Bereits zu Beginn der Corona-Pandemie informiert die Wirtschaftförderung der Stadt Viernheim über Hilfemöglichkeiten für Unternehmen

Wirtschaftsförderung: Hilfsmöglichkeiten und Informationen für Unternehmen

Die Wirtschaftsförderung der Stadt Viernheim möchte in diesen schwierigen Zeiten Orientierung bei zahlreichen Fragestellungen geben

Diese Regeln gelten in Hessen - das Wichtigste zur aktuellen Verordnung:

  • seit dem 15. April gilt: Tests dürfen auch an Sonn- und Feiertagen durchgeführt werden.
  • Theater, Opern, Konzerthäuser, Kinos und ähnliche Einrichtungen sind für den Publikumsverkehr untersagt. Gleiches gilt für die Innenbereiche der Museen und Schlösser sowie für Messen. Die Innenbereiche der Tierparks, Zoos und botanischen Gärten sind für den Publikumsverkehr untersagt.
  • Einzelhandel: Click & Meet ist aufgehoben.

Das bleibt:

  • Buchhandlungen, Blumenläden sowie Bau-und Heimwerkermärkte bleiben geöffnet.
  • Körpernahe Dienstleistungen sind nach Terminvergabe weiter möglich unter Einhaltung folgender Voraussetzungen:
    • Kundinnen und Kunden dürfen nur nach vorheriger Terminvereinbarung bedient werden.
    • Dienstleistungen, die nur ohne Mund-Nasen-Bedeckung in Anspruch genommen werden können, sollen nur bei Vorliegen eines durch einen tagesaktuellen SARS-CoV-2-Schnelltest oder eines vor Ort durchgeführten Selbsttests der Kundinnen und Kunden nachgewiesenen negativen Testergebnisses erbracht werden und wenn ein Testkonzept für das Personal besteht.
    • Die Betreiber von Betrieben und Einrichtungen haben sicherzustellen, dass Name, Anschrift und Telefonnummer der Kundinnen und Kunden ausschließlich zur Ermöglichung der Kontaktnachverfolgung von Infektionen erfasst werden. Sie haben die Daten für die Dauer eines Monats ab Beginn des Besuchs geschützt vor Einsichtnahme durch Dritte für die zuständigen Behörden vorzuhalten und auf Anforderung an diese zu übermitteln sowie unverzüglich nach Ablauf der Frist sicher und datenschutzkonform zu löschen oder zu vernichten.
  • Öffnung von Fitnessstudios und ähnlichen Einrichtungen unter folgenden Voraussetzungen
    • Besuche nur nach vorheriger Terminvereinbarung
    • nur eine Person je angefangene 40 Quadratmeter Trainingsfläche
    • ein umfassendes Hygienekonzept muss zugrunde gelegt werden
    • Name, Anschrift und Telefonnummer der Besucherinnen und Besucher ausschließlich zur Ermöglichung der Nachverfolgung von Infektionen von der Betreiberin oder dem Betreiber erfasst werden. Diese haben die Daten für die Dauer eines Monats ab Beginn der Veranstaltung geschützt vor Einsichtnahme durch Dritte für die zuständigen Behörden vorzuhalten und auf Anforderung an diese zu übermitteln sowie unverzüglich nach Ablauf der Frist sicher und datenschutzkonform zu löschen oder zu vernichten.
    • Besucherinnen und Besucher müssen über diese Beschränkungen informiert werden.

Mit der "Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung" legt die Hessische Landesregierung wichtige Regeln für Unternehmen zur Eindämmung des Coronavirus fest.

Bundeseinheitliche Notbremse kommt wahrscheinlich

Das Bundeskabinett will im Infektionsschutzgesetz Regelungen fixieren, die ab einer über mehrere Tage konstanten Inzidenz über 100 bundesweit einheitlich gelten sollen.
Bisher haben vor allem die Länder in eigener Verantwortung über Art und Umfang entsprechender Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus befunden, zumeist auf einer gemeinsam verabredeten Grundlage der Beratungen der Regierungschefinnen und -chefs mit der Bundeskanzlerin. Diese Maßnahmen gelten bei einer Inzidenz unter 100 auch weiterhin.

Überschreitet in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt an drei aufeinander folgenden Tagen die Anzahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 je 100.000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen den Schwellenwert von 100, so sollen dort ab dem übernächsten Tag zusätzliche Maßnahmen gelten. Diese Maßnahmen sind in der Regel identisch mit denen, die Bund und Länder bereits beschlossen hatten.


Einschränkungen, Schließung und Vorgaben für Gewerbebetriebe

Bei Fragen zum Thema Schließung, Einschränkungen und ordnungsrechtliche Vorgaben für Gewerbebetriebe bietet das Ordnungsamt eine telefonische Beratung an:

  • 988 444 - Frau Desiree Bauer
  • 988 254 - Gabriele Gutperle
  • 988 251 - Martin Bosold
  • 988 318 - Alexander Kuhn

Wichtige Informationen erhalten Sie auch hier und hier


Corona Testpflicht für Unternehmen beschlossen?

