Innenstadtsanierung/Grünanlage vor der Apostelkirche: Blütenpracht soll Bürger erfreuen

Sommerflor-Pflanzung erfolgt nach den „Eisheiligen“ +++ Dezernent Jens Bolze und Kirchenvertreter äußern sich anerkennend

In den letzten Tagen haben die Stadtgärtner bis in die Abendstunden hinein gewerkelt. Jetzt sind alle Stauden gepflanzt und der Rollrasen verlegt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Dieter Sejak, verantwortlicher Leiter des Serviceteams „Grün“ des Viernheimer Stadtbetriebs und ideenreicher Gestalter der Gesamtfläche, zieht ein positives Fazit: „Die Arbeit ist getan. Wir sind rundum zufrieden. Alles ist so, wie ich es mir vorgestellt habe. Die neue Premiumanlage im Herzen der Innenstadt soll alle Bürger erfreuen!“

An die Bevölkerung richtet er die Bitte, sorgsam und rücksichtsvoll mit der insgesamt 900 qm großen Grünanlage umzugehen. „Ich habe die Hoffnung, dass auch Hundehalter ihrer Verantwortung bewusst sind, die Anlage nicht als Hundeklo missbraucht wird. Für alle gilt: Rasen und Staudenpflanzungen dürfen nicht betreten werden!“

Nach den Eisheiligen (11.-15. Mai) –exakt nach der „Kalten Sophie“- will der Stadtbetrieb das große Wechselflorbeet bepflanzen, das im Frühjahr, Sommer und Herbst in den schönsten und wärmsten Rot-, Blau-, Gelb- und Rottönen mit der Sonne um die Wette strahlen soll. Einen angenehmen farblichen Kontrast bietet der Rindenmulch unter der immer grünen Eiche, insbesondere aber das angenehme Grün des Fertigrasens.

Großflächige Wechselflorbeete und Staudenpflanzungen – unter anderem das Blumenrohrgewächs Canna, Begonien, Geranien, Stiefmütterchen, Hyazinthen sowie Vergissmeinnicht und überall – in der gleichen Pflanzenmixtur – sind auch im unmittelbaren Umfeld des Bischof-Ketteler-Gedenksteins, der großen Walldürn-Wallfahrt-Motivtafel und der Muttergottes-Säule vorgesehen. Damit der Blütenzauber recht lange anhält, dafür sorgt eine klug ausgetüftelte Beregnungsanlage.

Die logistische Vorarbeit war groß. Auf dem Arbeitsplan standen unter anderem: abstrahlen und reinigen der Gedenksteine, großflächige Bodenaufbereitung samt naturverträglicher, organischer Düngung, planieren und frühzeitige Bestellung qualitativ hochwertiger Pflanzen.

Die Grünanlage im Herzen der Stadt kann man als florale Augenweide bezeichnen. Dafür sorgen zudem viele Bodenfluter, die bei Dunkelheit hell erstrahlen und der Grünanlage auch nach Sonnenuntergang einen wohltuenden Glanz verleihen.

Auch Metzgermeister Gerald Kühner, der von seinem Geschäft aus direkten Einblick in das frische Grün hat, ist die Freude über die gelungene Anlage anzusehen. „Ich hoffe nur, dass die schöne Anlage auch schön bleibt!“

Erster Stadtrat Jens Bolze dankt den engagierten Stadtgärtnern –insbesondere Teamleiter Dieter Sejak- für die geleistete Arbeit. "Das Ergebnis kann sich sehen lassen!“ Gleicher Meinung sind auch Vertreter der Pfarrei Johannes XXIII. Einige davon hatten die Verlegung des Rollrasens in diesen Tagen vor Ort interessiert mitverfolgt.