Girls` First

Die Gleichstellungsbeauftragte unterstützt und berät Mädchen und Frauen jeden Alters.

Falls du, oder auch eine Freundin von dir ein Problem hat - z. B. eine Essstörung, Fragen zur Verhütung usw. - kann die Gleichstellungsbeauftragte dir helfen!

Vereinbare einen Termin mit ihr und lass´ dich kostenlos und anonym beraten! 

Frau Maria Lauxen-Ulbrich

Büro der Gleichstellungsbeauftragten
Gleichstellungsbeauftragte

Zi. 200, 2. OG
Rathaus, Kettelerstr. 3, 68519 Viernheim

Telefon: 06204 988-361

Fax: 06204 988-300

Email:  mlauxen-ulbrich@viernheim.de

Essstörungen

Viele Mädchen kennen Berichte aus dem Fernsehen oder Zeitschriften, in denen über ständige Fressattacken von Bulimikerinnen berichtet wird und über Magersüchtige, die weniger als 40 Kilo wiegen.

Das sind die Fakten, die sich in den Köpfen festsetzen. Und so haben viele Betroffene zwar das Gefühl: irgendetwas stimmt nicht mit mir! Aber sie zweifeln daran, ob sie wirklich essgestört sind, haben vielleicht sogar Angst, mit ihren Problemen nicht ernst genommen zu werden.

Wenn du selbst das Gefühl hast, dass irgendetwas nicht mit dir stimmt, dann solltest du dir Hilfe suchen. Wenn du das Gefühl hast, dass die Themen Essen und Hungern ständig in deinem Bewusstsein sind, wenn du unglücklich und verzweifelt bist, wenn du das Gefühl hast, dein Essverhalten nicht unter Kontrolle zu haben, dann solltest du mit jemandem darüber reden. Denn unabhängig davon, ob du nun "essgestört" bist oder nicht: es geht dir nicht gut und das solltest du ändern!

Das sogenannte Idealgewicht wurde nicht - wie man vielleicht glauben sollte - von medizinischer Seite errechnet. Es wurde 1959 von Lebensversicherungsagenten erfunden als ein Gewicht, mit dem angeblich die höchste Lebenserwartung verbunden war. Heute weiß man, wie unsinnig es ist, alle Menschen - unabhängig von Körperbau etc. - in das gleiche Schema pressen zu wollen. Die wenigstens Menschen hatten auch dieses sogenannte Idealgewicht, was viele natürlich frustrierte...

Inzwischen wird das "Normalgewicht" mit Hilfe des sogenannten Body Mass Index (BMI) berechnet. Die Formel lautet: Körpergewicht in Kilogramm geteilt durch Körpergröße in Meter zum Quadrat. Wenn du also 1,72 groß bist und 67 Kilo wiegst, dann berechnest du deinen BMI so: 67 geteilt durch (1,72 x 1,72)= 22,64. Dein BMI beträgt 22,64.

Für Erwachsene gelten folgende Richtwerte:

  • Als "normal" gilt ein BMI von 20 bis 25
  • Mehr als 25 gilt als Übergewicht
  • Mehr als 30 gilt als schweres Übergewicht
  • Bei einem BMI unter 19 hast du Untergewicht
  • Ein BMI von 17,5 und weniger ist ein Diagnosekriterium von Magersucht

Für Kinder und Jugendliche sind die Zahlen etwas niedriger - wenn ihr genaue Infos haben wollt, dann schreibt uns eine E-Mail.

Wenn du bei einer Größe von 1,72 also ein Gewicht von 49 Kilo hast, so entspricht das einem BMI von 16,56!!! Und das ist erschreckend wenig! Wenn du so ein niedriges Gewicht hast, dann solltest du auf jeden Fall zu einer Ärztin/ einem Arzt gehen und dich untersuchen lassen. Außerdem solltest du drüber nachdenken, warum du so wenig wiegst und solltest dir so schnell wie möglich Hilfe suchen!

Mach dir klar, dass du bei dieser Größe zwischen 59 und 73 Kilo wiegen kannst und immer noch im Normalbereich liegst! Aber weniger als 56 Kilo solltest du auf gar keinen Fall wiegen!