Der Einsatz von Corona-Tests im eigenen Betrieb wurde beschlossen und erfordert Planung. Woher bekomme ich ausreichend Corona-Tests? Wie organisiere ich Ausgabe und Testung? Und welche Stellen bieten eventuell weiterführende Informationen rund um die Dokumentation und rechtliche Fragen?  Informationen hierzu finden Sie hier.


Webinar: Nutzung der Luca-App durch Unternehmen

21. April, 16:30 Uhr
Mit der Luca-App erhalten Unternehmen die Möglichkeit, die Anwesenheit Ihrer Kunden verschlüsselt zu dokumentieren und im Falle eines positiven Tests dem Gesundheitsamt die angefragten Daten zu übermitteln. In dem Webinar zeigt Harald Fladischer vom Luca-Team des Berliner Unternehmens Nexenio Einzelhändlern, Gastronomen und Hoteliers, wie sie die App für ihr Unternehmen installieren und für die digitale Kontaktnachverfolgung in der Praxis nutzen können.
Anmelden (Teilnehmer begrenzt) können Sie sich unter https://www.hihk.de/luca-webinar-5093320#page


Vorlagen für Aushänge in Geschäften vom Handelsverband Hessen

Kostenlose Vorlagen für Aushänge in Geschäften zu verschiedenen Themen wie "Liefern und Abholen", "Wir haben geöffnet", Kassenschilder und Hinweise zur Maskenpflicht stellt der Handelsverband Hessen hier https://www.hvhessen.de/coronavirus-downloads  kostenlos zur Verfügung.


Mit Perspektive aus der Krise

Die Corona-Krise hat viele Unternehmen in große finanzielle Schwierigkeiten gebracht. Welche Möglichkeiten gibt es, mein Unternehmen wieder zu stabilisieren? Wie erkenne ich, wann es Zeit ist, zu handeln? Auch das Insolvenzrecht bietet Unternehmen Chancen, um wieder aus den roten Zahlen zu kommen.
Hier  finden Sie Hilfestellungen, Informationen und Checklisten für den Weg aus der Krise.


Förderung bei Digitalisierungsmaßnahmen

Nähere Informationen hier Bundesförderung
Mit „Digital jetzt“ bietet das Ministerium für Wirtschaft und Energie ein Förderprogramm für Unternehmen an. Kernpunkt ist ein nicht rückzahlbarer Zuschuss beim Transformationsprozess, hin zur Digitalisierung. Gefördert werden sowohl Investitionen in digitale Technologien wie auch die Qualifizierung von Beschäftigten.
Weitere Informationen zum Thema:  https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Dossier/digital-jetzt.html

Landesförderung
Das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen stellt in diesem Jahr weitere Mittel für Förderung von Digitalisierungsmaßnahmen zur Verfügung. Innerhalb des Förderjahres gibt es drei stichtagsbezogene Förderaufrufe (29.03.2021, 24.06.2021 und 31.08.2021), an denen sich Interessenten analog der vorangegangenen Förderaufrufe über ein Onlineformular für die Antragstellung bewerben können. Die aktuellen Förderbedingungen sind dem Programmmerkblatt (siehe Link) zu entnehmen. Weitere Informationen zum Thema: https://www.wibank.de/digital-zuschuss

Förderung der Beratung zur Digitalisierung von Geschäftsprozessen sowie Produkten und Dienstleistungen
Kleine und mittlere Unternehmen, Selbstständige und Freiberufler können Beratungsleistungen zur Digitalisierung von Geschäftsprozessen sowie Produkten und Dienstleistungen mit Landesförderung in Anspruch nehmen. Das RKW Hessen unterstützt bei der Konkretisierung des Themas, empfehlen geeignete Experten und sorgen für eine unkomplizierte Fördermittelabwicklung.

Mögliche Themenschwerpunkte der geförderten Digitalisierungsberatung können sein:
Digitale Geschäftsmodelle, Digitalisierung der Prozesslandschaft, Digitalisierung des Marketings und Gewährleistung der IT-Sicherheit. Beratungsprojekte im Rahmen dieses Landesprogramms können für bis zu zehn Tagewerke bezuschusst werden. Der Zuschuss beträgt 600,- Euro je Tagewerk – in Vorranggebieten bis zu 650,- Euro je Tagewerk. Also insgesamt maximal 6.000,- Euro bzw. 6.500,- Euro und max. 50 Prozent des Beratungshonorars.
Weitere Informationen https://www.rkw-hessen.de/beratungsfoerderung/digitalisierungsberatung.html

