Geschlechteridentität und sexuelle Orientierung

Historische Hintergründe: Christopher Street Day – Welt-AIDS-Tag – IDAHOBIT

Der Christopher Street Day (CSD) ist ein Fest-, Gedenk- und Demonstrationstag der LSBT*IQ-Community. 

Der CSD wird als Demonstration und Feier gegen Diskriminierung und für Gleichstellung, Akzeptanz und Toleranz begangen. Nur in Deutschland ist der Tag unter dem Namen Christopher Street Day bekannt, international wird der Begriff GAY PRIDE oder auch nur PRIDE (engl.: Stolz) verwendet.

Der CSD findet in den Sommermonaten Juni bis August in ganz Deutschland in ca. 50 Städten statt. Die größten CSDs werden in Köln, Berlin und Stuttgart durchgeführt. Der CSD 2002 in Köln hatte mit 1,2 Millionen Besuchern mehr Menschen auf die Straße gebracht als der Rosenmontagsumzug. Oft beginnt eine CSD-Saison unter einem Jahresmotto mit einem Rahmenprogramm aus vielen kulturellen und politischen Veranstaltungen und endet mit der CSD Demo-Parade bzw. einem CSD-Straßenfest.
Quelle: https://www.csdrn.de/was-ist-csd

Historischer Hintergrund 

  • In der Nacht vom 27. auf den 28. Juni 1969 kam es in New York zum sogenannten Stonewall-Aufstand. Er entzündete sich während einer Polizeirazzia im Stonewall Inn, einer von Homosexuellen besuchten Bar in der Christopher Street im Stadtteil Greenwich Village.
     
  • Diese Nacht, in der sich Menschen gegen staatliche Diskriminierung wehrten, gilt als Beginn der Lesben- und Schwulenbewegung.
     
  • Am 27. Juli 1969, also einen Monat später, fand in New York ein erster Protestzug unter dem Titel "Gay March" statt.
     
  • Seitdem werden weltweit zwischen Juni und August Umzüge veranstaltet, die an den Christopher Street Day erinnern und an die gesellschaftliche Bedeutung von Gleichberechtigung, Toleranz und freier Lebensgestaltung.

Quelle: https://www.zeit.de/thema/christopher-street-day

Die Regenbogenflagge gilt als Zeichen dieser Bewegung wird auch Pride-Flagge genannt, also die Flagge des Stolzes. Sie wird als Zeichen der Verbundenheit oder Solidarität mit der LSBT*IQ-Gemeinschaft verwendet. In Deutschland wurde die Regenbogenfahne erstmals 1996 an einem öffentlichen Gebäude in Berlin gehisst.

Die Regenbogenflagge wurde vom homosexuellen Aktivisten Gilbert Baker entworfen. 1977 erhielt dieser von Harvey Milk den Auftrag, ein Symbol für den Stolz der LGBTQ+ Gemeinschaft zu entwerfen. Harvey Milk war ein weiterer bedeutender Aktivist und der erste öffentlich schwule Mann, der in Kalifornien für die Regierung arbeitete. Die Flagge wurde bei einer Parade im selben Jahr erstmals prämiert und war in LSBT*IQ-Kreisen schnell bekannt.

Bedeutung der Farben

  • Rot: für Leben
  • Orange: für Heilung
  • Gelb: für die Sonne
  • Grün: für Natur
  • Indigo: für Harmonie
  • Violett: für Geist
  • (Pink: für Sexualität)
  • (Türkis: für Kunst)

Hinweis: Die ursprüngliche Version der Fahne von Gilbert Baker bestand aus 8 Farben, während die heute am meisten verbreitete Regenbogenfahne nur 6 Farben hat.
Übrigens: Gilbert Baker ließ sich die Regenbogenfahne nie markenrechtlich schützen. Er wollte, dass sie sein Geschenk an die Welt wird. Und das ist ihm auf jeden Fall gelungen.
Quelle: https://www.gofeminin.de/aktuelles/regenbogenfahne-bedeutung-lgbt-s4002111.html