Wir haben Euch eine Link zu einem Online BMI-Rechner eingefügt, hier könnt Ihre ganz einfach ermitteln wie Euer BMI ist.

Hier geht´s zum Online BMI-Rechner: http://www.bmi-rechner.net/

Manche Mädchen haben Angst, dass ihre Eltern etwas von ihren Problemen bemerken könnten und suchen deshalb keine Hilfe. Das ist schade, denn so wird die Situation natürlich schlimmer.

Wichtig ist auf jeden Fall sich einen Menschen zu suchen, dem man vertraut. Wenn es nicht die Eltern sind, dann kannst du dich vielleicht an eine Verwandte oder Freundin oder an die Vertrauenslehrerin deiner Schule wenden. Viele Schulen haben inzwischen auch Suchtbeauftragte und die sollten sich auch mit Essstörungen auskennen.

Wichtig ist, dass du mit deinen Problemen nicht alleine bleibst!
Je nachdem, wie schlecht es dir geht, brauchst du vielleicht auch professionelle Hilfe. Es gibt so gut wie überall Beratungsstellen, an die du dich wenden kannst und die dich - meist kostenlos - beraten.

Manche Beratungsstellen wollen für die Beratung ein Honorar haben, das solltest du vorher abklären. Und wenn du das Geld nicht hast, dann solltest du das ansprechen und fragen, ob du die Beratung billiger oder kostenlos haben kannst.
Wenn du älter als 14 Jahre bist, dann gilt für dich die ärztliche Schweigepflicht genauso wie für Erwachsene! Mediziner/innen oder Psycholog/innen, die dich beraten, dürfen also ohne deine Einwilligung keine Informationen an deine Eltern weitergeben. Es wäre also falsch, nur aus Angst vor den Eltern keine Hilfe zu suchen!

Indem du diese Seite geöffnet hast, hast du theoretisch schon Hilfe gefunden. Wichtig ist, dass du dich über das Thema informierst. Im Internet findest du viele Links zu anderen Seiten und zu Organisationen, die dir weiterhelfen können. Weiter unten haben wir einige hilfreiche Links eingefügt. Außerdem findest du Listen und Suchmaschinen, die Auskunft über Beratungsstellen in deiner Nähe geben.

Wenn du so keine Organisation in deinem Wohnort findest, hilft meistens ein Anruf beim Gesundheitsamt deiner Stadt.

Die Angst, in eine Beratungsstelle zu gehen, haben sehr viele. Oftmals steht einfach nur Unsicherheit dahinter: Viele Mädchen wissen nicht so recht, was sie in einer Beratung erwartet und können sich die Situation einer Beratung gar nicht vorstellen. Wenn es dir auch so geht, dann mach dir folgendes klar:
Eine Beratung soll gut für DICH sein. Du sollst dich wohl fühlen und wenn du das nicht tust, dann hast du das Recht, jederzeit wieder zu gehen. Frag dich also, ob du irgendwas zu verlieren hast, wenn du in eine Beratungsstelle gehst. Im schlimmsten Fall ärgerst du dich hinterher über die Beraterin, aber mehr kann dir doch eigentlich nicht passieren, oder? Wenn du dich aber wohl fühlst, wenn du auf eine gute Beraterin triffst, dann kann dir eine Beratung sehr weiterhelfen!

Wenn du dich entschieden hast, eine Beratungsstelle zu besuchen, dann sag deiner Beraterin am besten gleich, dass du Angst vor der Beratung hast. Das ist ein ganz guter Einstieg, denn deine Beraterin merkt, dass du ehrlich bist und kann dir besser helfen, als wenn du deine Angst krampfhaft überspielst.

Es kommt immer wieder vor, dass uns verzweifelte Angehörige oder FreundInnen von Essgestörten schreiben. Vielleicht bist auch du in dieser Situation: du weißt oder vermutest, dass deine Freundin essgestört ist, du weißt aber nicht, was du tun kannst. Leider gibt es hier überhaupt keine pauschale Antwort und es ist erst einmal wichtig, dass du herausfindest, wie die Situation nun wirklich aussieht.

  • Kann deine Freundin offen mit dir über ihre Probleme reden?
  • Will sie Hilfe haben und weiß nur nicht wie?
  • Signalisiert sie nach außen, dass es ihr schlecht geht und lehnt aber jedes Hilfsangebot ab?

