Öffnungszeiten

Magistrat der Stadt Viernheim

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Kettelerstr. 3
68519 Viernheim

Tel.: +4962049880
Fax: +496204988300 

Fragen/Hinweise an die Internetredaktion:
webmaster(at)viernheim(dot)de
 

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Öffnungszeiten Bürgerbüro:

Mo / Di 07:30 Uhr bis 16:30 Uhr
Mi 07:30 Uhr bis 19:00 Uhr
Do / Fr 07:30 Uhr bis 12:30 Uhr
Sa 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr
Heiligabend und Silvester geschlossen
Hotline Bürgerbüro: 115 (ohne Vorwahl)
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Übersicht der weiteren Öffnungszeiten

Internationales FrauenCafé IFC

Das Agenda 21-Frauenforum will für alle interessierte Frauen unterschiedlicher Nationalitäten einen Treffpunkt anbieten. Das Internationale FrauenCafé, - ein Ort für:

  • Kommunikation
  • Kultur
  • Bildung...

Das Frauencafé soll ein Treffpunkt sein für Frauen mit und ohne Kinder, zum Kennenlernen, Unterhalten, Spielen...  

Ziel:

Ziel dieses Projektes ist es, ausländische und deutsche Frauen zusammenzuführen. In Form von offenen Treffs für alle Frauen wollen wir in vertrauensvoller Atmosphäre die Möglichkeit zu zwanglosem Austausch, gegenseitigem Kennenlernen und gemeinsamer Interessenfindung geben. Im Rahmen der offenen Treffs können Frauen neue soziale Kontakte knüpfen oder vertiefen, Geselligkeit erleben und sich nach Bedarf in Gesprächsgruppen zusammenfinden. Kommunikation und Kulturaustausch sollen dabei im Vordergrund stehen. Wir fördern einen steten Dialog, um über Schwierigkeiten und Auswirkungen, aber auch Freuden, die sich aus dem Leben zwischen verschiedenen Kulturen ergeben, zu sprechen. Mit regelmäßigen Kulturangeboten aus allen "Frauen Ländern", wollen wir der Kultur vor Ort neue Inhalte geben. Mit diesen Visionen reihen wir uns ein in das Prinzip Nachhaltigkeit von Agenda-Prozessen. 

Wann ?
Normalerweise am letzten Mittwoch der jeweiligen Monate,
von 15:30 bis 17:30 Uhr  

Wo?
Im T.i.B. (Treff im Bahnhof), Friedrich-Ebert-Str. 8,
68519 Viernheim  

Eröffnung und weitere Termine

Am 25.10.2000 wurde das Internationale Frauencafé im Forum der Senioren eröffnet. Der Besucherinnenstrom dieser ersten Veranstaltung überstieg all' unsere Erwartungen und gerne möchten wir dem Wunsch vieler Besucherinnen entsprechen und schriftlich auf die geplanten zukünftigen Veranstaltungen hinweisen. 

Auch Sie kennen das Internationale Frauencafé? Aus Zeitungsberichten? Alle die uns bis jetzt noch nicht kennen, sollten jetzt doch mal vorbeikommen,
zum Beispiel:

2019: 1. Hj.

27.02.      Filmvorführung "Die göttliche Ordnung"

06.04.(!)  Kuchenverkauf und Infostand beim Eine-Welt Citylauf
               14-17 Uhr Innenstadt  Kuchenspenden werden gerne entgegen genommen!
               Der Erlös des Kuchenverkaufs geht an "Helen & Friends Helping Hands"

26.06.      Kräuterreise durch die Jahrhunderte
               Führung durch das Heimatmuseum Viernheim
               Anmeldung im Frauen- & Gleichstellungsbüro bei Birgit Herbold (988-364) erforderlich!
               Begrenzte Teilnehmerinnenzahl

2019: 2. Hj.

25.09.      "In Planung"

30.10.      Jakobsweg
               Iris Kral berichtet

27.11.      "In Planung"
               

(Änderungen vorbehalten!)

