Kunsthaus Viernheim: Von Fischen und Plastiktüten - Jugendliche besuchen das Kunsthaus

Aktuelle Ausstellung "Pigment und Plastik" noch bis einschließlich Samstag geöffnet

Das Kunsthaus war proppenvoll. Auch noch kurz vor Ferienbeginn besuchten Schulklassen der Friedrich-Fröbel-Schule die Ausstellungsräume des Kunsthauses. Die zertifizierte UNESCO-Projektschule und der Kunstverein Viernheim arbeiten im Bereich der kulturell-ästhetischen Bildung seit Jahren eng zusammen.

Schüler an die verschiedenen Formen zeitgenössischer Kunst heranzuführen - das haben sich Schule und Kunstverein zum Ziel gesetzt. Im Mittelpunkt der Führungen steht die kommunikative und aktive Auseinandersetzung. Wie und warum arbeiten Künstler, wie entsteht eine Ausstellung, und wie verwandelt sich ein Alltagsgegenstand in ein Kunstobjekt? Was will die Kunst seinem Publikum sagen?

Gerade die Skulpturen und Installationen aus Plastik von Patricia Kranz boten reichlich Raum für eine lebhafte Diskussion: Wie wird Plastik hergestellt? Braucht der Mensch wirklich in Folie eingeschweißte Gurken? Wo macht Plastik Sinn? Was passiert mit unseren gelben Säcken? Wie kamen die 80 Mülltüten in den Wal?

Aber auch die großformatige Malerei von Annette Zobel warf viele Fragen auf: Warum immer Grün? Welche Wirkung hat die Farbe auf den Menschen? Assoziationen mit dem Frühling, mit fruchtbaren Wiesen, Feldern und Wäldern, mit dem Leben und Überleben. Und dann waren die Schülerinnen und Schüler auch schon wieder bei dem Wal an der thailändischen Küste…

Die Ausstellung "Pigment und Plastik" im Kunsthaus Viernheim, Rathausstraße 36, ist noch bis zum 30 Juni geöffnet: Donnerstag und Freitag von 15 bis 18 Uhr und am Samstag von 10 bis 13 Uhr.