Energetische Sanierung der Rudolf-Harbig-Halle: Ab September können die Bälle wieder fliegen

Erster Stadtrat Jens Bolze: "Kosten- und Zeitplan können eingehalten werden!"

Eine gute Nachricht für Sportler und Schulen: Ende August soll die energetische Sanierung der Rudolf-Harbig-Halle abgeschlossen sein, die Halle Anfang September für den Schul- und Vereinssport wieder zur Verfügung stehen. Erfreulich zudem: Neben dem Bauzeitenplan kann auch der Kostenplan eingehalten werden. Die Arbeiten (Heizung, Belüftung und Beleuchtung) laufen nach Plan.

Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 660.000,-- Euro, die Zuschüsse vom Land (250.000,--) und Bund (30.000,--) auf 280.000,-- Euro. Mehrere 100.000,-- Euro spart die Stadt dadurch, dass sie auf eine neue Deckenverkleidung verzichtet. Die Decke bleibt offen, bekommt damit ein wenig Loft-Charakter.

Für eine helle und gleichmäßige Beleuchtung sorgen neue dimmfähige LED-Strahler. Die Leuchten (nebst Ballabweiser) werden in den nächsten Tagen installiert.

Gute Luftqualität garantiert der zentrale Lüftungskanal. Die bedarfsgerechte Regulation der Lüftung erfolgt mit Hilfe von Sensoren. Für optimale Wärmerückgewinnung (82 %!) sorgt ein Rotationswärmetauscher auf dem Vorderdach der Rudolf-Harbig-Halle. Auch die Deckenstrahler - in gleich vier Reihen montiert - können je nach Nutzung und Belegung programmiert werden.

Beim Pressegespräch mit Erstem Stadtrat Jens Bolze zusammen mit seinen Mitarbeitern Reinhard Wirths, Reiner Schneider, Ute Faltermann und Karlheinz Dürrwang gingen die Blicke aller Teilnehmer nach oben: an die Decke. Dort ist leicht zu erkennen, was die Handwerker in den letzten Monaten alles geleistet haben. Ein neuer Lüftungskanal sowie weiße Deckenstrahlplatten sind bereits montiert.


Ab September können dann wieder die Bälle durch die Halle geworfen werden. Auch wenn mal ein Ball daneben geht, muss man- dank der ballwurfgeschützten LED-Beleuchtung - nicht im Dunkeln weiterspielen und kann sich die Beleuchtungsnutzung unabhängig selbst einstellen.