Wichtige Anlaufstellen

Gleichstellungsbüro Viernheim

Gleichstellungsbeauftragte Maria Lauxen-Ulbrich

Altes Rathaus Kettlerstr. 3 Zimmer 005, EG
68519 Viernheim

Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendlichen des Kreises Berstraße

Anmeldung für Termine
Di 10:00 - 12:00

Kettelerstr. 5a
68519 Viernheim

AWO Prisma Suchtberatung Lampertheim

Vitos psychiatrische Ambulanz Heppenheim

Viernheimer Straße 4
64646 Heppenheim

Nummer gegen Kummer (kostenlos & anonym)

Anonym und kostenlos vom Handy und Festnetz
Mo-Sa 14:00-20:00 Uhr

Kinder- und Jugendtelefon: 116 111

Eltentelefon: 0800 111 0 550

Pro Familia

Telefonzeiten: Mo-Fr 09:00 - 11:30 Uhr, Di, Do 15:00 - 17:00 Uhr

(Verhütung, Schwangerschaft, Kinderwunsch, Partnerschaft, Gesundheit)

Gesprächsgruppe für Jungen und Männer die über (ihre) Aggressionen nachdenken wollen.
Jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat.

Promenadenstraße 14, 2. Stock
64625 Bensheim

Schwangerschaftsberatung

im Familienbildungswerk Viernheim Weinheimer Straße 44
65771 Viernheim

Diakonie Bergstraße, Bensheim

Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatung
Bitte nennen Sie bei einer schriftlichen Anfrage Ihren Wohnort

Riedstr. 1
64625 Bensheim

Diakonie Bergstraße, Rimbach

Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatung
Standort Rimbach
Bitte nennen Sie bei einer schriftlichen Anfrage Ihren Wohnort

Schlossstraße 52a
64668 Rimbach

vielbunt – queere Community Darmstadt e. V.

Holzstraße 5
64283 Darmstadt

Queer-Bergstraße

Deine queere Jugendgruppe für die Bergstraße und den Rhein-Neckar-Kreis

Weststr. 12
69469 Weinheim

Wenn Du von digitaler Gewalt betroffen bist, findest Du hier Hilfe: 


https://www.juuuport.de/

Juuuport biete spezielle Hilfe bei Cybermobbing, sexuelle Belästigung, Erpressung mit intimen Bildern, Datenklau, Abzocke und andere Probleme im Netz. JUUUPORT bietet ausdrücklich Hilfe bei sexueller Belästigung und Erpressung mit intimen Bildern als Beratungsthemen an.

  • Die Online-Beratung kostenlos und vertraulich. 
  • Du kannst Dich Juuuport mit Deinen Fragen und Problemen wenden, auch wenn Du zunächst nicht mit einem Erwachsenen sprechen möchten.

https://www.klicksafe.de/ 

Klicksafe ist eine sehr gute Informations- und Hilfeseite speziell für Jugendliche und auch für Eltern und pädagogische Fachkräfte. 

Dort findest Du unter anderem: 

  • Informationen zu Cybergrooming 
  • "WEHR DICH!“ – Materialien speziell für Jugendliche 
  • Warnsignale bei Chatkontakten 
  • Informationen zu sexueller Belästigung im Internet 
  • Hinweise auf Beratungsstellen 
  • Materialien zum Umgang mit Sexting und sexualisierten Bildern

https://hateaid.org/betroffenenberatung/  

HateAid bietet besondere Hilfe bei: 

  • Veröffentlichung intimer Bilder 
  • bildbasierter sexualisierter Gewalt 
  • Sextortion 
  • sexualisierten Deepfakes 
  • massiver digitaler Belästigung 
  • Bedrohungen und anderen Formen digitaler Gewalt 

Dein HateAid-Buddy ist für Dich da. Dort findest Du Informationen und Unterstützungsangebote, um dich gegen digitale Gewalt zu wehren: https://buddy.hateaid.org/de


https://www.nummergegenkummer.de/ 

Die Nummer gegen Kummer – Das Kinder- und Jugendtelefon

Bietet Telefonberatung unter: 116 111 aber auch zusätzlich Online-Beratung https://www.nummergegenkummer.de/onlineberatung/#/ 

  • Die Online-Beratung kostenlos und vertraulich.
  • Jugendliche können dort über ALLES reden. Beispielsweise auch über Cybermobbing, Bedrohungen, sexuellen Übergriffen und Problemen mit Erwachsenen oder Gleichaltrigen.

https://jugendnotmail.de/ 

Bietet Online-Beratung für Kinder und Jugendliche bis 24 Jahren.

  • Die Online-Beratung kostenlos und vertraulich.
  • Über 27 Sprachen werden angeboten.

https://www.wildwasser-darmstadt.de/eine-beratungsstelle-fuer-maedchen-und-frauen/ 

Wildwasser Darmstadt e.V. hilft Mädchen ab 12 und allen Frauen, die in der Kindheit und Jugend Missbrauch erfahren haben.

