Amt für Kultur, Bildung und Soziales: Arbeitsgemeinschaft der Geschichts- und Heimatvereine im Kreis Bergstraße stellt neues Band der Geschichtsblätter vor

Freitag, 2. Dezember in der Kulturscheune

„Wir sind das Gedächtnis des Kreises Bergstraße“. Mit diesen Worten erläutert Heidi Adam, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Geschichts- und Heimatvereine im Kreis Bergstraße die Aufgabe, der sich jedes Jahr aufs Neue einige Geschichtsforschende und -interessierte des Kreises stellen. Sie sammeln Texte zur Historie, neueste Forschungen und Erinnerungen, um Ereignisse, Zustände und Institutionen im Gedächtnis der Menschen zu halten. Die Texte sind aufwändig recherchiert und wissenschaftlich bearbeitet, wenn sie dann in den Geschichtsblättern erscheinen.

In diesem Jahr erscheint bereits Band 55, der wieder spannende Erzählungen aus den Städten und Kommunen der Region hervorbringt und nun der Öffentlichkeit vorgestellt werden soll.

So beschäftigt sich ein großer Beitrag von Heinz Klee, ehemaliger Schulleiter aus Viernheim, mit der Person „Schwester Paterna“, die in Viernheim noch vielen Mitbürgern bekannt sein dürfte. War sie doch über vier Jahrzehnte die „Sozialstation“ der Stadt und mit ihrem Fahrrad überall präsent, wo sie gebraucht wurde. Den Weg der jungen Frau aus dem Schwarzwald über ihren Ordenseintritt bei den „Bühler Schwestern“ bis hin zur „Gemeindeschwester“ in Viernheim zeichnet Heinz Klee nach und beschreibt ihr nimmermüdes Wirken.

Daher findet die Buchvorstellung des neuen Bandes der Geschichtsblätter im Jahr 2022 auch in Viernheim statt. Am Freitag, den 2. Dezember, um 18.00 Uhr sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen, in die Kulturscheune zu kommen und dem Vortrag von Heinz Klee zu lauschen. Ebenfalls eingeladen sind Vertreter der Herkunftsfamilie von Schwester Paterna und Vertreterinnen ihres Ordens, der „Bühler Schwestern“.

Natürlich enthält der Band noch viel mehr Wissenswertes: So konnte der Melibokusturm in diesem Jahr ein Jubiläum feiern. Claudia Sosniak, Archivarin der Stadt Bensheim, schreibt über die Vorgänger des heutigen Turmes und seine Entstehung und wird aus erster Hand berichten. Ein Aquarell des Turmes von dem Künstler Hans Pehle ziert in diesem Jahr den Einband des Buches, Herr Pehle wird an diesem Abend ebenfalls anwesend sein.