Jedes Jahr am 1. Dezember findet seit 1988 der Welt-AIDS-Tag statt, um auf die Rechte der HIV-positiven Menschen weltweit aufmerksam zu machen und zu einem Miteinander ohne Vorurteile und Ausgrenzung appellieren. So steht die Kampagne von 2021 unter dem Slogan "Leben mit HIV. Anders als du denkst". Mit der Kampagne soll darauf hingewiesen werden, dass Menschen, die an HIV erkrankt sind, mit frühzeitiger Erkennung und Therapie wie "alle anderen" leben können. Nicht mehr die Krankheit selbst stellt dann die größte Schwierigkeit dar, sondern die weiterhin stattfindende Diskriminierung von HIV-positiven Menschen. Meist sind Vorurteile und Unwissenheit der Grund. Weltweit leben etwa 38 Millionen Menschen mit HIV. Noch lange haben nicht alle Zugang zu den lebensnotwendigen Medikamenten.

Mehr Informationen zum Schutz vor HIV, zum HIV-Test und Beratungsangeboten sind unter der Kampagne LIEBESLEBEN der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und bei der Deutschen Aidshilfe zu finden https://www.liebesleben.de/.

Quelle: https://www.welt-aids-tag.de/

Der Internationale Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie (IDAHOBIT) wird seit 2005 jährlich am 17. Mai als Aktionstag begangen. Er soll auf die Diskriminierung und Bedrohung von Menschen hinweisen, deren sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität nicht dem heteronormativen System der Zweigeschlechtlichkeit entsprechen. Das Datum wurde in Erinnerung an den 17. Mai 1990 gewählt. Der Tag, an dem die Weltgesundheitsorganisation (WHO) beschloss, dass Homosexualität nicht länger als Krankheit einzustufen ist und somit aus dem Diagnoseschlüssel für Krankheiten gestrichen hat. Transsexualität wurde erst 2018 von dieser Liste entfernt.

Viele kennen die Regenbogenfahne mittlerweile als Symbol für die LSBT*IQ-Bewegung. Die Fahne symbolisiert für die meisten Menschen die Hoffnung auf eine bunte, vielfältige Welt ohne Hass und Diskriminierung gegen Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans*Personen und weitere Minderheiten in Bezug auf Geschlecht und Begehren.

Abkürzungen und ihre Bedeutung: Von LSBTIQ über LSBT*IQ oder LSBT*IQAP bis LGBTIQ

LSBTIQ

und jede Variante davon bezeichnet alle Personen, die sich jenseits der heterosexuellen und zweigeschlechtlichen Norm sehen.

LSBTIQ

= lesbisch, schwul, bi-, trans-, intersexuell, queer. Queer wird auch als Sammelbegriff für alle Personen, die sich außerhalb der Heteronormalität sehen, verwendet z.B. queere Community.

LSBT*IQ

= wie LSBTIQ, der Stern für Trans* bezeichnet eben Vielfalt der Betreffenden Trans*Frau oder Trans*Mann.

LSBTIQ+

= wie LSBTIQ, das „+“ bezeichnet weitere Personen, die sich auf dem Spektrum queerer Personen einordnen, eben auch Asexuelle oder Pansexuelle Personen.

LSBTIQAP

= wie LSBTIQ , A für Asexuelle sowie P für Pansexuelle Personen ist ergänzt

LGBTIQ

= Lesbian, Gay, Bisexual, Trans, Intersex und Queer; alle weiteren Abkürzungen werden auch in der englischen Schreibweise ergänzend verwendet

Tipp:
Lexikon der kleinen Unterschiede. Begriffe zur sexuellen und geschlechtlichen Identität, Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg, pdf unterSozialministerium Baden Württemberg

Geschlechteridentität und sexuelle Orientierung

Es wird viel diskutiert über „weiblich – männlich – divers“.
Ist „divers“ ein drittes Geschlecht?

