Zum Jahresabschluss nach Hoffenheim

Am letzten Schultag konnten mit Unterstützung der TSG 1899 Hoffenheim, der Initiative "Anpfiff ins Leben" und engagierter Viernheimer Bürger 21 Jugendlichen ein vorgezogener Weihnachtswunsch erfüllt werden.

Mit 4 Fahrzeugen fuhren sie zum Bundesligaspiel TSG Hoffenheim gegen Werder Bremen. Die jungen Fußballbegeisterten trugen einen großen Teil dazu bei, das letzte Spiel der Vorrunde live vor Ort anschauen zu können. Alle Jugendlichen nehmen nämlich regelmäßig an Projekten und Angeboten der im Stadtteil Ost beheimateten Jugendförderung Ost teil. So waren die Lesefördergruppe "kicken & lesen" an der AvH, Jugendliche der Fahrradwerkstatt im T.i.B., Teilnehmer der Sprachfördergruppen in der Villa Kunterbunt und der Sportintegrationsgruppe des TSV Viernheim mit dabei. Die Jugendlichen aus Hauptschul- und Realschul- sowie Intensivklassen (Flüchtlinge und Migranten) schrieben im Vorfeld in ihren Projekten an die "TSG" Briefe und beschäftigten sich in verschiedenen Aufgabenstellungen mit dem Fußballsport. Ziel war und ist es, ihre Idole einmal Live zu sehen aber auch die deutsche Sprache zu üben, Fachtexte zu lesen und zu verstehen, mit anderen Kindern Fußballübungen zu erfinden und dann wiederum ihren Freunden zu präsentieren.

Zur Unterstützung stehen den Kindern Lehrer, Übungsleiter, Sozialarbeiter und andere engagierte Bürger zu Seite und helfen dabei Integration in vielerlei Hinsicht zu ermöglichen. Teilnehmen durften im Übrigen nur Jugendliche, die regelmäßig und motiviert an den Projekten teilnehmen, anderen bei Problemen helfen und ihren Beitrag zu Integration von "neuen" Schülern leisteten. So hilft z.B. eine Gruppe junger Fahrradbastler regelmäßig Kindern, die kein Fahrrad haben beim Aufbau alter, kaputter Kinderfahrräder, repariert mitgebrachte Räder und holt gespendete Fahrräder aus dunklen Kellern.


Über die Projekte der städtischen Jugendförderung und seiner Kooperationspartner können sich alle Interessierten nach den Weihnachtsferien in den Stadtteilbüros und im T.i.B. informieren! Natürlich sind auch immer engagierte Bürger jeden Alters gern gesehene und herzlich willkommene Unterstützer!