Amt für öffentliche Sicherheit und Ordnung: Stadtverwaltung startet Bürgerbefragung zur "Sicherheit in Viernheim"

Bürgerinnen und Bürger können ihre Sorgen und Ängste mitteilen

Den Fragebogen finden Sie unter:
https://www.viernheim.de/rathaus-politik/buergerbeteiligung/buergerbefragungen.html 


Wie sicher fühlen sich die Bürgerinnen und Bürger in Viernheim?

Antworten auf diese Fragen soll der Stadtverwaltung nun eine Fragebogenaktion geben, die im Rahmen des hessenweiten Präventionsprogramms "KOMPASS" stattfindet.

Gemeinsam mit Amtsleiter Sebastian Geschwind und Sicherheitsberater Peter Hoffmann vom Ordnungsamt stellt Bürgermeister Matthias Baaß das Sicherheitsprogramm, in das die Stadt Viernheim bereits 2018 aufgenommen wurde, bei einem Pressetermin vor.

"KOMPASS ist eine Initiative der Hessischen Landesregierung und steht für eine engere Verzahnung zwischen Bürgerinnen und Bürgern, der Stadt Viernheim und der Polizei. Es soll das persönliche Sicherheitsgefühl der Viernheimer Bevölkerung - sofern nötig - verbessert werden und dadurch Ängste in der Stadt abgebaut werden" so Bürgermeister Matthias Baaß.

Die Teilnahme an der Fragebogenaktion ist für Alle bewusst niederschwellig ausgelegt und kann sowohl online per Computer oder Smartphone, als auch in Papierform erfolgen. Gefragt wird neben dem Geschlecht und dem Alter auch nach der Meinung der Befragten, welches die drei dringlichsten Sicherheitsprobleme in Viernheim sind und ob es Orte in der Stadt gibt, an denen diese sich unsicher fühlen. Zum Ankreuzen sind als Beispiele der OEG-Bahnhof, die Innenstadt/Fußgängerzone sowie der Spitalplatz/Tiefgarage aufgeführt. Aber auch weitere Örtlichkeiten können noch ergänzend im Fragebogen angegeben werden. Abschließend haben die Befragten noch die Möglichkeit zu schildern, was aus eigener Sicht getan werden müsste, damit sich die Sicherheit in Viernheim verbessert. 

Der Fragebogen ist hier zu finden und zusätzlich auch in verschiedenen Geschäften der Stadt, bei den Vereinen oder im Rathaus (Empfang) erhältlich.
Ausgefüllt kann der Bogen einfach in den Briefkasten des Rathauses eingeworfen werden.

Gleichzeitig werben Plakate mit entsprechendem QR-Code, der direkt zur städtischen Homepage und zum Fragebogen führt, an zentralen Orten zum Mitmachen. Die Umfrage läuft bis Ende Januar 2022.

>>> ZUM FRAGEBOGEN

"Das Präventionsprogramm KOMPASS ist eine sinnvolle Ergänzung zu den bereits bestehenden Maßnahmen und bietet der Stadt Viernheim die Möglichkeit, auch im präventiven Bereich verstärkt tätig zu werden", erklärt Ordnungsamtsleiter Sebastian Geschwind. "So können wir schon Sicherheit schaffen, bevor eine Gefahr überhaupt entsteht und somit für die Bürgerschaft da sein."

Die Fragebogenaktion sei nun der Auftakt im Rahmen des Präventionsprogramms, so Geschwind. "In den kommenden Monaten und auch Jahren werden wir verschiedene Aktionen durchführen, um mit den Bürgerinnen und Bürgern im Austausch zu bleiben und so für die Zukunft adäquate Lösungen vorschlagen zu können." 

Erster Schritt des Präventionsprogramms KOMPASS, so Sicherheitsberater Peter Hoffmann, sei nun die Sicherheitsanalyse für Viernheim im Rahmen der Fragebogenaktion, die im Anschluss ausgewertet wird. "Gemeinsam müssen dann passgenaue Lösungsansätze entwickelt und in konkrete Maßnahmen umgesetzt werden." 

Einige präventive Maßnahmen, die im Rahmen des Präventionsprogramms KOMPASS in einer Kommune erfüllt sein müssen, kann Viernheim schon seit mehreren Jahren vorweisen, wie zum Beispiel die Aufstockung der Stadtpolizei, der Freiwillige Polizeidienst, die stadtteilorientierte und schulbezogene Gemeinwesenarbeit durch die Jugendförderung oder die Hilfeinseln "Leon".

Bei der 1. Sicherheitskonferenz, die am 16. März 2021 geplant ist, soll dann das Ergebnis der Umfrage bekanntgegeben werden und gemeinsam mit Vereinen und Institutionen weitere Maßnahmen auf Grundlage des Umfrageergebnis festgelegt werden. Hierzu wird die Stadtverwaltung zusammen mit der Bürgerschaft und der Polizei weitere Präventionsmöglichkeiten und -projekte ins Leben rufen. Bei einer 2. Sicherheitskonferenz (voraussichtlich im Herbst 2022) soll dann der aktuelle Stand im Vergleich zum März 2022 aufgezeigt und weitere Maßnahmen für die Zukunft analysiert werden. Nach einem abschließenden positiven Bericht zur Sicherheitslage der Stadt hoffen die Akteure sodann auf die Verleihung des Sicherheitssiegels "KOMPASS" durch das Hessische Innenministerium.

Ansprechpartner in Sachen KOMPASS ist der Sicherheitsberater im Amt für öffentliche Sicherheit und Ordnung, Peter Hoffmann (E-Mail: , Telefon: 06204 988-250 oder 251).