Demenz und Bluthochdruck: Welche Zusammenhänge gibt es? Vortrag von Dr. med. Joachim Grießhaber

Samstag, 21. April 2018, 11 Uhr +++ Ratssaal des Viernheimer Rathauses, Kettelerstr. 3

Dementielle Erkrankungen sind eine wachsende Herausforderung für unser Gesundheitssystem und die Gesellschaft von morgen. Da es bislang keine zufriedenstellenden therapeutischen Möglichkeiten gibt, um eine bestehende Demenz effektiv zu behandeln, sind Maßnahmen zur Vorsorge von herausragender Bedeutung.

Zu den gesicherten Risikofaktoren für vaskuläre (gefäßbedingte) Demenzen gehört der Bluthochdruck. Auch bei Patienten mit einer Alzheimerdemenz führt ein Bluthochdruck vermutlich dazu, dass sich die Fähigkeiten des Wahrnehmens, Denkens und Erkennens schnell verschlechtern. Eine konsequente Blutdruckeinstellung, spätestens im mittleren Lebensalter, ist eine entscheidende Möglichkeit zur Vorsorge geistiger Funktionsverluste. Darüber hinaus ist es wichtig, auch die anderen bekannten Gefäßrisikofaktoren einzustellen.

Regelmäßige körperliche Aktivität und Pflege sozialer Kontakte sind die Basis der Vorsorgemöglichkeiten. Eine rechtzeitige medikamentöse blutdrucknormalisierende Therapie kann das Fortschreiten von geistigen Funktionseinbußen zumindest verlangsamen und so den Eintritt einer Demenz zum Teil verhindern.

Veranstalter: Demenznetz Viernheim
Der Eintritt ist kostenfrei