Öffnungszeiten

Magistrat der Stadt Viernheim

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68519 Viernheim

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Mo / Di 07:30 Uhr bis 16:30 Uhr
Mi 07:30 Uhr bis 19:00 Uhr
Do / Fr 07:30 Uhr bis 12:30 Uhr
Sa 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr
Heiligabend und Silvester geschlossen
Hotline Bürgerbüro: 115 (ohne Vorwahl)
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Übersicht der weiteren Öffnungszeiten

Viernheims Weg vom Dorf zur Stadt

Archäologische Funde weisen auf eine lange Besiedlung des Ortes hin. Seine erste schriftliche Erwähnung erfolgte im Lorscher Codex (777 n. Chr.); in diesem Werk wurde auch Viernheim als Besitz des Klosters festgehalten. Entgegen den anderen Besitzungen Lorschs kam Viernheim erst 1308 in den Besitz des Mainzer Erzbischofs.

 

Altes Rathaus 1930er Jahre
Altes Rathaus, Ecke Rathaus-/Schulstraße 1930er Jahre

Mehrfach wurde es zur Begleichung von Schulden durch seine Herren verpfändet. Nach dem Dreißigjährigen Krieg blieb Viernheim bei Mainz und wurde dann 1803 hessisch; es kam zur Amtsvogtei Lorsch, 1821 bei der Schaffung der Landratsbezirke zu Heppenheim. Nach vorübergehender Zugehörigkeit zu Bensheim (1832-1839) kehrte es wieder in den Amtsbezirk Heppenheim zurück. Seit 1848 gehörte Viernheim zum Kreis Heppenheim, der 1938 in Kreis Bergstrasse umbenannt wurde. 

Rathausstraße Ende der 1960er Jahre
Rathausstraße Ende der 1960er Jahre 

Nicht nur die ständigen Wechsel der Herrschaftszugehörigkeit prägten Viernheim, auch die siebenmalige Religionswechsel infolge des Augsburger Religionsfriedens von 1555. Danach mussten die Untertanen die Religion ihres Landesherrn übernehmen. Lange kriegerische Auseinandersetzungen um Herrschaftsansprüche verschonten auch Viernheim nicht.  

Haus Kienle und das ehemalige Postamt
Haus Kienle (links) und das ehemalige Postamt (rechts)
in der Rathausstraße 1960er Jahre

Im Jahre 1852 veranlassten Missernten und Hunger 458 Männer, Frauen und Kinder nach Nordamerika auszuwandern. Bei diesem Vorhaben wurden sie von der Gemeinde finanziell unterstützt. Ende des 19. Jahrhunderts fanden die ersten Viernheimer Arbeit in den Fabriken der umliegenden Ortschaften Mannheim und Weinheim. 

Das Bauerndorf wandelte sich zur Arbeiterwohngemeinde. Viele pendelnde Fabrikarbeiter und ihre Familien blieben jedoch Nebenerwerbsbauern. Nach dem Zweiten Weltkrieg erlebte Viernheim einen wirtschaftlichen Aufstieg und ein starkes Anwachsen der Bevölkerungszahl. Seine günstige Verkehrslage förderte seinen Wandel zur mittleren Industriestadt. 

Hochhäuser in der Viernheimer Oststadt