Beim Parken im Kreuzungsbereich muss die 5-Meter-Zone unbedingt eingehalten werden!

Zugeparkt oft bis in den Kreuzungsbereich hinein - da haben Fußgänger, abbiegende PKWs, Radfahrer und Mütter mit Kinderwagen schlechte Karten.

Insbesondere dann, wenn rücksichtslose Autofahrer zudem noch den ganzen Gehwegbereich zum Parken in Beschlag nehmen. Immer wieder, jeden Tag und an verschiedenen Kreuzungen im Stadtgebiet (Bertholdus-Pfenningh-Straße/Kettelerstraße, Luisenstraße/Kettelerstraße, Lorscher Straße/Ludwigstraße und andere mehr) sind Bilder wie dieses zu beobachten.
Von wegen Einhaltung der so genannten 5-m-Zone. Mit Nichten! Ohne Rücksicht auf andere wird einfach geparkt, wie man will. Nicht selten quetschen Fahrzeugführer ihre Vehikel in kleinste Lücken, schaffen Problemsituationen und oft auch Gefahren für andere.

Anlass genug für das Ordnungsamt, auf die Vorschrift der 5-m-Zone hinzuweisen und an deren Einhaltung zu appellieren.

Nach der Straßenverkehrsordnung ist das Parken vor und hinter Kreuzungen und Einmündungen bis zu je 5 m von den Fahrbahnkanten verboten.
Die 5-m-Fläche gilt als neuralgischer Bereich.

Der Fahrzeugführer muss also beim Parken seines Fahrzeug einen erforderlichen Mindestabstand von 5 m zu einer Kreuzung oder Einmündung einhalten, wenn er den Anforderungen des § 12 Abs. 3 Nr. 1 StVO entsprechen will.

Ziel des § 12 Abs. 3 Nr. 1 StVO ist es gefahren oder Belästigungen von in einen Kreuzungs- oder Einmündungsbereich einbiegenden Verkehrsteilnehmer fernzuhalten, konkret den unmittelbaren Kreuzungs- oder Einmündungsbereich frei von Fahrzeugen zu halten, insbesondere damit es weder für (abbiegende) Fahrzeugführer noch für Fußgänger zu Sichtbehinderungen oder auch anderen gefährlichen Situationen kommt. Aber auch die Fahrbahn überquerende Fußgänger sollen durch diese Vorschrift geschützt werden.
In diesem Zusammenhang macht das städtische Ordnungsamt darauf aufmerksam, dass in der Goethestraße zehn zusätzliche Parkplätze (mit entsprechender Markierung) ausgewiesen werden konnten - nach vorheriger Rücksprache mit dem städtischen Amt für Stadtentwicklung und Umweltplanung, der Feuerwehr und den Rettungsdiensten. Auch die Anwohner der Straße der Straße Am Schmittsberg und Am Schlangenpfad können sich über zusätzlichen Parkraum freuen.