Verbesserte Abschreibungsmöglichkeiten geplant

Um im Lockdown die Kosten der Digitalisierung zu mindern, sollen bestimmte digitale Wirtschaftsgüter wie Computerhardware oder Software zur Dateneingabe und -verarbeitung rückwirkend zum 1. Januar sofort abgeschrieben werden können. Davon profitieren unter anderem alle, die im Homeoffice arbeiten und hier Infrastruktur und Software nachrüsten. Die Umsetzung soll untergesetzlich geregelt und damit schnell verfügbar gemacht werden. Nähere Informationen hier


Finanzielle Förderprogramme in der Coronakrise

Bund und Länder haben unterschiedliche finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten geschaffen, um die wirtschaftliche Existenz von betroffenen Unternehmen, Soloselbstständigen sowie Freiberuflerinnen und Freiberuflern zu sichern.

Corona-Zuschüsse im Überblick

Novemberhilfe / Dezemberhilfe / Außerordentliche Wirtschaftshilfe:

Für Unternehmen, welche seit dem 2. November 2020 bundesweit geschlossen sind, gibt es die außerordentliche Wirtschaftshilfe ("November- bzw. Dezemberhilfe"). Es wird ein nicht rückzahlbarer Zuschuss gezahlt, der bis zu 75 Prozent des Umsatzes des Vorjahresmonates beträgt. Diese Hilfe gilt insbesondere für Restaurants, Hotels, Bars, Theater und Veranstaltungshäuser.
Soloselbständige können als Vergleichsumsatz alternativ den durchschnittlichen Monatsumsatz im Jahre 2019 zugrunde legen. Bei Antragsberechtigten, die nach dem 31. Oktober beziehungsweise 30. November 2019 ihre Geschäftstätigkeit aufgenommen haben, kann als Vergleichsumsatz der Monatsumsatz im Oktober 2020 oder der monatliche Durchschnittsumsatz seit Gründung bis einschließlich 31. Oktober 2020 gewählt werden.

Anträge auf November- und Dezemberhilfe können bis zum 30.04.2021 gestellt werden.

Überbrückungshilfe (I - III):

Die Überbrückungshilfe unterstützt Unternehmen, Soloselbstständige sowie Freiberuflerinnen und Freiberufler, die von den Maßnahmen zur Pandemie-Bekämpfung besonders stark betroffen sind.
Die Überbrückungshilfe III steht einerseits für den Monat Dezember den seit dem 16. Dezember bundesweit geschlossenen Unternehmen zur Verfügung. Seit Januar 2021 gilt sie für alle Unternehmen, die von staatlichen Schließungsanordnungen betroffen sind - also sowohl für die im Dezember neu bundesweit geschlossenen Unternehmen wie auch für diejenigen, die im November oder Dezember die "November"- bzw. "Dezemberhilfe" erhalten haben. Auch Unternehmen aller Branchen mit Umsatzeinbrüchen, unabhängig einer bundesweiten Schließung, können Fördergelder beantragen.
Die Überbrückungshilfe III sieht Zuschüsse zu den fixen Kosten der Unternehmen vor und schließt sich an die Überbrückungshilfe II an.
Zur Überbrückungshilfe III gehört auch die sogenannte "Neustarthilfe für Soloselbständige". Die Neustarthilfe wird von 25 Prozent auf nun 50 Prozent des Vergleichsumsatzes erhöht, zugleich werde die maximale Förderhöhe deutlich angehoben und für weitere Empfänger geöffnet. Die maximale Höhe der Betriebskostenpauschale beträgt künftig 7.500 Euro (bisher 5.000 Euro). Der Referenzumsatz beträgt im Regelfall 50 Prozent des Gesamtumsatzes 2019, wie aus einem Papier des Finanzministeriums hervorgeht. Neu ist, dass auch sogenannte unständig Beschäftigte die Neustarthilfe beantragen können - damit soll Schauspielern geholfen werden.

Bundeswirtschaftsministerium:

Anträge für die Überbrückungshilfe II, für die Monate September bis Dezember, können weiterhin auf dem gemeinsamen Portal des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie sowie des Bundesministerium für Finanzen gestellt werden. Die Antragsfrist endet am 31. März 2021.

Die Überbrückungshilfe für die Fördermonate Juni bis August 2020 (Überbrückungshilfe I) ist ausgelaufen und kann seit 9. Oktober 2020 nicht mehr beantragt werden.

Weitere finanzielle Förderprogramme gegen die Coronakrise

Informationen zu Krediten zur Überbrückung von Liquiditätsengpässen, Beteiligungen des Landes Hessen, Bürgschaften oder Steuererleichterungen finden siehier.