Versuche in Gesprächen herauszufinden, wie es deiner Freundin geht und was sie sich von dir wünscht.

Dabei ist es aber ganz wichtig, dass du auch auf dich und deine Gefühle aufpasst!!!
Viele Angehörige sind - berechtigterweise natürlich - so besorgt, dass sie gar nicht mehr auf ihre eigenen Wünsche und Bedürfnisse achten. Sie opfern sich auf, sind ständig für die Essgestörte da und übernehmen allmählich immer mehr die Rolle der hilflosen Helferin. Pass auf, dass du diesen Fehler nicht auch machst: du tust weder dir noch deiner Freundin etwas Gutes damit!

Ganz hilfreich kann es sein, wenn du auch von dir und deinen Gefühlen redest: Mache ihr klar, dass du dir Sorgen machst und dass du mit dieser Belastung nicht alleine bleiben möchtest.

Denk einmal darüber nach, ob du dich nicht an eine Beratungsstelle wenden möchtest. Auch wenn du "nur" eine Freundin bist, kannst du dich dort beraten lassen. Vielleicht hilft es dir, Klarheit über die Situation zu bekommen. Und wenn dir die Beratung gut getan hat, kannst du ja vielleicht auch deine Freundin überzeugen, dass auch sie dort Hilfe bekommen kann.

Erste Hilfe bei Liebeskummer

Liebeskummer ist wie verliebt sein… -bloß rückwärts!!!

Verliebt sein ist das schönste Gefühl der Welt und Frau möchte nie wieder ohne sein. Und Liebeskummer ist das schrecklichste Gefühl und Frau glaubt es würde nie wieder aufhören.

Ist die große Liebe vorbei, versteht man die Welt nicht mehr und leidet schrecklich unter der Trennung. Deine Freunde und Familie wollen dir helfen und dich trösten. Du wirst am Anfang einer Trennung die üblichen Standardsprüche wie " Du findest jemand Anderen" oder "Die Zeit heilt alle Wunden" nicht hören wollen. Doch so banal und einfach sie auch klingen, wirst du doch später wissen, dass sie stimmen.

Wenn du denkst keiner weiß was du durchmachst und wie sehr du leidest, bist du trotzdem nicht alleine. Auch andere mussten das schon durchleben und mussten schon den gleichen Schmerz ertragen und sich mit den Gedanken quälen: "Warum?" und "Werde ich je wieder glücklich sein?"


Die meisten Trennungen laufen in drei Phasen ab.

  1. Man kann es einfach nicht glauben!
    Zuerst ist Frau einfach nur geschockt, fühlt sich innerlich leer und betäubt. Frau sitzt zu Hause und starrt auf das Telefon und wartet darauf, dass er sich vielleicht doch nochmal meldet.
  2. Wut, Verzweiflung, Schmerz
    In Phase 2 merkt Frau, dass die Trennung endgültig ist. Diese Zeit ist die schlimmste, die unglaublich weh tut und die heftigsten Gefühle auslöst: Wut, Verzweiflung, Schmerz, Hass, Einsamkeit, Selbstvorwürfe und Hilflosigkeit. Frau denkt, dass sie versagt hat. Frau hat Angst vor dem Alleinsein.
  3. Loslassen und aufwachen
    Frau hört auf ständig an ihn zu denken und fängt an, sich wieder für andere Sachen als die eigene Trauer zu interessieren. Und Frau fängt an, sich auch für andere zu interessieren.

Der Ex wird allmählich immer unwichtiger.

Du brauchst die gemeinsame Zeit nicht verdrängen, aber du brauchst dich auch nicht an sie zu klammern. Es bleiben schöne Erinnerungen, die irgendwann auch nicht mehr wehtun. Und bis es soweit ist, solltest du das alles verarbeiten. Nimm dir Zeit dafür, das geht nicht von jetzt auf nachher. Wichtig ist, dass du deinen Gefühle zum Ausdruck bringst. Das geht am besten durch Malen, Zeichnen, Schreiben, Bewegung oder Reden. Sprich mit deinen FreundInnen oder Eltern. Schütte ihnen dein Herz aus, denn jetzt brauchst du gute Tröster. Genauso sind gute EntertainerInnen. Auch wenn du am Anfang lieber alleine wärst, ist es wichtig, sich nicht zu verkriechen, sondern raus zu gehen, sich abzulenken und Spaß zu haben. Du bist nie allein!!

