Die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Viernheim

Aufgaben

  • Sie wirkt bei allen personellen, organisatorischen und sozialen Angelegenheiten der Stadt Viernheim mit, die Auswirkungen auf die Gleichberechtigung der Geschlechter und die Anerkennung der gleichwertigen Stellung von Frauen und Männern in der Gesellschaft haben.
    Die verwaltungsinternen Aufgaben ergeben sich allgemein aus dem Hessischen Gesetz über die Gleichberechtigung von Frauen und Männern und zum Abbau von Diskriminierungen von Frauen in der öffentlichen Verwaltung (HGlG). Weitere Informationen unter gesetzliche Grundlagen.
     
  • In Ihrem externen Wirkungskreis als Stabsstelle entsprechend § 4 Hessischer Gemeindeordnung entwickelt Sie Konzepte, initiiert Maßnahmen und erarbeitet Anregungen und Empfehlungen zur Gleichstellung von Frauen und Männern, zum Beispiel durch:
    • Beratung der Einwohnerschaft der Stadt Viernheim zu allen Facetten der Chancengleichheit, Gleichstellung und Geschlechtergerechtigkeit
    • Leitung des bestehenden lokalen "Sozialen Netzwerks"
    • aktive Mitarbeit in sonstigen Netzwerken auf städtischer und regionaler Ebene sowie Kooperation mit Verbänden, Vereinen/Gruppierungen, Kirchen und der Arbeitsverwaltung in gleichstellungspolitischen Fragen
    • Berichte an die Verwaltungsführung und kommunalen Gremien über Ihre Arbeit.

Ziele

  • Verbesserung der sozialen Situation von Frauen
  • Herstellung von Chancengleichheit für Frauen auf dem Arbeitsmarkt
  • Förderung und Absicherung von Projekten und Einrichtungen für Frauen
  • Förderung der gleichberechtigten Vertretung von Frauen in Politik und Gesellschaft
  • Herstellung von Öffentlichkeit und Bewußtseinsbildung zur Geschlechterdemokratie
  • Verwirklichung der Chancengleichheit von Mädchen
  • Verbesserung der Aufstiegschancen von Frauen im öffentlichen Dienst
  • Ermöglichung der gleichberechtigten Teilhabe von Frauen und Männern an Familien- und Pflegeaufgaben
  • Die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Viernheim ist sowohl als kommunale (externe) Gleichstellungsbeauftragte, als auch als verwaltungsinterne Gleichstellungsbeauftragte tätig.

"Schlaglicht des Monats" Oktober 2022

Bundesweite Aktionen zum Thema Brustkrebs im Oktober:

Diesmal organisiert das Gleichstellungsbüro zusammen mit der Ärztin Katharina Rohmert von pro familia Bensheim am 11. Oktober um 18 Uhr einen Workshop Brustkrebs-Selbstuntersuchung im Ratssaal des Rathauses für alle Interessierten. Nach einem Vortrag besteht die Möglichkeit, die Selbstuntersuchung unter Anleitung zu lernen. Achtung: Am 2. Teil können lediglich 6 Personen teilnehmen. „Brustkrebs ist eine der häufigsten Krebsarten bei Frauen, aber auch Männer können erkranken,“ so Katharina Rohmert. „Die Selbstuntersuchung der Brust kann Früherkennungsuntersuchungen ergänzen.“ Bitte vorher anmelden unter oder telefonisch unter 06204-988 361
Passend zum Thema, weist das Büro für Chancengleichheit des Landkreises Darmstadt-Dieburg in Kooperation mit dem Frauenbüro der Wissenschaftsstadt Darmstadt und Weiterleben e.V. auf die kostenlose mehrsprachige „breastcare App“ der Organisation Pink Ribbon (https://www.pinkribbon-deutschland.de/) hin. Sie bietet umfassende Informationen zum Thema Brustkrebs und Früherkennung. In den Sprachen Englisch, Französisch, Spanisch, Türkisch, Hocharabisch und Farsi (u.a.) werden auch Frauen mit Migrationshintergrund angesprochen. Enthalten ist u.a. ein Zykluskalender, der an das monatliche Abtasten der Brust erinnert, Erklärungen und bebilderte Anleitungen sowie Verlinkungen zu öffentlichen Stellen, wie Ämter für Migration und Integration sowie zertifizierte Brustzentren.
Um die breastcare App möglichst vielen Frauen zugänglich zu machen, hat das Büro für Chancengleichheit des Landkreises Darmstadt-Dieburg in Kooperation mit dem Frauenbüro der Wissenschaftsstadt Darmstadt und dem Verein Weiterleben e.V. einen Flyer entworfen, der auf diese App aufmerksam macht. In 10 Sprachen werden Frauen für das Thema Brustkrebsvorsorge sensibilisiert, auf medizinische Vorsorgeuntersuchungen aufmerksam gemacht und angeregt, achtsam den eigenen Körper kennenzulernen. Mit dem mehrsprachigen Angebot sollen möglichst viele Frauen in Stadt und Landkreis erreicht werden. Der Flyer ist alsbald auch im Gleichstellungsbüro erhältlich oder unter:
Flyer zur App unter folgendem Link: https://www.darmstadt.de/fileadmin/Bilder-Rubriken/Leben_in_Darmstadt/Frauen/Bilder/Brustkrebs/Flyer_Breastcare_App.pdf 
Link zur App: www.breastcare.app

