Filme über das Älterwerden – für Alt und Jung

Zwei Filmvorführungen in Viernheim am 20. und 21. Oktober 2021 – Eintritt frei

Das SeniorenBüro ist gemeinsam mit den bewährten Kooperationspartnern - dem Demenznetz Viernheim und dem Arbeitskreis Altenhilfe Viernheim - auch beim 12. Europäischen Filmfestival der Generationen 2021 wieder mit von der Partie.

Gleich zwei Filme werden in Viernheim gezeigt: „Enkel für Anfänger“ am Mittwoch, den 20. Oktober sowie „Hinter den Wolken“ am Donnerstag, den 21. Oktober. Beide Filme starten jeweils um 18.30 Uhr in der Mehrzweckhalle der Goetheschule (Schulstraße 6). Einlass ist an beiden Tagen schon ab 18:00 Uhr. Der Eintritt ist frei. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger – sowohl die ältere als auch die jüngere Generation - sind heute schon herzlich hierzu eingeladen.

Für die Veranstaltungen gelten die 3G-Regeln. Die Teilnahme ist nur für geimpfte, genesene oder getestete Personen (Test nicht älter als 48 Stunden) möglich. Die entsprechenden Nachweise sind mitzubringen.

Im Anschluss an die Filme besteht für Alle die Möglichkeit, anhand der Themen miteinander ins Gespräch zu kommen. „Gerade mit dem Medium Film kommen wir miteinander ins Gespräch – weil Filme berühren, weil sie uns zum Lachen bringen oder zu Tränen rühren“, so Eberhard Schmitt-Helfferich und Beate Preuss vom SeniorenBüro. Und die Diskussion im Anschluss lässt niemanden mit diesen Emotionen allein, sondern reflektiert sie und lässt das Thema des Films auch im kommunalen und persönlichen Kontext wachsen. Hierfür werden die Mitarbeitenden des Viernheimer SeniorenBüros zur Verfügung stehen.

Für Rückfragen und Informationen stehen beide unter der Telefonnummer 06204-988 336 bzw. -236 zur Verfügung. 

Informationen zu den beiden Filmen in Viernheim

Enkel für Anfänger - Komödie über Leih-Großelternschaft für Alt und Jung (Deutschland 2019, 104 Minuten), Mittwoch, 20. Oktober, um 18:30 Uhr in der Mehrzweckhalle der Goetheschule

Karin (Maren Kroymann) missfällt an ihrem Rentnerdasein die Selbstgenügsamkeit ihres Ehemanns und so macht sie sich auf die Suche nach neuen Aufgaben und Zielen. Als ihre flippige Schwägerin Philippa (Barbara Sukowa) von ihrer Tätigkeit als Paten-Oma vorschwärmt, sieht Karin darin die Chance, etwas Sinnvolles beginnen zu können. Um ihren griesgrämigen, verwitweten Freund Gerhard (Heiner Lauterbach) auf andere Gedanken zu bringen, überredet sie ihn, mitzumachen. Die Leih-Großelternschaft dieser drei sehr unterschiedlichen Charaktere bringt bei ihnen nicht nur Diskussionen über den richtigen Erziehungsstil auf, sondern stellt auch eigene Alters-, Eltern- und Kinderbilder in Frage…
Eine unterhaltsame Generationen-Clash-Komödie über Helikopter-Eltern, Öko-Fixierung und sich selbst verwirklichende Senioren.

Hinter den Wolken - Trauern oder Lieben – oder geht beides? (Belgien 2016, 109 Minuten), Donnerstag, 21. Oktober, um 18:30 Uhr in der Mehrzweckhalle der Goetheschule.

Nach einem halben Jahrhundert treffen sich die Lebenslinien zweier verwitweter Menschen wieder. Ausgerechnet an der Beerdigung von Emmas Ehemann taucht ihre Jugendliebe Gerard auf. Schnell kommen sie sich näher und entdecken ihre alten Gefühle füreinander. So gesellt sich neben der Trauer zunehmend die Lust auf das Neue und Romantische. Das irritiert nicht nur Emma, auch Tochter Jacky und Enkelin Evelien reagieren mit Unverständnis. Dadurch gerät auch der charmante und gefühlvolle Gerard ins Wanken, denn er will Emma nicht ein zweites Mal verlieren.

Am Ende müssen alle drei Generationen erkennen, dass sich die Liebe nicht planen lässt – und was haben die beiden älteren Jungverliebten schon zu verlieren, außer Zeit? Ein warmherziger Film mit zwei wunderbaren Hauptdarstellern und zugleich eine humorvolle Hommage an die Liebe in jedem Alter.