Telefon: 06151 28 871
Außenstelle Bensheim, Hauptstr. 2    Tel: 06251 7057885
Telefonische Sprechzeiten:
Montag und Mittwoch 11:00 – 13:00 Uhr
Dienstag und Donnerstag 15:00 – 17:00 Uhr
Offene Sprechstunde in der Beratungsstelle (ohne Voranmeldung)
Mittwoch 15:00 – 17:00 Uhr

Sonstige Beratungs-/Hilfestellen:

 

Wie schützt Du Dich und Dein Smartphone und Deinen PC/Laptop/Tablet, etc.?

 

Weitere Informationsangebote, wie Du Dich technisch besser schützen kannst:

  • E-Learning Digitale Selbstverteidigung gegen Überwachung
  • Haecksen Technische Hilfe gegen Cyberstalking
  • Lies auch den Artikel im HateAid Magazin, zu Cyberstalking – schütz dich vor Stalking im Netz

 

Auch die Polizei hilft Dir!

https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/gefahren-im-internet/cybergrooming/ 

Was tun, wenn Du von digitaler Gewalt betroffen bin? 

Wenn dich gerade jemand bedroht, erpresst oder mit einem Treffen droht:

  • Nicht weiter auf Forderungen eingehen.
  • Kein Geld und keine weiteren Bilder/Videos schicken.
  • Nicht zu einem Treffen gehen.
  • Wenn möglich, eine Vertrauensperson dazuholen.
  • Bei unmittelbarer Gefahr 110 anrufen.

Bei Sextortion empfiehlt jugendschutz.net ausdrücklich, den Kontakt abzubrechen, den Account zu melden und zu blockieren.

Wichtig: Wenn du bereits intime Bilder geschickt hast, DU BIST SELBST NICHT SCHULD. Gerade bei Sextortion und Cybergrooming arbeiten Täter häufig mit Manipulation, Vertrauen, Druck und Drohungen.

Wo bekommst Du vor Ort Hilfe?

In Viernheim direkt helfen Dir einer der Schutzmänner vor Ort: 

Wenn Du von digitaler Gewalt betroffen bist, ist es wichtig Beweise zu sammeln!

Bei normalen Nachrichten, Profilen und Drohungen kannst du möglichst vor dem Löschen oder Melden dokumentieren:

Vom Täter-/Täterinnen-Account:

  • Benutzername
  • Profilname
  • Profil-URL bzw. Link zum Profil
  • Plattform/App
  • Profilbild bzw. öffentlich sichtbare Profilinformationen
  • Telefonnummer, E-Mail-Adresse oder andere Kontaktdaten, falls vorhanden
  • ggf. verwendete weitere Accounts
  • Datum und Uhrzeit

Von der Kommunikation/dem Chat:

Sichere möglichst den gesamten Zusammenhang, nicht nur eine einzelne Nachricht:

  • Chatverlauf
  • Drohungen
  • Erpressungsforderungen
  • Aufforderungen zu sexuellen Handlungen
  • Nachrichten, in denen die Person ihr Alter oder ihre Identität angibt
  • Nachrichten über geplante Treffen
  • Nachrichten, in denen mit Veröffentlichung gedroht wird
  • Links
  • Datum und Uhrzeit
  • ggf. Sprach- oder Videonachrichten, soweit sie ohne problematische Inhalte gespeichert werden können

Die Polizei empfiehlt bei digitaler Gewalt grundsätzlich, zunächst Beweise zu sichern und erst danach den betreffenden Beitrag bzw. Account bei der Plattform zu melden.

Was sollst Du als erstes tun? Den Täter erst blockieren oder erst zur Polizei?

Wenn du die Möglichkeit hast, erst die relevanten Informationen zu sichern und dann zu blockieren, ist das häufig sinnvoll.

Die Polizei empfiehlt bei Cybergrooming, sich zunächst über die Sicherung und Übergabe der Beweise zu informieren und anschließend – nach Absprache – den Absender zu blockieren bzw. eine Löschung des Accounts zu beantragen. 

Du musst aber nicht weiter mit dem Täter kommunizieren, nur um Beweise zu sammeln.

Keinesfalls solltest du versuchen, selbst Ermittlungen durchzuführen oder den Täter zu einem Treffen zu locken.

Du kannst Anzeige erstatten – auch ohne vollständige Beweise

Du kannst eine Anzeige bei jeder Polizeidienststelle erstatten. Gerade bei sexualisierter Gewalt empfiehlt die Polizei, wenn möglich eine spezialisierte Fachdienststelle für Sexualdelikte aufzusuchen. 

Du kannst einfach sagen:

„Ich bin von sexualisierter digitaler Gewalt betroffen. Ich habe Chats und Informationen auf meinem Handy und möchte Anzeige erstatten. Ich weiß nicht, welche Inhalte ich selbst als Beweis sichern darf.“

Das reicht als Anfang.

Nimm das Smartphone möglichst so mit, wie es ist. Lösche nicht vorschnell Chats, Accounts oder Dateien. Die Polizei kann dir sagen, welche Daten benötigt werden und wie sie übergeben werden sollen.

Wenn du noch minderjährig bist, musst Du das nicht allein machen!

Du kannst beispielsweise mit:

  • einem Elternteil,
  • einer anderen erwachsenen Vertrauensperson,
  • Schulsozialarbeit, einer Beratungsstelle, einer Jugendhilfeeinrichtung
  • Oder einer Lehrkraft, der du vertraust

zur Polizei gehen.