Besondere Tage im Oktober
2. Oktober "Internationaler Tag der Gewaltlosigkeit": An diesem Tag soll der Gewaltlosigkeit gedacht werden. Der Tag wurde von der UN in Gedenken an Mahatma Gandhi – Geburtstag 2. Oktober – festgelegt. Gandhi war Anführer der indischen Unabhängigkeitsbewegung, seine Aktivitäten standen immer unter der Philosophie und Strategie von Gewaltlosigkeit. Er hat weltweit viele andere gewaltfreie Bewegungen inspiriert. „Gewaltlosigkeit ist die Antwort auf die wesentlichen politischen und moralischen Fragen unserer Zeit.“ (Martin Luther King Jr., den 10. Dezember 1964). Dieses Zitat aus Martin Luther Kings Nobelpreisrede zeugt von seinem Bekenntnis zur Gewaltlosigkeit. Sein Standpunkt ist eng mit Gandhis Ideen und Grundsätzen verbunden, auf deren Grundlage er soziale Veränderungen zur Förderung der Bürgerrechte und zum Kampf gegen Rassenungleichheit bewirkte. Immer wieder beeinflussen Gandhis Grundsätze der Gewaltlosigkeit überall auf der Welt Proteste gegen Konflikte, Ungleichheit, Ungerechtigkeit, Klimawandel und mehr.
Quelle: https://www.peace-ed-campaign.org/de/event/international-day-of-non-violence/2022-10-02/
Ein stilles Gedenken gilt den weltweit Millionen Menschen, die Opfer von Krieg und Gewalt werden und/ oder auf der Flucht sind. 28 Kriege und bewaffnete Konflikte werden für 2021 weltweit genannt, siehe unter https://www.frieden-fragen.de/entdecken/weltkarten/kriege-weltweit-2021.html. In diesem Jahr hat uns alle der Krieg in der Ukraine mehr als aufgerüttelt, was lange für fast unmöglich gehalten wurde, ist auf europäischem Boden zur Realität geworden und das inzwischen seit mehr als einem halben Jahr. 

Aktionsbündnis Seelische Gesundheit veranstaltet Woche der „Seelischen Gesundheit“ vom 10.-20. Oktober 2022: In diesem Jahr werden die sozialen Beziehungen und der gesellschaftliche Zusammenhalt in den Blick genommen. Unter dem Motto „Reden hebt die Stimmung – Seelisch gesund in unserer Gesellschaft“ setzt sich die Aktionswoche dafür ein, miteinander ins Gespräch zu kommen und Verständnis füreinander zu entwickeln. Quelle: www.seelischegesundheit.net/aktionen/aktionswoche/ 
Hintergrund: Der internationale Tag der Seelischen Gesundheit wurde 1992 durch die World Federation for Mental Health mit Unterstützung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ins Leben gerufen.