Vergiss das nicht. Wenn du dich nicht an deine FreundInnen oder Eltern wenden willst oder kannst, wenn du mal mit einer neutralen Person sprechen willst, dann wende dich ans Gleichstellungsbüro. Wir haben immer ein offenes Ohr für dich.

Infos über Verhütung

Es ist soweit:

Dein Freund und du plant ein ganz besonderes Erlebnis - das erste Mal. Nun wollt ihr euch informieren, wie das mit der Verhütung ist. Sowohl Jungs wie auch Mädchen können sich an der Verhütung beteiligen. Das muss nicht immer nur einer alleine tun. Eins ist besonders wichtig: Wenn ihr nicht verhütet, riskierst du eine Schwangerschaft. Am besten schaust du dir vor dem ersten Mal an, mit welchen Verhütungsmitteln du am besten zurechtkommst.

Hier natürlich die erste und wichtigste Frage:

Was gibt es überhaupt als Verhütungsmittel und wie wirken sie?

Das Kondom ist eine hauchdünne Gummihaut, die über den steifen Penis abgerollt wird. An der Spitze befindet sich ein kleiner Hohlraum, das sogenannte Reservoir.

Das fängt nach dem Samenerguss des Jungen das Sperma auf. Deshalb kann das Sperma auch nicht in die Scheide gelangen. Da schon vor dem Samenerguss Spermien aus dem Penis austreten können, muss das Kondom auf jeden Fall VOR der ersten Berührung mit der Scheide abgerollt werden. Wie genau das mit dem Abrollen funktioniert, findest du entweder auf der Packungsbeilage oder auch im Internet. Zudem hat das Kondom zwei praktische Nebeneffekte: Zum einen ist es mit einer Art Gel überzogen, was das Eindringen erleichtert. Zum anderen schützt es auch vor sexuell übertragbaren Krankheiten.

Die Pille ist das häufigste Verhütungsmittel für Mädchen. Sie enthält künstliche weibliche Hormone, die in dreifacher Weise wirken: Sie hemmt die Reifung der weiblichen Eizelle und verhindert so den monatlichen Eisprung. Außerdem kann der natürlich vorhandene Schleim in der Gebärmutter sich nicht verflüssigen, sodass die Spermien nicht in die Gebärmutter wandern können. Zuletzt bewirkt die Pille, dass die Gebärmutterschleimhaut sich nicht richtig aufbaut, wodurch sich kein befruchtetes Ei einnisten kann. Die Pille kann jedoch nur dann zuverlässig verhüten, wenn sie regelmäßig eingenommen wird. Wichtig ist, dass die Pille ein Medikament ist und jedes Medikament kann Nebenwirkungen hervorrufen. Was deine Pille für Nebenwirkungen hervorrufen kann, steht in der Packungsbeilage. Häufig verschwinden diese nach der Eingewöhnungszeit (1. Packung) wieder.

Im Notfall gibt es die Pille danach. Bei der Verhütung können durchaus Pannen passieren. Zum Beispiel kann das Kondom abrutschen oder man vergisst, die Pille einzunehmen. Je früher man die Pille danach einnimmt, desto besser. Generell gilt ein Maximum von 5 Tage nach dem Geschlechtsverkehr. Auch sie enthält Hormone, die ausgeschüttet werden. Wichtig ist, die Pille danach ist kein Abtreibungsmittel!! Ist die Eizelle befruchtet, wirkt sie nicht mehr.

Weitere Verhütungsmittel sind alle für die Frau gedacht: Da gibt es den Vaginalring, ein winziger Kunststoffring, der wie ein Tampon tief in die Scheide eingeführt wird und dort künstliche weibliche Hormone abgibt.