Nein, ganz und gar nicht. Divers sagt lediglich aus, dass es Menschen gibt, die sich weder als männlich noch weiblich bezeichnen oder eben manchmal so oder so.

Um diesem Fakt gerecht zu werden, hat der Gesetzgeber die Einführung einer dritten Bezeichnung eingeführt. Mehrheitlich hat sich dafür die Bezeichnung „divers“ durchgesetzt.

Das war unter anderem im Zusammenhang mit dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) notwendig.

Das Ziel des AGG ist, Benachteiligungen aus Gründen der Rasse oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität zu verhindern oder zu beseitigen (AGG § 1).

Als „divers“ werden dann alle Personen gemeint, die sich nicht dem ihnen bei Geburt zugeschriebenen Geschlecht identifizieren können.

Es geht dabei um die Geschlechteridentität, die eben nicht-binär (also männlich oder weiblich) ist. Die kann ein Gefühl sein wie z.B. bei Trans*Personen.

Es kann aber auch tatsächlich in den biologischen Merkmalen auftreten z.B. bei Personen, die mit weiblichen und männlichen Geschlechtsmerkmalen oder -hormonen geboren wurden wie z.B. bei Interpersonen.

Wie viele Geschlechter gibt es denn eigentlich?

Bei Facebook hat man nun die Möglichkeit über 60 Geschlechter anzugeben. Auch wenn darüber gestritten werden könnte, sollte die Vielfalt von Geschlechtsidentitäten deutlich geworden sein.

„Divers“ steht also für eine Reihe von Geschlechtsidentitäten und bezeichnet nicht ein „drittes“ Geschlecht, sondern verschiedene Personengruppen, die sich weder als Mann noch als Frau fühlen.
Sie sind non-binär oder genderqueer und begreifen sich nicht als vollständig männlich oder vollständig weiblich, sondern finden sich auf einer ganzen Bandbreite wieder.
Zum Beispiel identifizieren manche sich auch als gender-fluid und fühlen sich an manchen Tagen mehr weiblich und an anderen mehr männlich.

Darüber hinaus und nicht zu verwechseln mit der Geschlechteridentität ist die sexuelle Orientierung. In westlichen Gesellschaften geprägt ist die Orientierung auf das „andere“ Geschlecht, also auf Heterosexualität. Sie ist letztlich auf die Fortpflanzung – wie bei allen Säugetieren – ausgerichtet. Es gibt in der Geschichte schon immer sexuelle Beziehungen zwischen Menschen, die der Heterosexualität nicht folgen. Also Männer, die sich zu Männer hingezogen fühlen oder Frauen, die sich zu Frauen hingezogen fühlen. Dafür stehen die Begriffe wie Homosexualität, schwul oder lesbisch.

Zudem gibt es Menschen, die sexuell auf Frauen und Männer stehen. Das wird als bisexuell bezeichnet. Als asexuell bezeichnen sich Personen, die gegenüber anderen überhaupt keine sexuelle Anziehungskraft verspüren. Das heißt nicht, dass sie keine Gefühle gegenüber anderen Menschen haben. Sie haben Freundschaften, brauchen Zärtlichkeiten usw., sie empfinden allerdings keine Lust auf Sex. Dagegen bezeichnen sich Menschen als pansexuell, wenn für sie bei der Auswahl der Sexualpartner*innen das Geschlecht keine Rolle spielt. Sie lassen sich sozusagen weder vom Geschlecht noch der Geschlechtsidentität anderer Personen leiten, sondern folgen lediglich ihren Gefühlen. Das bedeutet, sie können sexuelle und romantische Gefühle für Personen entwickeln, die sich entweder dem ihnen bei Geburt zugewiesenen Geschlecht oder eben nicht mit dem ihnen bei Geburt zugewiesenen Geschlecht identifizieren z.B. Trans*- oder Intersexuelle.

Studentin erklärt für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene

in Teil deiner sexuellen Identität ist deine sexuelle Orientierung. Sie kann sehr dynamisch sein oder sich vielleicht auch einfach nicht mit einem Begriff erklären lassen.

