Magistrat letztmals mit Jens Bolze

Umfangreiche Tagesordnung

Zu seiner letzten Sitzung in Anwesenheit von 1. Stadtrat Jens Bolze hat sich am Montag der Magistrat eingefunden. Auf der Tagesordnung standen u. a. die gemeindeübergreifende Trägerschaft für Kindertagesstätten im Evangelischen Dekanat Bergstraße und die Beauftragung von Fachplanern für die Rathaus-Sanierung. Ebenso wurde Verträgen zugestimmt, um das Baugebiet Bannholzgraben II mit ökologischen Ausgleichsflächen zu ermöglichen. Die Teilverschwenkung der Ultranet-Leitungstrasse, die 25jährige Städtepartnerschaft mit Silly und der Kindertagesstättenentwicklungsplan waren ebenfalls Diskussionspunkte.

Am Ende der Sitzung dankte Bürgermeister Matthias Baaß für das Kollegialgremium Magistrat dem nun aus dem Amt scheidenden 1. Stadtrat Jens Bolze für seine Arbeit. Baaß: "Deine Arbeit war von Fachkunde und dem Willen zur kollegialen Zusammenarbeit geprägt. Du hast manchmal viel von den Ehrenamtlichen abverlangt, deine Art der Kommunikation ließ manchmal Raum für Spekulation oder auch Missverständnisse." Als wesentliche Projekte benannte Baaß das Vorantreiben des neuen Baugebietes Bannholzgraben II und die grundlegende Entscheidung für die Nordweststadt II, das Klimaschutzkonzept und die Klimapartnerschaft, die sehr gelungene Verbesserung der Tageseinsatzbereitschaft der Freiwilligen Feuerwehr und den Ausbau der Stadtpolizei. Beim Umbau der Innenstadt sei Bolze sofort mit dem Kommen "ins kalte Wasser geworfen worden", da der Umbau schon voll im Gange, aber im Alltag noch vieles zu entscheiden war.

1. Stadtrat Bolze bedankte sich bei seinen Kolleginnen und Kollegen des Magistrats für die fast immer reibungslose Zusammenarbeit und den sehr menschlichen Umgang miteinander.  
Viernheim werde ihm in vielen Dingen in Erinnerung bleiben, manches werde er mit großem Interesse weiterverfolgen, wie zum Beispiel die Klimaschutzarbeit und die Entwicklungspartnerschaft mit Silly.