Gleiches machen auch das Verhütungspflaster, das an Oberarm, Bauch, Po oder Oberschenkel aufgeklebt werden kann, und die Hormonspirale, ein kleines, leicht biegsames, T-förmiges Gebilde, das in die Scheide eingesetzt wird. Ein Verhütungsmittel, das keine Hormone abgibt, ist das Diaphragma. Das ist ein biegsamer Ring mit einer gespannten Gummihaut. Er wird frühestens 1-2 Stunden vor dem Geschlechtsverkehr mit einem Spermien abtötenden Gel bestrichen und eingeführt. Wie eine Barriere sitzt es dann genau vor dem Muttermund. Um damit sicher zu verhüten, darf es erst 8 Stunden nach dem Geschlechtsverkehr wieder entnommen werden.

Wo bekomme ich Verhütungsmittel?

Kondome kannst du an vielen Orten bekommen: im Internet, in der Apotheke, dem Drogeriemarkt, in großen Kaufhäusern, Supermärkten und an manchen Tankstellen. Die Kosten betragen für 10 Stück etwa 5 bis 6€. Für sie braucht man kein Rezept.

Anders bei der Pille. Wenn du die Pille nehmen möchtest, musst du zu einem Frauenarzt/ einer Frauenärztin deines Vertrauens gehen. Falls du noch keinen hast, frage deine Mama oder eine Freundin. Deine Frauenärztin/dein Frauenarzt führt zunächst ein Beratungsgespräch mit dir durch und beantwortet alle deine Fragen. Dann wirst du untersucht, ob bei dir gesundheitlich alles in Ordnung ist. Wenn dem so ist, bekommst du dein Rezept. Wenn du gesetzlich versichert bist, übernimmt die Krankenkasse bis du 20 wirst, die Kosten. Ab dem 18. Geburtstag können dann aber Rezeptgebühren von 5€ anfallen. Ab dem 20. Geburtstag bezahlst du den vollen Preis der Pille, der je nach Marke unterschiedlich ausfallen kann.

Die Pille danach erhältst du mittlerweile auch ohne Rezept. Du musst dann jedoch mit einem Beratungsgespräch in der Apotheke rechnen, wo dir eine Reihe von persönlichen Fragen gestellt werden: Etwa wann genau du ungeschützten Geschlechtsverkehr hattest. Die Apotheker versuchen auch auszuschließen, dass du schon schwanger bist und fragen deshalb nach Zeichen wie einer ausgebliebenen oder schwachen Monatsblutung. Vermuten die Apotheker gesundheitliche Probleme, eine Schwangerschaft, sexuellen Missbrauch oder große Wissenslücken hinsichtlich der Verhütung, wirst du von ihnen an einen Arzt oder eine Beratungsstelle verwiesen.

Die Bezahlung der Pille danach ist wie bei der normalen Pille: Bis zu deinem 20. Geburtstag bekommst du die Kosten von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet. Du musst dir aber in dem Fall ein Rezept von einem Arzt ausstellen lassen. Wer älter ist oder wer kein Rezept hat, muss das Präparat selbst bezahlen.
Alle anderen hier genannten Verhütungsmittel erhältst du auch nur beim Frauenarzt, da ein Aufklärungsgespräch wichtig ist und du ein Rezept hierfür brauchst.

Was soll ich nehmen?

Bei der Auswahl und Anwendung eines Verhütungsmittels sind vor allem folgende Kriterien wichtig:

  • die Sicherheit des Empfängnisschutzes
  • der Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten und HIV/Aids
  • die Lebenssituation und das Alter
  • die Art der Beziehung
  • die Einstellung zum eigenen Körper und
  • die Wünsche und Bedürfnisse beim Sex

Sprich mit deinem Freund oder deiner Freundin darüber und überlegt gemeinsam, welches Verhütungsmittel für euch das Beste ist!

Wenn du spezifischere Fragen hast, deine Frauenärztin/ dein Frauenarzt beantwortet dir alles. Egal, wie unsinnig dir eine Frage erscheint, solange sie dich interessiert, scheue dich nicht, zu fragen!!

Tipps und Überlegungen für das Ausziehen von Zuhause

Tschüss Hotel Mama! - Hallo ihr neuen, eigenen vier Wände!

