Lösung der Rathausfrage: Expertengruppe Rathaus nimmt ihre Arbeit auf

Letzten Donnerstagabend hat sich auf Initiative des 1. Stadtrates Jens Bolze die "Expertengruppe Rathaus" konstituiert und ihre Arbeit zur Zukunft des Viernheimer Rathauses aufgenommen.

"Der seit Jahren währende Diskussions- und Entscheidungsprozess zur Rathausfrage in all seinen Facetten - von der Sanierung über einen Neubau in der Stadtmitte oder an der Peripherie - muss auch vor dem Hintergrund unabwendbarer und steigender Unterhaltungskosten im Bestand zur Beschlussreife vorangetrieben werden" konstatiert 1. Stadtrat Bolze.


"Während noch 2012 in der politischen Diskussion letztlich die Weichen in Richtung Sanierung standen, haben zwischenzeitlich aufgetretene und berechtigte Fragen nach Alternativen zur Innenstadtentwicklung die Diskussion neu entfacht. Mittlerweile wird über insgesamt sechs bis sieben Varianten nachgedacht."

Unterschiedliche Favoritensetzungen, Gewichtungen und Einschätzungen insbesondere zu Folgeaspekten erschweren den Entscheidungsfindungs-Prozess zur Lösung der Rathausfrage.



Ziel der und Arbeitsauftrag an die "Expertengruppe Rathaus" ist es daher, Defizite im bisherigen Kommunikationsprozess und ein sich "Ständig-im -Kreise-drehen" zu vermeiden und bislang fehlende, aber strategisch relevante Grundsatzentscheidungen vorzubereiten.



Dazu gehören mit allem Für und Wider beispielsweise Fragestellungen wie

  • Rathaus in der Stadtmitte oder Rathaus an der Peripherie der Stadt
  • Verwaltung zentral in einem Gebäude oder über die Stadt verteilt
  • und einiges mehr

 

Auf Basis sachlicher und sich aus den Aufgabenstellungen und Außenwirkungen eines Rathauses ergebenden Notwendigkeiten soll die "Expertengruppe Rathaus" in einem überschaubaren Zeitraum, "Grundsatzentscheidungen vorbereiten bzw. bei den Gremien anstoßen und eine" Empfehlung zu einer, maximal zwei Varianten abgeben.



"Am Donnerstagabend hat sich die aus Experten aus der Stadtverwaltung (Planung, Bauen, Finanzen, Wirtschaft, Energie, Organisation) und Vertretern aus den Fraktionen (SPD, BÜ90/Grüne, CDU leider nicht) zusammengesetzte Gruppe zur Einstimmung nochmals einen Überblick über alle diskutierten Varianten verschafft", so 1. Stadtrat Bolze.


Auf der Tagesordnung standen ferner eine Sammlung von Positionen und wichtigen Fragestellungen zum Thema sowie die Identifizierung entscheidungsrelevanter Leitaspekte und -fragen.



Beides soll im Endergebnis die Gewichtung und Priorisierung entscheidungsrelevanter Parameter vorantreiben und eine Hilfestellung bieten, Relevantes und Bedeutsames zu berücksichtigen und Nebensächliches oder Aspekte der Kategorie "nice-to-have" auszusortieren.