Tagung des IPZ im Viernheimer Rathaus: Fördermöglichkeiten für Europaprojekte, Städte- und Schulpartnerschaften XL

Bürgermeister Baaß betont Notwendigkeit des Engagements für Europa +++ Informationsseminar am heutigen Donnerstag im Ratssaal

Fördermöglichkeiten für Europaprojekte, Städte- und Schulpartnerschaften XL. So lautete das Thema des IPZ-Seminars am heutigen Donnerstag im Ratssaal. Eingeladen hierzu hatte das „Institut für europäische Partnerschaften und internationale Zusammenarbeit (IPZ)“ zusammen mit dem kommunalen Freizeit- und SportBÜRO. Gekommen waren über 20 kompetente Vertreter aus Kommunalverwaltungen, Partnerschaftsvereinen und Schulen aus der gesamten Rhein-Neckar-Region, aber auch aus Königstein im Taunus, Biebesheim am Rhein, Büttelborn und Kirn.

Dabei ging es konkret um die Förderungen für internationale Begegnungen und Projekte für Kommunen, Vereine (Sport, Musik), Partnerschaftskomitees, Schulen und Jugendgruppen.

Seminarleiter Wolfgang Kunert erwies sich dabei erneut als überaus kompetenter Fachberater, Spezialist in allen Förderfragen, hilfsbereiter Ansprechpartner in Praxisfragen der internationalen Zusammenarbeit und Europaarbeit. Regelmäßig führt das IPZ Informationsseminare, Europaforen, Jugendwerkstätten, internationale Konferenzen und Arbeitstagungen durch.

Heute lag der Schwerpunkt auf den EU-Programmen „Europa für Bürgerinnen und Bürger“ und „ERASMUS+“. Detailinformationen hierzu sind für eine formell einwandfreie Zuschussbeantragung erfahrungsgemäß von großer Bedeutung. Das gilt sowohl für Städte, Vereine, Partnerschaftsvereine aber auch für Schulen. Neben dem EU-Programm ERASMUS+ wurden auch Fördermöglichkeiten auf Bundes- und Stiftungsebene im Bereich der internationalen Zusammenarbeit und Austausch aufgezeigt.

Bürgermeister Matthias Baaß betonte bei der Begrüßung der Seminarteilnehmer die Notwendigkeit, dass alle Akteure in Sachen Völkerverständigung und bürgerschaftlichem Engagement immer wieder eine Übersicht im Dschungel der Förderstellen (Stiftungen, Bundesinstitutionen und EU) verschafft, den Weg zu den Geldquellen und Zuschusstöpfen gezeigt bekommen. Baaß ermutigte dazu, Europa im Auge zu behalten – gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Veränderungen hierzulande, in Europa und außerhalb Europas – im Engagement für ein friedvolles Miteinander nicht zu erlahmen. Partnerschaftsarbeit sei Friedensarbeit. Als Vertreter der Stadtverwaltung Viernheim nahmen Stephan Schneider und Rudolf Haas an der Tagung teil.