Es ist also so weit. Jetzt heißt es, "Tschüss Hotel Mama!" und "Hallo ihr neuen, eigenen vier Wände".
Doch was dabei viele vergessen: Hinter einem Umzug steckt mehr als Kisten packen, zur neuen Wohnung fahren und Kisten wieder auspacken. Das traute Zuhause zu verlassen bedeutet einiges mehr. Hier gibt es viele Dinge zu beachten, was frau/man gerne einmal vergisst.

In jedem Fall ist eine gute Planung die Basis eines jeden Umzuges. Wie sagt man/frau doch so schön: gut geplant ist halb gewonnen! Dieses Sprichwort trifft auf viele Lebensbereiche und auf einen Wohnungswechsel ganz besonders zu.

Diese Broschüre soll Euch dabei helfen, den Überblick zu behalten, und enthält einige Tipps, dass der Umzug reibungslos klappt.

Vor der Selbstständigkeit haben viele junge Menschen Angst. Manchmal erscheint der erste Schritt dahin zu groß, zu schwierig. Unsere Broschüre soll ein Einstieg sein, die ersten Hürden erleichtern und den Weg in die Selbstständigkeit mit den ersten, einführenden Informationen ebnen.

Wenn noch Fragen bestehen sollten, sprecht uns bitte an:
Telefonisch unter der 06204/988-361 oder
per Mail an

Wir helfen Dir gerne, nicht nur am Telefon. Wir beraten auch persönlich. Vereinbare hierfür bitte einen Termin und bring alle Unterlagen mit, die Du bereits für den Umzug zusammen hast.

Angebote für Mädchen in Viernheim

Wir haben Dir folgende Angebote in Viernheim in einer Broschüre aufgelistet:

  • Sportangebote
  • Gesundheit und Beratung
  • Sonstige Angebote
  • Kursangebote

Hier findest Du die Broschüre.

Medienliste der Stadtbücherei

Chl 3 Nage
Nagel, Inga:
Die kleinen Frauen Afrikas : Mädchen in Burkina Faso / Inga Nagel.
Unkel/Rhein [u.a.] : Horlemann, 1993

6 Gc Weil
Weil wir was zu sagen haben
Mädchen über Liebe, Lust und Launen / Uschi Flacke.

Wien : Ueberreuter, 1998

Gcl Beck
Beck-Gernsheim, Elisabeth:
Mutterwerden - der Sprung in ein anderes Leben / Elisabeth Beck-Gernsheim.

Frankfurt am Main : Fischer-Taschenbuch-Verl., 1989

Gcl Auf
Auf den Spuren starker Mädchen

Cartoons für Mädchen - diesseits von Gut u. Böse / Irmgard Schaffrin; Dorothee Wolters.
Köln : Kölner-Volksblatt-Verl., 1993

6 Gc Lena
Lena hat Angst

Geschichte eines sexuellen Missbrauchs / Claudia Baumann ; Marimar del Monte.
Berlin : Donna Vita, 1994

Gcl Ligh
Lightfoot-Klein, Hanny

Das grausame Ritual : sexuelle Verstümmelung afrikanischer Frauen / Hanny Lightfoot-Klein.
Frankfurt am Main : Fischer-Taschenbuch-Verl., 1993

Geschichte der Mädchen- und Frauenbildung / Elke Kleinau ... (Hg.)
Frankfurt/Main [u.a.] : Campus-Verl..

Gcq Gesc
Geschichte der Mädchen- und Frauenbildung

/ Elke Kleinau ... (Hg.).
Frankfurt/Main [u.a.] : Campus-Verl..
1. Vom Mittelalter bis zur Aufklärung / [Die Autorinnen: Urte Bejick ...]. 1996.

Gcq Gesc
Geschichte der Mädchen- und Frauenbildung

/ Elke Kleinau ... (Hg.).
Frankfurt/Main [u.a.] : Campus-Verl.
2. Vom Vormärz bis zur Gegenwart / [die Autorinnen und Autoren: James C. Albisetti ...]. 1996.

