Herbstferien: Mit der Jugendförderung unterwegs in der Region

Grauverhangener Himmel, herbstliche Kühle und fast jeden Tag Regen

Ferien kommen manchmal unverdient ungerecht und gemein daher. Da hilft es schon, wenn man Freundinnen und Freunde aus der Schule um sich weiß, diese morgens treffen kann, um mit ihnen gemeinsam in den Tag zu starten: Mannheim, Karlsruhe, Heidelberg und Ludwigshafen waren die Ausflugsziele. Auf dem Programm standen der Besuch des Wildparks Rheingönheim, das Museum für Naturkunde und das Schloss in Karlsruhe, der Botanische Garten inklusive einer Aufführung eines Stücks der Städtischen Bühne in Heidelberg - und als es dann am letzten Tag nur noch regnen wollte - gemeinsames Bowling und sich anschließendem gemütlichen Essen in Ludwigshafen.

Dieser Baustein innerhalb des Ferienangebots der städtischen Jugendförderung ist bereits seit 2016 etabliert und wurde zunächst für Schülerinnen und Schüler weiterführender Schulen konzipiert, die sich erst relativ kurz in Viernheim aufhalten. Im Rahmen des kommunalen Lese- und Sprachförderkonzepts soll so in den Herbst- und Osterferien jeweils eine Woche die Erkundung des eigenen Lebensumfeldes im Mittelpunkt stehen: „Die Welt hört nicht hinter dem Rhein-Neckar-Zentrum auf!“ ist das Motto und es geht um die Erweiterung des persönlichen Horizonts - geografisch, aber auch sozial und kulturell.

Zeitgleich werden Kulturtechniken vermittelt. Wie orientiere ich mich mittels Stadtplänen und Fahrplan-Apps? Wie benehme ich mich in Bus und Bahn? Wie verhalte ich mich in Museum oder Theater? Warum ist Kunst, Literatur und Musik für unser Leben essenziell?

Die Schülergruppe, bestehend aus Kindern und Jugendlichen aus Alexander-von-Humboldt-Schule und Friedrich-Fröbel-Schule wurden in dieser Woche betreut und begleitet von Nagam Atris (Lehrerin) und Rima Atris (Studentin, PH-Heidelberg), Beate Helmes, Nadine Merkel und Claus Bunte von der Jugendförderung. Merlinda Yankova, ausgebildete Jugendgruppenleiterin, unterstützte das Team.