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4.2.2012 : 10:49 : +0100

Indikatoren

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Qualitätssicherung im Viernheimer lokalen Agenda-Prozess.

Indikatorensystem liefert Wegmarken für eine nachhaltige Entwicklung

In jedem Agenda 21 Prozeß taucht früher oder später die Frage auf:

"Sind wir auf dem richtigen Weg?
Wie nachhaltig ist dieses oder jenes Projekt.? "  

Indikatoren sind hierfür ein gutes Hilfsmittel und können bei entsprechender Ausarbeitung und Pflege ein wichtiges kommunales Managementinstrument darstellen.  

Noch in der Klärungsphase des lokalen Agenda-Prozesses wurde die Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft (FEST) in Heidelberg mit der Bestandsaufnahme der seitherigen agenda-relevanten Aktivitäten und der Entwicklung eines für Viernheim spezifischen Indikatorensystems beauftragt. 

 

Was ist ein Indikator? 

Ein Indikator ist eine Meßgröße, die Informationen über ein bestimmtes Phänomen gibt, wobei sie Informationen gezielt zusammenfassen kann, um eine bestimmte Bewertung zu erleichtern. Ebenso wie ein Arzt den Gesundheitszustand eines Patienten über den Blutdruck, die Funktion der Nieren und viele andere vitale Anzeichen prüft, geben Indikatoren darüber Auskunft wie weit eine Stadt auf dem Weg in die Nachhaltigkeit vorangekommen ist.  

Indikatoren können z. B. unerfreuliche Trends aufzeigen: wie z. B. in Seattle eine Zunahme von Kriminalität, Armut, oder Wohnungsmangel, eine Zunahme an Verkehr in den Innenstädten oder eine weitere Überbauung von Naturflächen und ermöglichen so den Verantwortlichen einer Stadt eine schnelle Reaktion. 

Mit den von der Forschungsstätte der evangelischen Studiengemeinschaft im Rahmen der Agenda 21 erarbeiteten Indikatoren hat Viernheim ein gutes Instrument zur Qualitätssicherung im Agenda 21-Prozess und zur Weiterarbeit an der Hand.