14 Tage – 14 Leistungen Was leistet eine selbstverwaltete Stadt? heute: Integration durch Bildung

Die Leistungen des Vereins Lernmobil zusammen mit der Stadt Viernheim

 

Ohne die selbstverwaltete Stadt Viernheim (bei mehr Zentralstaatlichkeit) hätte es die Leistungen des Vereins Lernmobil mit dieser Wertschöpfung für die Gesamtgesellschaft nie gegeben.

Es war der frühere Bürgermeister Norbert Hofmann, der in der Zeit der Lehrerarbeitslosigkeit eine Möglichkeit zum Engagement schuf (Hausaufgabenhilfe der vhs). Fortan unterstützte die Stadt Viernheim die zunehmenden Aktivitäten, die später "Integration durch Bildung" überschrieben wurden. Mit der städtischen Freizeit- und Begegnungsstätte T.i.B. war der ideelle und organisatorische Rahmen gegeben, um der Arbeit des Lernmobils eine Basis zu liefern.


Welchen Nutzen hat die Allgemeinheit durch die Aktivitäten des Vereins Lernmobil?

  • Verbesserte Integration eines hohen Anteils von ausländischen Kindern, Jugendlichen und Familien - aufgrund verbesserter Bildungschancen
  • Vorhandensein von mehr Fachkräften für die Wirtschaft in Zukunft
  • Weiterfunktionen des Sozialsystems zum Nutzen aller



Was war und ist unabdingbar nötig, um diese Leistung für die Gesellschaft zu erbringen:

Die langjährig sichere Unterstützung der Arbeit des Lernmobils durch die selbstverwaltete Stadt.

Erst diese Unterstützung war Grundlage für weitere Gelder aus anderen Quellen (Landkreis, Land Hessen, Sparkassenstiftung Starkenburg u.a.).

Ohne diese langjährig sichere Unterstützung würde es nicht diese Qualität der Arbeit geben.

Brief des Tages:

Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Hessischen Landtag
Herrn Vorsitzenden
Mathias Wagner
Schlossplatz 1-3
65183 Wiesbaden


Datum: 9. Oktober 2014

Ohne die selbstverwaltete Stadt kein "Väterprojekt" in Viernheim

Sehr geehrter Herr Fraktionsvorsitzender Wagner,

"Grün wirkt!" - so wurden Sie in unserer örtlichen Tagespresse anlässlich Ihres Informationsbesuches in Viernheim im Juli 2014 zitiert (siehe Anlage). "Vater sein ist schön" sei ein hervorragendes Beispiel, wie sich Integration sinnvoll fördern lässt. Gleichzeitig sagten Sie zu, den Wunsch nach einer Verankerung des Projektes in ganz Hessen unterstützen zu wollen.

Dies begrüße ich sehr und möchte gerne einen weiteren sehr wesentlichen Punkt benennen, bei dem ich Ihrerseits auf Unterstützung hoffe.

Ohne die selbstverwaltete Stadt Viernheim hätte es die Leistungen des Vereins Lernmobil - auch das Väterprojekt - mit dieser Wertschöpfung für die Gesamtgesellschaft nie gegeben.

Es war der frühere Bürgermeister, der in der Zeit der Lehrerarbeitslosigkeit eine Möglichkeit zum Engagement für das Lernmobil schuf (Hausaufgabenhilfe). Fortan unterstützte die Stadt Viernheim die zunehmenden Aktivitäten, die später "Integration durch Bildung" überschrieben wurden. Mit der städtischen Freizeit- und Begegnungsstätte T.i.B. war der ideelle und organisatorische Rahmen gegeben, um der Arbeit des Lernmobils eine Basis zu liefern.

Die langjährig sichere Unterstützung der Arbeit des Lernmobils durch die selbstverwaltete Stadt war und ist unabdingbar nötig, um diese von Ihnen gewollte Integrationsleistung zu erbringen. Erst diese kommunale Unterstützung war Grundlage für weitere Gelder aus anderen Quellen (Landkreis, Land Hessen, Sparkassenstiftung Starkenburg u.a.). Ohne diese langjährig sichere Unterstützung würde es nicht diese Qualität der Arbeit geben.

Deswegen darf ich Sie dringend darum bitten bei der Neuregelung des Kommunalen Finanzausgleichs Ausgaben der Städte für Aufgaben der Integration als zwingend einzustufen, sonst ist in Viernheim ganz konkret die Arbeit des Vereins Lernmobil in erheblicher Gefahr.

Mit freundlichen Grüßen



Matthias Baaß
Bürgermeister