Männlich - weiblich - divers: woran ist Geschlecht erkennbar?

Rein optisch ist eben erst einmal nur das biologische Geschlecht erkennbar.
Das geschieht anhand sogenannter primärer und sekundärer Geschlechtsmerkmale. Bei Jungen/ Männern sind das zum Beispiel der Penis, der Hodensack oder im Laufe der Pubertät dann der Bartwuchs und bei Mädchen/ Frauen an der Vagina, den Eierstöcken und später auch an den Brüsten.
Doch nicht allein biologische Merkmale bestimmen das Geschlecht, sondern auch Verhalten und Gefühle eines Menschen tragen dazu bei. Man spricht dann vom sozialen Geschlecht.

Funfact: Im Englischen hat man zwei Begriffe dafür. Man unterscheidet zwischen sex (= biologisches Geschlecht) und gender (= soziales Geschlecht).

Wenn unser biologisches und soziales Geschlecht übereinstimmen, nennt man das auch cisgender. Hier zeigt der Begriff gender, wie groß der Einfluss des sozialen Geschlechts auf die eigene Wahrnehmung ist. Denn, was als männlich oder weiblich wahrgenommen wird, ist durch sogenannte Geschlechterrollen bestimmt. Einfach formuliert: Bestimmte Erwartungen und bestimmtes Verhalten werden mit einem bestimmten Geschlecht verbunden. Zum Beispiel, dass

  • Jungs gerne Fußball und Mädchen lieber mit Puppen spielen
  • die Familie für Mädchen rosa und für Jungen blau kauft,
  • die Spielzeugabteilungen/-läden voll von rollenstereotypem Spielzeug für Mädchen und Jungen sind.

Aber es gibt sie doch, fußballspielende Mädchen und puppenspielende Jungs. Diese Erwartungen sind dazu noch ganz willkürlich.
Denn hätte dieser jemand bestimmt, dass zum Beispiel Schminken nur was für Jungs ist und Baggerfahren nur was für Mädchen, würden wir Schminken als männlich und Baggerfahren als weiblich betrachten.

Und dann gibt es ja auch noch das Gefühl.
Auch wenn Luisa richtig gerne mit Puppen gespielt und immer Kleider getragen hat, kann es sein, dass Luisa sich nicht wie ein Mädchen fühlt, sondern wie ein Junge.
 

Was passiert also, wenn Luisa plötzlich Luca heißt?

Bei manchen Personen stimmen also das biologische und soziale Geschlecht nicht überein – sie sind transgender. Viele – aber nicht alle – möchten den Unterschied zwischen ihrem biologischen und sozialen Geschlecht ändern, in dem sie durch geschlechtsangleichende Operationen und unter Einnahme von Hormonen ihr sex ihrem gender anpassen. Diese Gruppe wird als Transsexuelle  bezeichnet, sie sind also eine Untergruppe der Transgender.
Wichtig ist, dass sowohl eine Trans*Frau eine richtige Frau und ein Trans*Mann ein richtiger Mann ist und jeder sie auch so respektieren sollte. Das bedeutet auch, dass man sie eventuell  bei einem neuen Namen nennt und auch die korrekten Pronomen verwendet.

Eine weitere Gruppe sind Transvestiten. Meisten wollen sie keine Geschlechtsumwandlung mit Operation. Ihnen geht es überwiegend um die äußerliche Verwandlung, sehr bekannt sind männliche Transvestiten, die sich gerne in glamouröse Frauen verwandeln. Sie tragen genauso gerne Frauen- wie Männerkleidung.

Für Kinder und Jugendliche empfehlen wir folgende Reportage der ARD
Link zur Reportage der ARD: https://www.mdr.de/brisant/transgender-teenager-leben-im-umbruch-100.html

Und was ist sexuelle Orientierung?

Du hast vielleicht schon von Heterosexualität, Homosexualität oder Bisexualität gehört, aber Sexualität ist ein Spektrum und unglaublich vielfältig.