11. Oktober "Internationaler Mädchentag": Am 11. Oktober findet der Internationale Mädchentag, auch Welt-Mädchentag genannt, der Vereinten Nationen statt. Er soll auf die „Belange von Mädchen und die Hindernisse, mit denen sie konfrontiert sind,“ hinweisen. Plan International ist die Initiatorin auf UN-Ebene zur Einführung des Tages. 
Quelle: https://www.plan.de/kampagnen-und-aktionen/welt-maedchentag.html 
Terre des Femmes lädt anlässlich des Tages bereits am 6. Oktober um 10.30 Uhr zu einer Online-Pressekonferenz ein. Dabei soll eine Dunkelzifferschätzung 2022 zu weiblicher Genitalverstümmelung in Deutschland vorgestellt werden. 
„Weibliche Genitalverstümmelung (engl. FGM – female genital mutilation) ist eine schwere Menschenrechtsverletzung und ein irreparabler Einschnitt in die körperliche und psychische Gesundheit von Mädchen und Frauen. 
Die schädigende weltweite Praxis findet ihren Ursprung in patriarchalen Strukturen und wird auch in Europa praktiziert. Laut dem Europäischen Parlament (2020) leben in Europa geschätzt 600.000 von FGM betroffene Frauen und 180.000 von FGM bedrohte Mädchen. 
Wie viele Mädchen und Frauen in Deutschland davon betroffen oder bedroht sind, wird die diesjährige TERRE DES FEMMES-Dunkelzifferschätzung nach Herkunftsland darstellen.“, so steht es in der entsprechenden Mitteilung von Terre des Femmes. Bis zum 3.10. können sich Interessierte anmelden unter https://frauenrechte.de/component/rsform/form/31:anmeldung-zur-pressekonferenz-weibliche-genitalverstuemmelung-in-deutschland-vorstellung-der-terre-des-femmes-dunkelzifferschaetzung-2022?Itemid=1829

26. Oktober "Intersex Awareness Day": Am Intersex Awareness Day wird auf die Situation und die Menschenrechte von intergeschlechtlichen Menschen aufmerksam gemacht. Er findet seit 1996 jedes Jahr am 26.10. statt. 
Seit Ende 2018 haben intersexuelle Menschen in Deutschland die Möglichkeit, beim Eintrag ins Personenstandsregister außer den Geschlechtern „männlich“ und „weiblich“ auch die sogenannte „Dritte Option“ - „divers“ - zu wählen (Gesetz zur Änderung der in das Geburtenregister einzutragenden Angaben vom 18. Dezember 2018 (BGBl. I Seite 2635). Im Oktober 2017 hatte der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts der Beschwerde einer Inter*Person stattgegeben und entschieden, dass jenseits des binären Geschlechtermodells auch ein positiver Eintrag möglich sein muss. Deutschland gehört nun zu den wenigen Staaten weltweit, die die Existenz von mehr als zwei Geschlechtern rechtlich anerkennen. Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts wirkt sich nicht nur auf das Personenstandsrecht aus, sondern hat Folgen für viele weitere Bereiche. Im Rahmen des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) betrifft das vor allem den Diskriminierungsschutz im Arbeitsleben. Mehr dazu unter 
https://www.antidiskriminierungsstelle.de/DE/ThemenUndForschung/Geschlecht/Dritte_Option/Dritte_Option_node.html 

Viele Grüße aus dem Gleichstellungsbüro

HIER

Rückblick September 2022
Die Woche der Vielfalt war ein Erfolg! Die Veranstaltungen vieler Akteur*innen und diejenigen, die vom Gleichstellungsbüro oder in Kooperation mit weiteren Institutionen durchgeführt wurden, ziehen ein positives Resümee: 
Der Trommelschnupperkurs mit der Kursleitung aus dem Trommelpalast Mannheim e.V. hat allen Spaß gemacht. 
Der Start des Nähen-Upcycling Kurs im Familienbildungswerk, der in der Folge jeden Mittwoch von 14-16 Uhr, stattfindet, war mehr als gut besucht. Weitere Interessierte können lediglich noch auf eine Warteliste aufgenommen werden. Ein Dank gilt vor allem dem ehrenamtlichen syrischen Schneider und den ehrenamtlich-tätigen Frauen vom ehemaligen Brücke e.V. für die Kinderbetreuung. 
Der Netzwerk-Infotag des Sozialen Netzwerks war mit ca. 100 Interessierten sehr informativ und hat allen Beteiligten gezeigt, wie wichtig breit gestreute Informationen über Beratungs- und Unterstützungsmöglichkeiten in Viernheim sind. 
Das Frauen-Weltcafé war gut besucht und hat in ungezwungener Atmosphäre zu zahlreichen interessanten Gesprächen über alle Kulturen hinweg geführt. 

