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01.11.2018 13:01 Kategorie: Berichte, Willkommen

Volkstrauertag 2018: Verdun und Stalingrad darf es niemals mehr geben!

Feierstunde in der Friedhofskapelle am 18. November

Kriegerdenkmal

Kriegerdenkmal

Bürgermeister hält Volkstrauertagsrede - Kranzniederlegung am Denkmal für gefallene Soldaten

Der diesjährige Volkstrauertag findet eine Woche nach dem 100. Jahrestag des Endes des Ersten Weltkrieges statt. 17 Millionen Menschen ließen in diesen Völkerschlachten zwischen 1914 und 1918 ihr Leben, die großen Kriegsgräberstätten in vielen Teilen Europas zeugen davon. Zur Feierstunde am Sonntag, 18. November, um 11:00 Uhr auf dem alten Friedhof sind alle Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen. Die Volkstrauertagsrede hält in diesem Jahr Bürgermeister Matthias Baaß.

Musikalisch umrahmt wird die Feierstunde vom MGV Liederkranz, vom Musikkorps der Freiwilligen Feuerwehr und Hermann Wunderle an der Orgel. Auszubildende der Viernheimer Stadtverwaltung verleihen der Veranstaltung durch den Vortrag von passenden Gedichten und Texten zum Volkstrauertag einen besonderen Akzent.

Die offizielle Feierstunde endet in diesem Jahr mit einer Kranzniederlegung am Denkmal für die in beiden Weltkriegen gefallenen Soldaten unserer Heimatstadt Viernheim, heißt es in einer Pressemitteilung der städtischen Presse- und Informationsstelle. Aus Anlass des 100ten Jahrestages des Kriegsendes von 1918 hat die städtische Friedhofsverwaltung insgesamt vier Gedenktafeln mit den Namen von den im Ersten Weltkrieg 340 gefallenen und 19 vermissten Viernheimer Soldaten aufstellen lassen. In Gefangenschaft verstarben fünf Soldaten aus Viernheim. Kriegsgräber im direkten Umfeld des Denkmals gibt es insgesamt 70 - davon 44 aus dem Ersten Weltkrieg, 26 aus dem Zweiten Weltkrieg.


Bürgermeister Baaß hat alle Vereine, Organisationen und Verbände zu dieser Gedenkveranstaltung eingeladen. Darin betont er: "Der Volkstrauertag mahnt uns, aller Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft zu gedenken. Nur Versöhnung, Kooperation und Verständigung, nur Frieden und Demokratie, nur ein von gegenseitiger Achtung geprägtes Miteinander schaffen einen dauerhaften Frieden. Glücklicherweise durften wir diese Erfahrung in den letzten gut 70 Jahren, der längsten Friedensperiode in der europäischen Geschichte, machen. Diese Errungenschaft müssen wir bewusst machen und bewahren, gerade in Zeiten, in denen der Chauvinismus zunimmt und nationalistisch-fremdenfeindliche Parolen in den öffentlichen Raum vordringen. Unsere Verpflichtung, die aus dem Volkstrauertag erwächst ist: Verdun und Stalingrad darf es niemals mehr geben! Für Demokratie um des Friedenswillen!"