Ngn Chri
Christiansen, Angelika

Mädchen los! Mädchen macht! : 100 und 1 Idee zur Mädchenarbeit / Angelika Christiansen ; Karin Linde ; Heidrun Wendel.
Münster : Votum-Verl., 1991

6 Gc Wyss
Wyss, Hedi

Das rosarote Mädchenbuch : Ermutigung zu einem neuen Bewusstsein / Hedi Wyss.
Frankfurt am Main : Fischer-Taschenbuch-Verl., 1992

6 Gc Gies
Giesler, Renate

Nakosi : Mädchen in d. 3. Welt / Renate Giesler ; Hans-Martin Grosse-Oetringhaus.
Baden-Baden : Signal-Verl., 1991

6 Gc Weil
Weil du ein Mädchen bist

Geschichten, Facts und starke Stücke für Mädchen, die es wissen wollen / Uschi Flacke (Hg.). Stuttgart : Quell-Verl., 1996

6 Gc Eige
Eigentlich sind wir gut drauf

Jugendliche über Heute und Morgen, Leben und Liebe, Lust und Frust / Jörg Otto Meier.
Reinbek bei Hamburg : Rowohlt-Taschenbuch-Verl., 1999

Gcl Bena
Benard, Cheryl

Let's kill Barbie! : wie aus Mädchen tolle Frauen werden / Cheryl Benard ; Edit Schlaffer.
München : Heyne, 1997

Ngk 1 Eder
Eder, Ruth

Dauernd ist sie beleidigt : wie Töchter und Mütter gut durch die Pubertät kommen / Ruth Eder.
Freiburg im Breisgau [u.a.] : Herder, 1998

6 Gc Thad
Thadden, Wiebke von

Eine Tochter ist kein Sohn : Wiebke von Thadden erzählt die Geschichte der Mädchen / Wiebke von Thadden.
Weinheim [u.a.] : Beltz & Gelberg, 2001

Gcq 11 Zoya
Zoya

Mein Schicksal heißt Afghanistan / Zoya. Mit John Follain und Rita Cristofari.
Bergisch Gladbach : Lübbe, 2002

Gcx F.
F., Christiane

Wir Kinder vom Bahnhof Zoo : nach Tonbandprotokollen aufgeschrieben / Christiane F. Mit e. Vorwort von Horst E. Richter.
München : cbj, 2003

Gcq 11 Diri
Dirie, Waris

Schmerzenskinder / Waris Dirie mit Corinna Milborn.
Berlin : Schröder, 2005

DVD-X: Gcx Chri
Christiane F. - Wir Kinder vom Bahnhof Zoo

/ Regie: Ulrich Edel. Drehb.: Hermann Weigel. Kamera: Justus Pankau ... Musik: Jürgen Knieper. Darst.: Natja Brunkhorst ; Thomas Haustein ; Jens Kuphal ....
Ismaning : EuroVideo, 2000

Cgl 10 Mai
Mai, Mukhtar

Die Schuld, eine Frau zu sein / Mukhtar Mai mit Marie-Thérèse Cuny.
München : Droemer, 2006

Emp 82 Seif
Seifert, Claudia

Aus Kindern werden Leute, aus Mädchen werden Bräute : Die 50er und 60er Jahre / Claudia Seifert.
[München] : Dt. Taschenbuch-Verl. [u.a.], 2006

Gcq 11 Mam
Mam, Somalya

Das Schweigen der Unschuld : Mein Weg aus der Kinderprostitution und der Kampf gegen die Sex-Mafia in Asien / Somalya Mam.
Berlin : Schröder, 2006

Byk Abdi Abdi
Abdi, Nura

Tränen im Sand / Nura Abdi ; Leo G. Linder.
Bergisch Gladbach : Bastei Lübbe, 2006

Gcp 1 Free
Freedom Writers

wie eine junge Lehrerin und 150 gefährdete Jugendliche sich und ihre Umwelt durch Schreiben verändert haben / Freedom Writers mit Erin Gruwell.
Berlin : Autorenhaus, 2007

Chk 3 Haas
Haase-Hindenberg, Gerhard

Das Mädchen aus der Totenstadt : Monas Leben auf den Gräbern Kairos / Gerhard Haase-Hindenberg.
München : Heyne, 2008

Gcx F.
F., Christiane

Wir Kinder vom Bahnhof Zoo : nach Tonbandprotokollen aufgeschrieben / Christiane F. Mit e. Vorwort von Horst E. Richter.
Stuttgart : Europäische Bildungsgemeinschaft, [ca. 2000]