Ziel unseres Projektes ist es, Frauen aller Nationalitäten zusammenzuführen. Der Kontakt zwischen den Kulturen baut Vorurteile ab und soll ein Zeichen setzen gegen Fremdenfeindlichkeit und die Integration fördern. In Form von offenen Treffs für alle Frauen wollen wir in vertrauensvoller Atmosphäre die Möglichkeit geben zu zwanglosem Austausch, gegenseitigem Kennenlernen und gemeinsamer Interessensfindung. Neue Kontakte können geknüpft und vertieft, Geselligkeit erlebt werden. Kulturaustausch soll im Vordergrund stehen: Wir fördern einen steten Dialog, um über Schwierigkeiten und Auswirkungen, aber auch Freuden, die sich aus dem Leben zwischen den Kulturen ergeben, zu sprechen. Mit Kulturangeboten aus aller „Frauen Länder“ im Wechsel mit Informationen und offenen Gesprächen wollen wir der Kultur vor Ort neue Inhalte geben.  

Herzlich eingeladen sind Frauen aller Länder unserer Einen Welt 

Neugierig geworden? Dann ergreifen Sie die Initiative und kommen Sie zum nächsten Termin! Sie werden begeistert sein. Ihre Kinder werden bei uns betreut.  

Alle sind herzlich willkommen!:

Wir brauchen DICH!!!

Egal ob Du Deutsche bist oder Griechin, Italienerin, Perserin, Spanierin, Türkin oder aus welchem Land auch immer stammst!

Wir, das INTERNATIONALE FRAUENCAFÈ suchen Frauen, die weltoffen sind, verschiedene Kulturen kennenlernen wollen, die Spaß an gemeinsamen Treffen haben und einen Erfahrungsaustausch wünschen.

Wir treffen uns 6 mal im Jahr für die Planung & Vorbereitung. Durchführung des Frauencafés jeweils am letzten Mittwoch der jeweiligen Monate um 15:30 Uhr im T.i.B.

Dein Alter spielt keine Rolle, egal ob Du jung oder älter bist, wir freuen uns über JEDE Frau! Trau´ Dich, lerne unser FrauenCafé kennen! Komm´ einfach vorbei oder melde Dich ganz unverbindlich bei uns!

Tel: 06204/988-364. E-Mail: bherbold(at)viernheim(dot)de.
Ansprechpartnerin: Birgit Herbold

Sprechzeiten: mo+do 7:30-12 Uhr sowie mi 10-12 & 14-17 Uhr

Internationales FrauenCafé IFC
Agenda Frauenforum
im T.i.B. (Treff im Bahnhof)
Friedrich-Ebert-Str. 8
68519 Viernheim

Frau stemmt WeltkugelFrau stemmt WeltkugelFrau stemmt WeltkugelFrau stemmt WeltkugelFrau stemmt Weltkugel

 

Eröffnungsrede von Rita Walraven-Bernau anlässlich des 15jährigen Bestehens des IFC (2015):

Quo vadis, - Internationales FrauenCafé???

15 Jahre IFC- ein Grund zur Besinnung und ein Grund zu feiern….

 

Liebe Frauen, liebe Projektgruppe, liebe Birgit,

die Wurzeln des Internationalen Frauencafés gehen in das Jahr 1999 zurück, auf die Zukunftswerkstatt für Frauen im Rahmen der Agenda 21. Der Anstoß für dieses Projekt war die Tatsache, dass damals über 15% der Bevölkerung Viernheims MigrantInnen waren, diese jedoch wenig im öffentlichen Raum integriert waren. Insbesondere für die Frauen gab es wenig Anlaufstellen oder Treffpunkte.

Eine entsprechende Projektgruppe traf sich das erste Mal im Sommer 1999. Sie bestand schon am Anfang aus vier Migrantinnen, hinzu kamen ca. zehn deutsche Frauen. Es vergingen Monate der Planung, gefüllt mit Diskussionen über Zielsetzung und Inhalte des Projektes. Ein wichtiger Schwerpunkt in der Anlaufphase waren die Diskussionen mit den Organisatorinnen ähnlich gelagerter Projekte. Dabei entstand ein wertvoller Gedankenaustausch, der die Zielvorstellungen maßgeblich beeinflusste.

Rückblick:

Die Projektgruppe tagte damals regelmäßig mindestens einmal monatlich. Ihre Aufgabe bestand in der Planung, Koordination und Ausgestaltung des monatlichen Cafébetriebes. Im Oktober 2000 war es dann soweit. Während zu Beginn des Projektes die Leitung der

Projektgruppe durch die Frauenbeauftragte wahrgenommen wurde, übernahmen diese ab September 2003 die „Projektfrauen“ Erika Brockmüller und später Ingrid Manthey. Die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten und das ausgeprägte gegenseitige Verständnis führten ab September 2004 zu einigen gemeinsamen Fortbildungen, gesponsert durch „Engagementförderung und Weiterbildung Ehrenamt“.

