Verkehrsberuhigter Geschäftsbereich in der Theodor-Heuss-Allee: Erster Stadtrat Jens Bolze: "Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer steht im Vordergrund!"

Im Straßenabschnitt der Theodor-Heuss-Allee zwischen Ernst-Reuter- und Kurt-Schumacher-Allee (vor dem Lebensmittelmarkt Knupfer) ist es in der Vergangenheit - insbesondere auf dem Zebrastreifen - vermehrt zu Beinahe-Unfällen gekommen.

Nach entsprechenden Hinweisen seitens der Polizei sah sich Erster Stadtrat Jens Bolze, zuständiger Dezernent für das Ordnungsamt, veranlasst, die Angelegenheit in der verwaltungsinternen Verkehrs-AG zu beraten, dort nach einer besseren Lösung zu suchen.

"Dabei stand und steht die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer im Vordergrund: Kinder, Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer. Die seitherige Regelung (Zebrastreifen und Bushaltestelle) war nicht konform mit der Straßenverkehrsordnung. Viele Verkehrsteilnehmer waren beim Ein- und Ausfahren aus dem großen Geschäftsparkplatz überfordert, hatten Rad- und Fußgänger übersehen, oft zu spät wahrgenommen und in sehr vielen Fällen auch Fußgänger auf dem Zebrastreifen gefährdet. Nicht zu vergessen, dass viele Autofahrer in diesem Bereich einfach zu schnell unterwegs waren, am haltenden Bus unvorsichtig vorbeifuhren und Gefahr liefen, aufgrund der schlechten Sichtverhältnisse Fußgänger auf dem Zebrastreifen zu übersehen. Die Beinahe-Unfälle hatten sehr stark zugenommen", beschreibt Bolze das gefährliche Szenario.

Aus diesem Grunde hat das Ordnungsamt vor ein paar Tagen den genannten Straßenabschnitt zum "verkehrsberuhigten Geschäftsbereich" erklärt - mit folgenden Konsequenzen: Einführung von Tempo 10 km/h, Entfernung des Zebrastreifens, Aufstellung von "Achtung Fußgänger"-Schildern (links- und rechtsseitig) und insgesamt 15 Quermarkierungen auf der Fahrbahn. Die meisten Maßnahmen wurden bereits ausgeführt, der Rest wird in den nächsten Tagen erledigt, heißt es in einer Pressemitteilung der städtischen Presse- und Informationsstelle.


Bolze bittet alle Verkehrsteilnehmer, diesen stark frequentierten Straßenabschnitt vorsichtig zu passieren, Rücksicht auf Kinder, Radfahrer und Fußgänger zu nehmen und sich an die Geschwindigkeitsbegrenzung zu halten.

"Wenn alle Rücksicht nehmen und die vorgegebenen Verkehrsregelungen beachten, dürfte sich die dortige Situation entschärfen. Alle Verkehrsteilnehmer sollen und können von der neuen Regelung profitieren!"