Stadtumbau Hessen - Fördergebiet
Viernheim West - Beginn 2017

 

Die Stadt Viernheim wurde im Jahr 2016 als einer von 20 neuen Standorten in das Städtebauförderprogramm "Stadtumbau in Hessen" aufgenommen. Am 17.10.2016 überreichte Umweltministerin Priska Hinz den Förderbescheid in Höhe von 269.000 Euro für den Stadtumbau an Viernheims Bürgermeister Matthias Baaß.

Ziel des Programms ist es, städtebauliche Maßnahmen zu Klimaschutz, Klimaanpassung sowie zur Anpassung an demografische und wirtschaftsstrukturelle Veränderungen in einem integrierten Ansatz zu vereinen. Während des zehnjährigen Förderzeitraums sollen Kommunen u. a. in die Lage versetzt werden, sich auf die Folgen des Klimawandels vor Ort einzustellen. Dabei gilt es, Stadt- und Siedlungsstrukturen baulich an die Folgen des Klimawandels anzupassen. Hierbei spielen Wasser- und Grünflächen, die sogenannte grüne und blaue Infrastruktur, für die Kühlung von Quartieren und Steigerung der Lebensqualität eine entscheidende Rolle.

Grundlage für die Umsetzung von Maßnahmen ist ein von der Stadt aufzustellendes Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK), das für die nächsten zehn Jahre den Handlungsrahmen der städtebaulichen Entwicklung vorgeben soll.

Zur Erarbeitung des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepts wurde ein geeigneter Dienstleister gesucht. Die MVV Regioplan wurde in einem zweistufigen Auswahlverfahren ausgewählt und im Februar 2017 beauftragt.

Die Bearbeitung des ISEK in enger Abstimmung mit der Verwaltung startet ab sofort. Die Abgabe des Konzeptentwurfs beim Hessischen Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz erfolgt Ende September 2017.

Der Prozess beginnt mit einem

Stadtteilspaziergang
am Samstag, 25.3.2017 um 10 Uhr
Treffpunkt vor der Baugenossenschaft, Mozartstraße 15
(Verlauf/Plan)