2008 wurde die Leitung und Organisation des Internationalen Frauencafés aus Gründen der Überlastung der „Projektfrauen“ wieder dem Frauenbüro und damit der Frauenbeauftragten übertragen. Die Projektgruppe, mittlerweile angewachsen auf 10 Frauen unterschiedlicher Nationalität, unterstütze und unterstützt jedoch bis heute nach wie vor mit viel mit Rat und Tat die Organisation und inhaltliche  Ausrichtung des Erzählcafés. Die Organisation des Frauencafés wurde im Rahmen einer Neustrukturierung des Frauenbüros Ende 2008 Frau Birgit Herbold, Sachbearbeiterin im Frauenbüro, übertragen. Gemeinsam mit der Projektgruppe richtet sie mit viel Engagement 6-mal pro Jahr den Cafébetrieb aus. Euch allen hiermit ein ganz großes und dickes Dankeschön. Und damit dieser Satz nicht nur eine Ansammlung von Worte beinhaltet, bitte ich nun die derzeitige Projektgruppe zusammen mit Dir, Birgit, nach vorne.

Einblick:

Die Idee „Internationales Frauencafé“ wurde/wird getragen von folgenden Einsichten und Visionen:

Lebensläufe von Migrantinnen sind so verschieden wie die Menschen, die sie beschreiten, und die Ursachen und Anlässe für ihre Migration. In jedem Fall ist Migration ein Ereignis im Leben eines Menschen, das eine sehr einschneidende Erfahrung darstellt und die Biografie nachhaltig prägt.

Die Dramatik, mit der Migration auf die Individuen wirkt, hat viel damit zu tun, aus welchen Gründen und unter welchen Bedingungen die Aus- bzw. Einwanderung erfolgt. Manche Menschen gehen freiwillig auf der Basis einer bewussten und wohl durchdachten Entscheidung in ein anderes Land, manche verlassen ihre Heimat eilig und in großer Not, andere werden als Kinder mit auf die Reise genommen, ohne dass sie um ihre Zustimmung gefragt worden wären. Frauenmigration kann viele Ursachen haben, wie z. B. Kriege, Hunger, Armut, Elend, Klimakatastrophen, Diktaturen, frauenspezifische Gründe wie Vergewaltigung, Zwangsehe, drohende Genitalverstümmelung. Kein Mensch flieht freiwillig, denn ein Neuanfang in einem fremden Land ist immer sehr schwierig.

Die Forschung zeigt, dass Menschen das Bedürfnis haben, ihr Leben als eine in sich schlüssige und vor allem gelungene Biografie darzustellen, dem Leben also einen Sinn zu

geben. Die Verarbeitung von Migrationserfahrungen fordert die Menschen geradezu heraus, sich selbst zu definieren, sich neu zu erfinden, als Einwanderin, die bestimmte Hürden meistert, als Wanderin zwischen den Welten oder aber auch als Opfer der Verhältnisse. Welche Anstrengungen und persönliche Härten auf dem Weg zur Integration in Kauf
genommen werden, zeigt sich dann, wenn MigrantInnen zu Wort kommen und ihre Geschichte erzählen.  Zuschreibungen erfolgen jedoch auch von außen. So unterschiedlich die Lebensläufe von MigrantInnen auch sind, fast alle berichten von Erlebnissen, wie sie von der Umwelt als „fremd“ oder „anders“ etikettiert wurden, noch ehe sie selbst bestimmen konnten, ob sie dazu gehören wollen oder nicht.

Das Internationale Frauencafé bietet den Migrantinnen unserer Stadt das Forum zum Erzählen und damit auch zum Verarbeiten ihrer persönlichen Erfahrungen.

Den Einwohnerinnen unserer Stadt bietet das Erzählcafé das Forum zum Zuhören und Nachempfinden der traurigen, lustigen, erlebnisreichen, ergreifenden oder unverständlichen Erzählungen.

