Jugendförderung: Feriendomizil und Ferienspiele für Kinder müssen abgesagt werden

Jugendförderung erarbeitet Ersatzprogramm für Sommerferien mit Jugendleiter*innen und Vereinen

In den vergangenen Jahren liefen die Vorbereitungen für das 4-wöchige Sommerferiendomizil der städtischen Jugendförderung um diese Zeit bereits auf Hochtouren.

Doch leider ist das beliebte Feriendomizil aufgrund der geltenden Verordnungen und Hygienevorschriften in der bewährten Form in den kommenden Sommerferien nicht durchführbar. Ähnlich wie in den Schulen ist auch bei Betreuungs- und Freizeitangeboten darauf zu achten, Gruppengrößen gering zu halten, Abstandsregelungen einzuhalten und Personengruppen nicht zu durchmischen. Ebenfalls betroffen hiervon sind auch die Sommerferienspiele.

Ein Ferienprogramm für Kinder soll es im Sommer aber trotzdem geben. Dabei wird es sich aber um Einzelangebote handeln und nicht um eine Betreuung, die für eine ganze Woche von morgens bis nachmittags eine Betreuung garantiert. Die Jugendförderung erarbeitet gerade mit ca. 30 Jugendleiter*innen und in Zusammenarbeit mit Viernheimer Institutionen und Vereinen Beschäftigungs- und Freizeitangebote, die unter Einhaltung der bestehenden Hygieneauflagen durchaus möglich sind und eine gemeinsame Alternative zum Feriendomizil und den Ferienspielen darstellen soll. Geplant ist, Kindern für den gesamten Zeitraum der Ferien (6. Juli bis 14. August) ein vielfältiges Programm zusammenzustellen, wobei die einzelnen Veranstaltungen dann nach vorheriger Anmeldung besucht werden können.

Sobald die Vorbereitungen abgeschlossen sind, wird das Programmangebot ab dem 20. Juni über die Internetseite der Stadt Viernheim www.viernheim.de und über die Presse veröffentlicht.

Abhängig von einer entsprechenden Verordnung des Hessischen Kultusministeriums wird aber möglicherweise an allen Grundschulen eine Notbetreuung eingerichtet.


Allgemeine Hintergrundinformationen zum Sommerferiendomizil:

Im Sommerferiendomizil der städtischen Jugendförderung wurden in der Vergangenheit gemeinsam mit ehrenamtlich engagierten Jugendleiter*innen für 60 Kinder je Woche Themen geplant, Ausflugsziele gebucht, und Angebotspläne erstellt.

Bis zu 85 Personen verbrachten dann wochenweise die Ferien im Treff im Bahnhof, spielten, bastelten und aßen gemeinsam. Kinder konnten in wechselnden Zusammensetzungen an Projekten teilnehmen, mit Freunden auf dem Gelände spielen und in geselliger Runde das Mittagessen genießen.