
- Bild See-Landschaft
In der Oberrheinebene herrschen, wie dies für Flusstäler typisch ist, wechselnde Grundwasserstände. Ende der 1970er Jahre und Anfang der 1990er Jahre waren extrem tiefe Werte zu verzeichnen, mit der Gefahr von Setzungsrissen an Gebäuden. In der Zeit vom Frühjahr 2001 bis Sommer 2003 waren die Pegelstände besonders hoch. Rückblickend wurden zuletzt in der Zeit vor 1960 die derzeitigen Pegelstände überschritten.
Der wesentliche Einfluss auf die Grundwasserhöhen besteht in der Menge der Grundwasserneubildung, die durch die Niederschlagsmengen, vor allem im Winterhalbjahr, bestimmt ist. Ferner wirkt sich die Grundwasserentnahme aus Brunnen, besonders die des Wasserwerks Käfertal, aus.