(Weltweit) Bewegendes in Sachen „Gleichstellung der Geschlechter“
70 Jahre Regentinnenschaft der Queen endete im September! Queen und Feminismus?
Queen Elizabeth II. verstarb am 8. September 2022 und war zum Zeitpunkt ihres Todes seit 25.782 Tagen auf dem Thron und somit die längst lebende regierenden Monarchin der Welt und führt die Liste der dienstältesten Monarch*innen an. Sie konnte Autos reparieren, war gelernte Automechanikerin und Kraftfahrerin. Ausgebildet wurde die britische Königin während des Zweiten Weltkriegs. Im Februar 1945 schloss sie sich dem Auxiliary Territorial Service (ATS) an, wo sie unter der Dienstnummer 230873 als „Second Subaltern ehrenhalber Elizabeth Windsor“ Dienst leistete. Im ATS erhielt sie eine Ausbildung zur Lastwagenfahrerin und Mechanikerin. Sie war Mutter von 4 Kindern.
Quelle: https://www.ndr.de/kultur/Regentenzeit-der-Queen-Ein-neuer-Rekord,elizabeth224.html

War Queen Elizabeth II. eine Feministin? Das wird nicht nur in England kritisch diskutiert. Es ist nicht überliefert, dass sie das Wort Feminismus jemals in den Mund genommen hätte. Auch wurden ihr Privilegien „in die Wege gelegt“, die weltweit kaum ein anderer Mensch zur Verfügung hat. Dagegen hat alleine Ihre Krönung für viele eine Wegmarke bedeutet, die dem Feminismus der 60er und 70er Jahre möglicherweise mehr Ausdruck verliehen hat. Es gibt wohl einige Geschichten, die manchen zeigen, dass sie zumindest Zeichen setzen wollte. So zum Beispiel 1998 darauf bestand, den „damaligen saudi-arabischen Kronprinz Abdullah über ihr Anwesen zu fahren – und zwar eigenhändig am Steuer. Dass für Frauen in Saudi-Arabien das Autofahren damals noch verboten war, dürfte ihr bekannt gewesen sein.“, so der Stern in einem Artikel vom 17.9.2022 unter https://www.stern.de/lifestyle/leute/queen-elizabeth-ii--70-jahre-regentschaft---war-die-queen-feministin--32731966.html. 

Iran: Nach dem Tod von Mahsa Amini weiten sich die Proteste im Iran aus
Die 22-jährige Mahsa Amini, die aus der Provinz Kurdistan stammte, war am Dienstag, 13.9., in der Hauptstadt Teheran von der Sittenpolizei festgenommen worden. Angeblich trug sie ihr Kopftuch „unangemessen“. Im Anschluss brach sie auf der Polizeiwache zusammen und starb am Freitag, 16.9.22, im Krankenhaus. 
Seither weiten sich Proteste im Iran aus. Die Sicherheitskräfte gehen weiterhin gewaltsam gegen die Proteste vor. „Behörden sprachen laut Fars von "etwa 60 Toten" bis Dienstag. Die amtliche Nachrichtenagentur Irna vermeldete unter Berufung auf Polizei-Angaben zehn tote Beamte. Es war unklar, ob diese unter den 60 Toten waren. Laut der in Oslo ansässigen Nichtregierungsorganisation Iran Human Rights (IHR) wurden bis Dienstag mindestens 76 Menschen getötet.“ Meldung vom 28.9.22 unter https://www.stern.de/news/polizei-kuendigt-verschaerftes-vorgehen-gegen-protestierende-im-iran-an-32766070.html. Weltweit gingen in dieser Woche Menschen zu Solidaritätskundgebungen auf die Straße und skandierten „Frauen, Leben, Freiheit“. Am Samstag, 1. Oktober, sind weltweit Kundgebungen in rund 70 Städten geplant, so im Stern vom 29.9.22 unter https://www.stern.de/news/iran-verstaerkt-wegen-protesten-druck-auf-prominente-und-journalisten-32770788.html.  
Meinung: Der Mut der toten jungen Frauen und der Mut der Frauen, die als Zeichen nun auf Demonstrationen selbst ihre Kopftücher verbrennen und alle Menschen, die sich im Iran gegen die aufoktroyierten Gesetze der Regierung erheben, ist beeindruckend. Viele Gespräche mit gläubigen Muslim*innen Frauen wie Männer bestätigen, was wir selbst auch aus dem Koran lesen und entsprechend wahrnehmen: Diese Religion und der Koran schreiben nicht zwingend Frauen das Kopftuch vor, sondern das tun islamistische Regime im Iran, in Afghanistan und anderswo, um ihre patriarchalen Unterdrückungsstrukturen durchzusetzen und Macht zu demonstrieren. Worum geht es? Alle Menschen sollten frei entscheiden dürfen, wie sie leben, wen sie lieben, an was sie glauben wollen und welche Symbole sie zum Ausdruck ihres Lebens und ihrer Überzeugung tragen. Dies so lange wie es nicht dazu führt, anderen Menschen den eigenen Glauben oder die eigene Überzeugung aufzuzwingen und sie aufgrund vorhandener Machtstrukturen zu unterdrücken. 

