokalen Agenda-Prozeß am Freitag abend durch einen internationalen ökumenischen Gottesdienst. Pfarrerin Schwenk von der evangelischen Gemeinde, Don Luciano von der italienischen Gemeinde und der Imam von der islamischen Gemeinde gestalteten gemeinsam den Eröffnungsgottesdienst zur lokalen Agenda 21.
Danach traf man sich im Bürgerhaus, um die Eröffnung der großen Agenda-Ausstellung durch das Heidelberger Improvisationstheater "Drama light" zu genießen. Wolfgang Kempf vom Agenda-Projektteam wies in seiner Begrüßungsrede nochmals auf die Bedeutung der Agenda-21 für Viernheims Zukunft hin. Es wurden zukunftsfähige Produkte, die Ausstellung "Denk-Mal Auto" und Viernheimer Zukunftsvisionen, Ergebnisse der Zukunftswerkstätten präsentiert. Im Foyer des Bürgerhauses lud ein "Internationales Café" die Besucher ein. Am Samstag fand in der Schulstraße beim Wochenmarkt der "Markt der Zukunft" statt, hier präsentierten sich die agendarelevanten Projekte und Aktionen wie Car-Sharing, das Brundtlandprojekt, die Fahrschule Ecodrive, der Verein "Brücke", der Eine-Welt-Laden, die Energieagentur der A.v.H.-Schule, der Naturkostladen "Biene" und die Viernheimer Solarstromgesellschaft. Die Theatergruppe "Drama light" war dabei als Straßenfeger aktiv.
"Sind unsere Unternehmen zukunftsfähig?" Diese Frage stellten sich am Sonntag vormittag fünf Fachleute. Moderiert wurde die Podiumsdiskussion von der Rundfunkjournalistin Petra Pfeifer-Wiest. Der letzte Tag des großen Bürgerwochenendes wurde mit diesem Wirtschaftsbrunch eingeleitet, der recht gut besucht war. Am Sonntag nachmittag schlug dann Franz Alt mit seinem Vortrag "Dimension Zukunft - Neue Wege ins 21. Jahrhundert" die Zuhörer in seinen Bann.
Danach ging es im Bürgergespräch zur Agenda-Sache. Moderiert wurde das Bürgergespräch von Dipl.Päd. Helmut Bauer von ufit Tübingen, dem externen Begleiter des lokalen Agenda21 Prozesses ! Am 31. August bei der Zusammenkunft aller Teilnehmer der verschiedenen Zukunftswerkstätten hatte man sich darauf geeinigt, in der Fortführung des Agenda-Prozesses drei konkrete Projekte und fünf Themenbereiche in Arbeitskreisen weiter zu bearbeiten. Beim Bürgerwochenende wurden erste Überlegungen angestellt, wie die Inhalte in den einzelnen Themenbereichen aussehen könnten.