Hetero sind Personen, die sich zu einem anderen Geschlecht hingezogen fühlen, also z.B. Frau liebt Mann, Mann liebt Frau. Homosexuell sind Personen, die sich zum gleichen Geschlecht hingezogen fühlen. Und dann gibt es noch diejenigen, die sich manchmal zum gleichen und manchmal zum anderen Geschlecht hingezogen fühlen.
Auf der Seite des Queer Lexikon kannst du im Glossar die verschiedenen sexuellen Orientierungen noch einmal genauer nachlesen.
(https://queer-lexikon.net/category/queer-lexikon/glossar/).

Zum Nachlesen:

Was ist ein Coming Out?

Für viele Menschen ist es noch immer sehr schwierig zuzugeben, dass sie schwul, lesbisch, bisexuell oder queer sind. Das gilt gegenüber sich selbst, Freundinnen und Freunden oder auch der Familie gegenüber.

Viele haben Angst vor Homophobie – also, dass man sie aufgrund ihrer sexuellen Orientierung  ablehnt, missversteht, ausgrenzt oder sogar misshandelt. Deswegen verheimlichen oder verstecken sie ihr wahres Ich und es dauert meist eine Weile bis sie sich dazu entscheiden sich zu outen. Das Coming-Out, also das öffentliche Bekanntgeben, dass sie zur LSBT*IQ+ Gemeinschaft gehören, wird meist als sehr befreiend und entlastend empfunden.

Eine Person sollte immer selbst entscheiden, wie und wann sie sich outen möchte. Das bedeutet auch, dass man ihnen Zeit lassen und sie auf keinem Fall selbst outen oder unter Druck setzen sollte. Für manche ist ein Coming Out auch nicht möglich, weil es für sie gefährlich sein kann. Deswegen sollte man hier die Privatsphäre besonders respektieren.

Bin ich LSBT*IQ?

Unsere Gesellschaft ist heteronormativ geprägt. Zum Beispiel wird bei Familie erst einmal an die klassische Mutter-Vater-Kind Konstellation gedacht. Das ist einer der Gründe, warum viele LSBT*IQ Personen sich zunächst gar nicht vorstellen konnten, dass sie eine andere sexuelle Orientierung als hetero haben könnten.

Auch wenn sich das nie so ganz richtig angefühlt hat, oder sie Anziehung zum gleichen Geschlecht bemerkt haben. Bei den meisten ist das Herausfinden der sexuellen Orientierung ein Prozess. Also, wie du diese definierst, ist sehr individuell.

Im Internet kannst du mittlerweile natürlich unzählige Tests dazu machen, aber keiner wird dir wirklich eine Antwort auf deine Frage geben können, denn das kannst nur du tun. Schließlich geht es hier um deine Gefühle und Gedanken. Allerdings ist auch wichtig zu wissen: Niemand zwingt dich, deine Sexualität zu benennen. Viele in der LSBT*IQ+ Gemeinschaft machen das sogar ganz bewusst nicht, weil sie sich nicht festlegen wollen oder weil einfach kein Begriff so richtig passt.

Sehr schwierig kann es für Dich sein, wenn Du Dich in Deinem Körper als Mädchen oder Junge überhaupt nicht wohl fühlst. Das hat zunächst mal gar nichts mit Sexualität oder sexueller Orientierung zu tun. Hier kann es vielmehr um Deine Geschlechtsidentität gehen: Und zwar wenn das gefühlt für dich so weit geht, dass Du lieber ein Junge statt ein Mädchen sein willst oder eben lieber ein Mädchen statt ein Junge. Dann denke immer daran, nicht du bist komplett falsch in Deinen Gefühlen, sondern dein Umfeld Familie und Freundschaften können damit zum Teil nur schwer umgehen.

Die Jugendgruppe des vielbunt e.V. farbenfroh freut sich über alle Fragen von Kindern und Jugendlichen auf ihrer Facebookseite

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