Überflutungsgefahr Muldenanlagen

Überflutungsgefahr Muldenanlagen

An Tiefpunkten kann sich im Stadtgebiet ein See bilden. Wo solche tiefen Stellen sind und wie sich das Wasser ausdehnen kann, ist leichter als früher feststellbar.

Starkregenereignisse

Besonders in den Jahren 2007 bis 2009 ereigneten sich in Viernheim extreme Regenereignisse. Dadurch kam es verbreitet zu Schäden durch die Überflutung von Kellern.

Die Ableitung von Regenwasser über das Kanalnetz ist nur bis zu einer bestimmten Kapazitätsgrenze möglich. Bau und Berechnung von Kanälen werden nach Regenmengen bemessen, wie sie durchschnittlich einmal pro Jahr oder einmal in drei Jahren auftreten. Es ist nicht möglich für jedes beliebige Ereignis ausreichend Kapazität zu bauen und es würde auch die Kosten für die angeschlossenen Nutzer unbezahlbar machen. Die Folge wäre auch die Verlagerung der Probleme in nachgeordnete Abschnitte des Entwässerungssystems - Kläranlagen und Gewässer würden überlastet und Schäden an anderer Stelle auftreten. Auch wenn das Kanalnetz überlastet ist, wenn also Wasser nicht mehr aufgenommen wird oder aus dem Kanal wieder austritt, muss noch nicht zu Problemen kommen. Wie oben erläutert ist es sogar normal und eingeplant, dass dies gelegentlich stattfindet. Es ist deshalb wichtig bei Gebäuden darauf zu achten, dass in diesen Fällen kein Wasser in die Keller eindringen kann.

Dabei ist zu beachten, dass kein Wasser von außen über Kellertreppen, Lichtschächte oder ähnliches eindringen kann und kein Wasser über Kanalanschlüsse, zum Beispiel die Toiletten und Waschbecken (unter Straßenniveau) austreten kann.

Daneben werden die Gefahren für alle erheblich verringert, wenn Regenwasser vom Kanalnetz ferngehalten wird. Wie unter natürlichen Bedingungen das weitaus meiste Niederschlagswasser versickert oder verdunstet, ist dies auch in der Stadt möglich. Nicht nur von Garten- sondern auch Hof- und Dachflächen kann das Wasser versickert werden.
Mit der Broschüre Schutz vor Kellerüberflutungen und einer dazugehörigen Checkliste gibt die Stadt Viernheim genaue Informationen. Weitere Hilfe durch Information und Beratung gibt es auch zur Entlastung des Kanalnetzes. Wie Flächenentsiegelung,  Versickerung auf dem Grundstück, Rückhaltung und Nutzung über Regenwasserzisternen oder die Begrünung von Dächern richtig gestaltet werden und welche finanziellen Förderungen es gibt, erfahren Sie beim Amt für Stadtentwicklung und Umweltplanung. Haben Sie Fragen, möchten Sie angerufen werden oder einen Termin vereinbaren, benutzen Sie bitte das Kontaktformular unten.

Muldenlagen sind Senken, in denen sich bei Regenfällen ein See bilden kann. Im eben erscheinenden Stadtgebiet Viernheims sind sie kaum erkennbar. Wo Wasser nicht schnell genug versickern und über die Oberfläche zulaufen kann, besteht Überflutungsgefahr. Bei Starkregen kann es auch aus Kanalanschlüssen austreten.

Die Lage, Tiefe und Ausdehnung solcher Muldenbereiche machen die Karten sichtbar, die hier zum Download bereitgestellt sind. Sie enthalten 20 cm Höhenlinien für das Stadtgebiet und eine farbige Gefahrenkennzeichnung für 8 Teilbereiche, in denen gefährdete Tieflagen verbreitet vorkommen. Nicht nur, aber gerade in diesen Bereichen sollten sich Anwohner und Eigentümer mit den Gefahren auseinandersetzen.

Nähere Informationen enthält das Faltblatt Muldenanlagen.
Wie man sich schützt erfahren sie hier: Schutz vor Kellerüberflutungen.

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Generalentwässerungsplan mit hydraulischen Überflutungsberechnungen

Herr Roland Matern

Amt für Stadtentwicklung und Umweltplanung
Landschaftsplanung, Ökologie

Zi. 410, 4. OG
Rathaus, Kettelerstr. 3, 68519 Viernheim

Telefon: 06204 988-297

Fax: 06204 988-257

Email:  RMatern@viernheim.de

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