Jugendförderung an der Friedrich-Fröbel-Schule: HipHop verbindet Jugendliche

Im Rahmen der außerschulischen Jugendbildung erkunden Schülerinnen und Schüler der Friedrich-Fröbel-Schule immer wieder auch die Metropolregion Rhein-Neckar, insbesondere im Hinblick auf das kulturelle Angebot für junge Menschen.

Auch die Jugendlichen, die noch nicht so lange in Deutschland leben und zunächst in den Intensivklassen der Schule unsere Sprache erlernen, sind in diese Angebote eingebunden. Die Jugendförderung möchte so für die jugendlichen Flüchtlinge Zugänge und Kontakte zu den hier schon immer lebenden Jugendlichen herstellen - durch die gemeinsamen Unternehmungen werden Sprachbarrieren überwunden und Berührungsängste abgebaut. Grobziele des Projektes sind Integration, Partizipation und Vernetzung von minderjährigen Flüchtlingen und einheimischen Jugendlichen.


Im Tanzhaus Käfertal, wo das Tanzensemble des Nationaltheaters Mannheim letzten Samstag ein HipHop Projekt - Casting für junge Menschen zwischen 12 und 18 Jahren durchführte, gelang dies besonders gut. Denn Tanz ist eine internationale Sprache. Er braucht keinen gemeinsamen Wortschatz, um Länder und Kulturen zu verbinden. Das gilt in besonderem Maße für die Jugendkultur. Hip-Hop wird weltweit getanzt. In Deutschland ebenso wie in Syrien und Afghanistan. Darum eignet sich der Tanz besonders, um Brücken zwischen den Menschen zu schlagen.