Die Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe (KISS) in Viernheim

Deckblatt Selbsthilfebroschüre

Im Frühjahr 1996 wird beim Amt für Kultur, Bildung und Soziales (KuBuS), im Fachbereich Gesundheit die Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe eingerichtet.  

Die Aufgaben     

  • - Information zu bestehenden Selbsthilfegruppen
  • - Vermittlung von Kontaktsuchenden zu bestehenden Selbsthilfegruppen
  • - Beratung und Unterstützung beim Aufbau neuer Gruppen
  • - Hilfestellung bei der Suche nach geeigneten Räumen
  • - Weiterbildungsmöglichkeiten und Supervision
  • - Unterstützung bei der Suche nach Finanzierungsmöglichkeiten
  • - Unterstützung bei der Öffentlichkeitsarbeit, zum Beispiel beim Selbsthilfetag   

 

Die Kontaktstellenarbeit hat sich in Viernheim bislang sehr bewährt. Insbesondere die Gesamttreffen (3 bis 4 mal jährlich) und gemeinsamen Aktionen wie Selbsthilfetag oder Broschüre haben einen hohen Solidarisierungseffekt auf die verschiedenen Gruppen. Das ursprüngliche Konkurrenzdenken unter Selbsthilfegruppen mit gleichem Krankheitsbild (Kreuzbund, Guttempler, Anonyme Alkoholiker und Zentrale Kontaktstelle für Alkoholkranke und Medikamentenabhängige) hat sich in ein konstruktives Miteinander verwandelt und unter den Selbsthilfegruppen mit den verschiedensten Themen hat sich ein Wir-Gefühl eingestellt.
 

Die Außenwirkungen für das Selbsthilfethema sind sichtbar. Die Ergebnisse der Bürgerumfrage 2002 verdeutlichen dies noch mal: 79% der Befragten kennen die Selbsthilfebewegung und 26% der Befragten in Viernheim kennen KISS.
 

Informationen zur Entwicklung und eine Dokumentation der bisherigen Aktivitäten finden Sie in unserem nachfolgenden Dokument im pdf-Format:
 

Linksymbol Die Kontakt- und Informationsstelle KiSS

 

Gefördert durch die GKV-Selbsthilfeförderung Hessen

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