Kino - Diskriminierung: An der Hautfarbe einer Schauspielerin entbrennt eine unglaubliche Dislike-Aktion
Wahrscheinlich haben weder Filmemacher*innen noch Schauspieler*innen das für möglich gehalten: Schon beim Casting aber auch dann bei der Besetzung einer farbigen Schauspielerin in der Hauptrolle als „Arielle, die Meerjungfrau“ entbrennt ein Dislike, der nur beschämen kann. 
So fühlen sich „einige im Internet dazu berufen, allein aufgrund der Hautfarbe der Hauptdarstellerin gegen diese und das Projekt Sturm zu laufen – obwohl die Handlung des Unterwasser-Märchens es keineswegs nötig macht, dass das titelgebende Fabel-Wesen (!) so weiß sein muss wie in der Disney-Vorlage. Zum Glück gehen aber zahlreiche Reaktionen im Netz auch genau in die entgegengesetzte Richtung. In den sozialen Medien machen gerade besonders viele Videos die Runde, in denen Schwarze Kinder begeistert und überrascht zugleich davon sind, dass „Arielle“ „wie sie“ aussieht.“, so im Artikel aus Filmstarts (https://www.filmstarts.de/nachrichten/18543250.html). 
Wer sich also wehren will gegen solche Diskriminierung, der kann dem Film zum Erfolg verhelfen und ihn sich mit Kindern, Enkelkindern oder Freund*innen ab 25. Mai 2023 in den deutschen Kinos ansehen. 

Aufruf #ParitätJetzt 
Mit dem Motto „#ParitätJetzt weil Demokratie uns ALLE braucht!“ rufen zahlreiche Organisationen zum Beispiel der Katholische Deutsche Frauenbund, der Deutsche Gewerkschaftsbund oder der LandesFrauenRat Hessen zur Beteiligung auf. So heißt es auf oben genannter Seite „Frauen in der Politik sollten die Regel sein, nicht die Ausnahme. Doch selbst nach über 100 Jahren Frauenwahlrecht ist lediglich ein Drittel unserer Parlamentarierinnen und Parlamentarier im Deutschen Bundestag weiblich. Hier werden große politische Entscheidungen getroffen, die unsere Gesellschaft gestalten und unsere Zukunft beeinflussen – als Mehrheits¬entscheidungen von Männern. Wir kämpfen für Veränderung und eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen in der Politik, denn: Demokratie braucht uns ALLE. ParitätJetzt!“ Je mehr sich unter https://paritaetjetzt.de/ beteiligen, umso erfolgreicher wird die Aktion. 

EQUAL PAY im deutschen Fußball
Bereits mehrfach haben wir über Erfolge der Frauen im Fußball berichtet. Dennoch bei der Bezahlung stehen die deutschen Fußballerinnen immer noch weit hinter den Männern zurück. Gerade wurden die Prämien für die anstehende WM in Katar1 veröffentlicht. Das Ergebnis: Ein  WM-Gruppensieg der Männer ist mehr wert als der EM-Vizetitel der  Frauen. So heißt es unter https://www.zdf.de/nachrichten/sport/fussball-wm-praemien-dfb-katar-100.html vom 25.9.22 „Für ihren Vize-EM-Titel erhielten die Spielerinnen […] jeweils 30.000 Euro. Die DFB-Männer würden bei der WM in Katar bereits für den Gruppensieg in der Vorrunde je 50.000 Euro erhalten […]. Der dritte Platz würde mit 200.000 Euro prämiert, die Vize-Weltmeisterschaft mit 250.000 Euro.“ 
Es bleibt abzuwarten, ob der Vorstoß von Bundeskanzler Olaf Scholz im August diesen Jahres zur gleichen Bezahlung von Frauen und Männern im Fußball aufgegriffen wird (Bericht https://www.zdf.de/nachrichten/sport/fussball-dfb-bundeskanzler-scholz-equal-pay-100.html). Die nächste Frauen-WM findet 2023 in Australien und Neuseeland statt. Im Schlaglicht werden dazu weitere Infos kommen. 
1 An dieser Stelle wird bewusst nicht über die Gleichstellung der Geschlechter in Katar gesprochen. Damit ließe sich mindestens ein Buch füllen. Thematischer Schwerpunkt ist an der Stelle „EQUAL PAY im deutschen Fußball“. 

