Neue Selbsthilfegruppe "Arbeitsbedingte Atemwegserkrankungen"

Am 12. März 2018, um 15 Uhr, findet beim Gesundheitstreffpunkt in der Max-Joseph-Straße 1, Mannheim Neckarstadt-Ost, Raum 2, ein erstes Treffen zum Thema "Arbeitsbedingte Atemwegserkrankungen" (z.B. Asbestose, Silikose) statt.

Die Selbsthilfe-Treffen sind offen für alle Menschen, die durch ihre berufliche Tätigkeit Umgang mit Asbestmaterialien oder quarzhaltigen Stäuben hatten sowie deren Angehörige. Asbest kann bösartige Erkrankungen, wie Asbestose, Kehlkopf-, Lungen- und Bronchialkrebs sowie das Mesotheliom und Krebs der Eierstöcke auslösen. Hier findet ein Austausch über aktuelle Erkenntnisse, Therapien und Bewältigungsstrategien statt. Zudem werden Informationen im Anerkennungsverfahren mit den Berufsgenossenschaften weitergegeben. Asbest - ein verschwiegener Skandal
In Deutschland wurden bisher über 600.000 Personen in einem Register der Berufsgenossenschaften erfasst, die Umgang mit Asbestprodukten hatten. Leider gibt es immer noch über 18.000 Betriebe die mit asbesthaltigen Stoffen hantieren. Jedes Jahr versterben 1.600 Menschen an den Folgen von Asbest.
Die Zahl derer ist jedoch wesentlich höher anzusetzen.

Anmeldung und Kontakt:
Gesundheitstreffpunkt Mannheim, Tel. 0621 - 3391818,
www.gesundheitstreffpunkt-mannheim.de  und
Klaus Schuhmann, Tel. 06203 - 43897, E-Mail: asbestose.shg.bw(at)gmail.com