Mit weiteren (un)regelmäßigen Kulturangeboten wurde/wird der Dialog zwischen den verschiedenen Kulturen angeregt, z. B. durch diverse Lesungen, Besuch von Moscheen, Ausstellungen, Diskussionen über die Weltreligionen etc., Durchführung von Trommel- und Tanzkursen, Besuch des jüdischen Friedhofes in Mannheim. Aber auch „Plauderstunden“ über unterschiedliches Erleben von „menschlichen Ereignissen“ in den verschiedenen Kulturen (z. B. Kindheitserfahrungen, Geselligkeit, Krankheiten, Schwangerschaft und Geburt, Feste feiern) haben zu sehr, sehr interessanten Zusammenkünften geführt.

In den vergangenen Jahren haben sich auch einige intensivere Kontakte zwischen deutschen Frauen und Migrantinnen gebildet. Immer öfter gelingt es die Kulturen zu mischen. In der Regel wird die Erzählerin von ihr bekannten Frauen begleitet oder aber sie lockt andere, bis dahin noch unbekannte Frauen ihrer Nationalität, oft auch ihres Herkunftskontinents, an.

Nach 15 Jahren Arbeit kann festgestellt werden: Das Erzählcafé wird angenommen, sowohl von Migrantinnen als auch von deutschen Frauen. In der Regel werden die Nachmittage zwischen 6 und maximal 30 Frauen besucht. Die Teilnahme von Migrantinnen ist zu einer relativ festen Konstanten (ca. 1/3) geworden. Das Internationale Frauencafé ist eine angesehen „Institution“ in Viernheim und Umgebung. Nachfragen bzgl. Konzeption und Durchführung des Erzählcafés aus umliegenden Gemeinden (Bürstadt, Heddesheim, Bensheim, kleinere Gemeinden In Nordhessen) bestätigen, dass Viernheim hier Vorbildcharakter hat. Sicherlich eine angenehme Erfahrung für alle diejenigen, die sich im Zuge der derzeit laufenden (politischen) Diskussionen über Integration unangenehm berührt fühlen.

Ausblick:

15 Jahre ist eine lange Zeit, nicht nur für den Bestand eines Projektes im Rahmen von Bürgerschaftlichem Engagement, sondern auch in der Weiterentwicklung einer Stadt bzgl. Interkultureller Öffnung. In Viernheim gibt es im Gegensatz zu 1999 mittlerweile deutlich mehr Angebote für MigrantInnen, z. Bsp. das Internationale Frauenfrühstück, das Friedensfest, etliche Sprachkurse, PfiVV, Interkulturelle Anlaufstelle, Beteiligungsforum „Wir sind alle Viernheimer“ etc….  Projekte, Orte oder Zusammenkünfte, in denen deutsche Frauen und Migrantinnen sich auf informeller Ebene treffen und agieren, sind jedoch kaum vorhanden. Eine gelungene Willkommenskultur beinhaltet auch, spezielle Angebote für diese Zielgruppe zu organisieren. Viele Angebote, die derzeit in unserem Land von den sehr engagierten ehrenamtlichen Helfern organisiert werden, sprechen aus den unterschiedlichsten Gründen nicht die weiblichen Flüchtlinge an. Das Internationale Frauencafé    bietet hier viele Möglichkeiten mit diesen Frauen in Kontakt zu kommen. Viernheim braucht also nach wie vor ein Internationales Frauencafé, - aus vielen, vielen Gründen !!!

Ich meine, dass wir das Fremde brauchen,

um das Eigene als Eigenes zu erfahren.

Wir brauchen aber auch ein Eigenes,

um mit dem Fremden umzugehen,

und wie wir mit dem Fremden zurande kommen,

wird allemal davon abhängen,

wie wir mit uns selber und dem Eigenen umgehen

(Alexander J. Seiler)

Führung Schwetzinger Schloss, 27.06.2018

Internationale Weihnachtslieder Musikschule Viernheim, 29.11.2017

Besuch des hessischen Landtages in Wiesbaden, 27.09.2017

Führung durch den Jungbusch mit Nora Noé, 28.06.2017

Tag der offenen Tür im TIB am 25.09.2016

Besichtigung Hermannshof Weinheim, 29.06.2016:

Fest zum 15jährigem Bestehen des IFC am 21.10.2015

Tag der offenen Tür im TIB am 27.09.2015

Besichtigung Jüdischer Friedhof Mannheim 24.06.2015

Tag der offenen Tür im TIB am 28.09.2014

Palästina 25.06.2014

Rumänien 30.04.2014

Malworkshop "Frauen aller Länder" 30.10.2013

Tag der offenen Tür im TIB am 29.09.2013

Trommelworkshop am 25.04.2012