11.07.2017 14:13 Kategorie: Berichte, Beteiligen, Bürger, Mitmachen, Umwelt und Bauen, Unterstützen

Stadtumbau in der Weststadt: Maßnahmenkommentierung auf städtischer Homepage bis Ende Juli möglich

Noch bis Ende Juli kann jeder seine Meinung zum vorgesehenen Maßnahmenkatalog "Stadtumbau Viernheimer Weststadt" sagen.

"Jetzt ist Ihre Meinung gefragt. Gehen Sie auf unsere Homepage und prüfen Sie, ob wir etwas vergessen haben. Jeder einzelne Kommentar ist wichtig", ruft Erster Stadtrat Jens Bolze sowohl Bürgerinnen und Bürger als auch Gewerbetreibende und Unternehmen zur Beteiligung auf.

Einfach http://www.viernheim.de/unsere-stadt/umweltbauen/bauen/stadtumbau/massnahmenkommentierung.html#nav anklicken und mitmachen.


Beim vorgesehenen Stadtumbau in der Viernheimer Weststadt geht es um Themen wie Verkehrsanlagen und -flächen, Grünanlagen, Freiflächen, Mobilität, Barrierefreiheit, Entwässerung, Versickerung und Retention von Niederschlagswasser, Energie- und Klimaschutz, Öffentlichkeitsarbeit und anderes mehr.

Im Maßnahmenkatalog berücksichtigt sind die Arbeitsergebnisse, die die "Lokale Partnerschaft" im Rahmen mehrerer Sitzungen, die Akteure vor Ort in den Workshops und die Verwaltung im Rahmen von Arbeitsgesprächen eingebracht haben.

Zur Information:

Die Stadt Viernheim wurde im Jahr 2016 als einer von 20 neuen Standorten in das Städtebauförderprogramm "Stadtumbau in Hessen" aufgenommen. Am 17.Oktober 2016 überreichte Umweltministerin Priska Hinz den Förderbescheid in Höhe von 269.000 Euro für den Stadtumbau an Viernheims Bürgermeister Matthias Baaß.

Ziel des Programms ist es, städtebauliche Maßnahmen zu Klimaschutz, Klimaanpassung sowie zur Anpassung an demografische und wirtschaftsstrukturelle Veränderungen in einem integrierten Ansatz zu vereinen. Während des zehnjährigen Förderzeitraums sollen Kommunen u. a. in die Lage versetzt werden, sich auf die Folgen des Klimawandels vor Ort einzustellen. Dabei gilt es, Stadt- und Siedlungsstrukturen baulich an die Folgen des Klimawandels anzupassen. Hierbei spielen Wasser- und Grünflächen, die sogenannte grüne und blaue Infrastruktur, für die Kühlung von Quartieren und Steigerung der Lebensqualität eine entscheidende Rolle.

Grundlage für die Umsetzung von Maßnahmen ist ein von der Stadt aufzustellendes Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK), das für die nächsten zehn Jahre den Handlungsrahmen der städtebaulichen Entwicklung vorgeben soll.

Zur Erarbeitung des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepts wurde ein geeigneter Dienstleister gesucht. Die MVV Regioplan wurde in einem zweistufigen Auswahlverfahren ausgewählt und im Februar 2017 beauftragt.

Die Abgabe des Konzeptentwurfs beim Hessischen Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz erfolgt Ende September 2017.


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