Das sind unsere Themen

Link zu Frauen & Arbeit

Frauen & Arbeit


"Eine gängige Erwartungshaltung ist doch: Frauen sollen so arbeiten, als ob sie keine Kinder hätten, und so erziehen, als ob sie nicht arbeiten würden.“

Zitat aus Interview Edition F mit Jutta Allmendinger

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Link zu Migration & Integration

Migration & Integration


„Migration ist kein rein männliches Phänomen. Wanderungen von Frauen finden aber deutlich weniger Beachtung. Dabei sind weltweit immer mehr Frauen unterwegs. Ihre Migrationserfahrungen unterschieden sich zum Teil deutlich von denen männlicher Migranten.“
Quelle: Samia Dinkelaker unter bpb

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Link zu Vereinbarkeit Beruf & Familie/Pflege

Vereinbarkeit Beruf & Familie/Pflege


In Zeiten mangelnder Kinderbetreuung und einer zunehmend alternden Gesellschaft ist die Vereinbarkeit von Beruf und Familie von akuter Wichtigkeit. Vereinbarkeit darf nicht länger ein Frauenthema bleiben und Frauen vorwiegend für Familienfürsorge verantwortlich sein.

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Link zu Mädchen & Jungen

Mädchen & Jungen


Als Teenager kann das Leben schon anstrengend sein.

Keine Sorge: Das Gleichstellungsbüro Viernheim steht dir in allen Fragen rund um Liebe, Pubertät - und ja, sogar bei der Berufsorientierung zur Seite!

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Link zu Schutz vor Gewalt

Schutz vor Gewalt


"Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden."

 Artikel 2, Absatz 2, Grundgesetz

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zwei Menschen werden durch Schere getrennt

Trennung & Scheidung


Der Geprächskreis Trennung & Scheidung ist Zusammenkommen und über Probleme, Erfahrungen und im besten Fall auch Lösungen(!) sprechen. In einer vertrauten Runde Rat suchen und geben, ein offenes Ohr finden, Leid teilen.
Es bedeutet sich gemeinsam selbst helfen und nach vorne schauen.

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12 Symbole für sexuelle Orientierung

Mehr als zwei Geschlechter? – LSBT*IQ


In den meisten Gesellschaften wird beim Thema Geschlecht zumeist von Frauen und Männer gesprochen. Welche Alternativen gibt es zur Zweigeschlechterordnung? Gibt es ein „drittes“ Geschlecht oder wie viele Geschlechter gibt es sonst?

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Das Gleichstellungsbüro

Sprechzeiten

Mo & Mi: 8:00 bis 12:00 Uhr
sowie Mi: 14:00 bis 17:00 Uhr

und nach Vereinbarung!

oder schreiben Sie uns eine E-Mail:
gleichstellungsbuero(at)viernheim.de

Ihre Ansprechpersonen

Mrs. Maria Lauxen-Ulbrich

Büro der Gleichstellungsbeauftragten
Gleichstellungsbeauftragte

Zi. 013, EG
Rathaus, Kettelerstr. 3, 68519 Viernheim

>Telephone: 06204 988-361

>Fax: 06204 988-300

>Email:  MLauxen-ulbrich@viernheim.de


Mrs. Birgit Herbold

Büro der Gleichstellungsbeauftragten
Mitarbeit

Zi. 013, EG
Rathaus, Kettelerstr. 3, 68519 Viernheim

>Telephone: 06204 988-364

>Fax: 06204 988-300

>Email:  BHerbold@viernheim.de


So finden Sie uns:

Zu Fuß von Haltestelle „OEG-Bahnhof“: 

Von Haltestelle „OEG-Bahnhof“ aus den Berliner Ring überqueren. Versetzt geradeaus in die Bahnhofstraße gehen. Die Bahnhofstraße ganz durchgehen und die Weinheimerstraße überqueren. Versetzt in die Robert-Koch-Straße gehen und in die Rathausstraße (Fußgängerzone) einbiegen. Gerade aus auf der linken Seite sehen Sie das Rathaus. Nach vorheriger Anmeldung (im Gleichstellungsbüro) kommen Sie barrierefrei am linken Seiteneingang (ehemals Polizei) ins Rathaus.

Sie finden uns im Erdgeschoss, im Zimmer 013