- Stadtradler 2010
Abschluss des Viernheimer Stadtradelns am 13. 6. beim Energiesparfest
Die "Pedltreter" hatten vorgelegt und hielten von Anfang an über zwei Wochen hinweg die Spitze.
In der dritten und letzten Woche wurde die Tabellenspitze jedoch gehörig durcheinander gewirbelt. Die "RenDiCats" haben sich mit kontinuierlichem, täglichem Radfahren trotz äußerst bescheidenem Wetter, den Spitzenplatz erradelt und bis zum Schluss gehalten. Mit etwas Abstand folgen dann die "Naturburschen". Die "Pedltreter", die zwei Wochen lang die Tabelle angeführt hatten, mussten sich am Ende mit Platz drei begnügen. Es geht hier etwa mitnichten, um neue Viernheimer Radclubs, sondern um die Förderung des Radverkehrs in Viernheim.
Viernheimer Parlamentarier und Magistratsmitglieder radelten im Team mit Bürgern als Vorbild voran, um für die klimafreundliche und gesundheitsfördernde Fortbewegungsart zu werben.
An der Tabellenspitze haben sich folgende drei Teams platziert: Auf dem ersten Platz die "RenDiCats", Renate Metzger, Dirk Does, Catriona Does mit 1.229 erradelten km und 172,06 kg eingespartes CO2. Platz zwei belegen die "Naturburschen", Dieter Gross, Klaus Adler, Peter Appelt mit 919 erradelten km und 128,66 kg eingespartes CO2. Platz drei besetzen die "Pedltreter" Richard Werle, Andrea Werle, Hans Boronowski mit 899 erradelten km und 125,86 kg eingespartes CO2. Zehn Teams sind bei Wind und Wetter geradelt und haben für den Klimaschutz kräftig in die Pedale getreten.
Die KOMPASS-Umweltberatung, die Stadt, Bürgermeister Baaß würden sich freuen, wenn der Funke übergesprungen ist und die Begeisterung für das Radfahren auch nach der Aktion noch anhält. Zwar kann man mit Radfahren keine jährlichen Jahrhunderthochwasser vermeiden, aber doch etwas zur Lebensqualität in der Stadt beitragen, indem durch mehr Radfahren Lärm und Emissionen reduziert werden.
Nach Berechnungen der Studie "Mobilität in Deutschland 2008" entstehen etwa ein Fünftel der klimaschädlichen CO2-Emissionen in Deutschland im Verkehr. Das sind 161 Mio. to CO2, wovon 149 Mio. im Straßenverkehr verursacht werden. Etwa 7,5 Mio. to CO2 ließen sich laut Umweltbundesamt vermeiden, wenn innerstädtisch etwa 30 % der Strecken bis sechs Kilometer mit dem Rad statt mit dem Auto gefahren würden. Das entspräche einer durchschnittlichen Radfahrleistung der Bundesbürger von knapp drei Kilometer täglich.
Klingt nach gar nicht viel und wäre in Viernheim kinderleicht zu realisieren und würde die Steigerung des Radverkehrs auf 30 % ermöglichen. In Viernheim werden bislang nur 20 % des innerstädtischen Binnenverkehrs mit dem Fahrrad abgewickelt. Es gäbe also Steigerungspotential. Deshalb lohnen sich Kampagnen für das Radfahren, weil nämlich nicht nur das Klima gewinnt, sondern auch ein großer Beitrag zur gesundheitlichen Prävention geleistet wird. Beim Ersten Viernheimer Stadtradeln wurden insgesamt 7.385,8 km erradelt und damit 1.034 kg CO2 eingespart. Die durchschnittliche Radfahreinzelleistung lag bei 246 km und 34 gesparten kg CO2. Die tägliche durchschnittliche Radfahreinzelleistung lag bei 11 km und 1,5 kg weniger CO2.
Viernheimer Stadtradeln gestartet
- Chopper
Das erste Viernheimer Stadtradeln ist am Samstag den 8. Mai bei der Auftaktveranstaltung "Viernheim - Gesund mobil!" erfolgreich gestartet.
Zehn Teams sind am Start. Die Stadtradler möchten die Viernheimer motivieren nicht nur in der der Freizeit, sondern auch für Ihre Alltagswege immer öfter das Fahrrad zu benutzen.
Viernheim hat ein gutes Radwegenetz und es gibt nichts Besseres für eine schnelle individuelle Mobilität, die obendrein kostengünstig und gesundheitsfördernd ist - als das Fahrrad - und das von Kind an bis ins hohe Alter. Radfahren ist gut für die Umwelt und für die Gesundheit.
Machen Sie es den Viernheimer Stadtradlern nach! Nutzen Sie das praktische und schnelle Verkehrsmittel für fast alle Wege! Radeln Sie Fettpölsterchen, schlechter Laune und unnötigen Benzinkosten einfach davon.
Bildquelle: Südhessen Morgen / Timo Bähr