Alternatives Förderprogramm Hessen-Mikroliquidität erneut gestartet

Das Programm "Hessen Mikroliquidität" richtet sich an kleine Unternehmen und Soloselbstständige. Es soll zusätzlichen Liquiditätsbedarf decken, der durch die Coronakrise entstanden und für die Fortführung des Unternehmens zwingend erforderlich ist. Das alternative Förderprogramm der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank) wird ohne Sicherheiten vereinbart und mithilfe von Kooperationspartnern abgewickelt - Antragstellung ohne Bank. Kooperationspartner sind z.B. die IHK Darmstadt , die HWK Frankfurt-Rhein-Main  und die Wirtschaftsförderung Bergstraße.

Notfallkasse-Hessen
Die Notfallkasse Hessen soll Schäden und Nachteile hessischer Unternehmen, die die Folgen der COVID-19-Pandemie unvorhersehbar und in besonderem Maße getroffen hat, abmildern – und zwar bei denjenigen, die diese Schäden und Nachteile nicht aus anderen Programmen ausgleichen können oder denen der vertretbare Einsatz eigener Mittel bzw. die Inanspruchnahme von weiteren Finanzierungsalternativen nicht möglich ist. Weitere Informationen hier.

HessenFonds für Wirtschaftsstabilisierungsmaßnahmen

Hessens Hilfe für Unternehmen, deren Bestandsgefährdung erhebliche Auswirkungen auf die Wirtschaft, die technologische oder wirtschaftliche Souveränität, die Versorgungssicherheit, die kritischen Infrastrukturen oder den Arbeitsmarkt in Hessen hätte. Der HessenFonds sieht zwei Stabilisierungsinstrumente vor: 1.) Bürgschaft für Bankkredite (Bürgschaft ab 2,5 Mio. Euro). 2.) Stille Beteiligungen (in der Regel bis 50 Mio. Euro).

Eine kombinierte Beantragung beider Produkte ist möglich. Offene Beteiligungen können nur im Einzelfall gewährt werden. Start-ups können ebenfalls Antragsberechtigt sein. Näheres https://www.wibank.de/wibank/hessenfonds


Informationen für Betriebe der Hotellerie und Gastronomie

Umfassende Informationen für Betriebe der Hotellerie und Gastronomie finden sich beim Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (www.dehoga-corona.de), dem hessischen Hotel- und Gaststättenverband (www.dehoga-hessen.de) und der IHK.

Corona Sofort-Kleinbeihilfe für Gastronomiebetriebe

Die Hessische Landesregierung unterstützt die Neuanschaffung von materiellen Wirtschaftsgütern des Gastronomiebedarfes oder Investitionen, die zur Gewährleistung des Geschäftsbetriebs (z.B. Umbauten) erforderlich und geeignet sind oder die die gastronomische Nutzung in Außenbereichen unterstützen.
Weitere Informationen hier.


GEMA und Rundfunkbeitrag/ GEZ erstattet bekommen

Bei einer behördlich angeordneten Schließung kann eine rückwirkende Freistellung der Rundfunkbeitragspflicht und die Erstattung der GEMA Lizenzgebühren beantragt werden.

Weitere Informationen:

Rundfunkbeitrag/ GEZ: Antrag auf rückwirkende Freistellung einer Betriebsstätte wegen behördlich angeordneter Schließung

GEMA: Allgemeine Informationen und FAQs zur Erstattung von GEMA Gebühren


Kostenfreie Seminare (online)

BIEG
Das Beratungs- und Informationszentrum Elektronischer Geschäftsverkehr (BIEG Hessen) bietet Unternehmen Unterstützung auf dem Weg in die Digitalisierung und bei Online-Marketing-Aktivitäten. Das BIEG ist eine Serviceeinrichtung verschiedener Industrie- und Handelskammern in Hessen.

22.04.2021 - "Datenschutz im Homeoffice: Worauf Arbeitgeber achten müssen" (15.00 - 16.30 Uhr) mehr
28.04.2021 - "Das große SEO-Update 2021" (15.00 - 16.30 Uhr) mehr
11.05.2021 - " Schutz vor Cyberkriminalität" (15.00 - 16.30 Uhr) mehr
09.06.2021 - " Social Media für Ihr Unternehmen: Grundlagen | Strategie | Kanäle" (15.00 - 16.30 Uhr) mehr
23.06.2021 - " Videomarketing: Content | Sichtbarkeit | Technik" (15.00 - 16.30 Uhr) mehr

Frühere Online-Seminare können im Blog des BIEG ebenso abgerufen werden wie eine Reihe weiterer nützlicher Hinweise und Tipps, die für Durchblick im digitalen Zeitalter sorgen. Kostenfreie Leitfäden bündeln Wissen zu den verschiedensten Themen im Onlinebereich und sind als PDF-Download zu folgenden Themen verfügbar: Online-Marketing, Suchmaschinen, Webdesign, Social Media, E-Mail-Marketing, E-Commerce, Recht sowie zu weiteren Spezialthemen.

Über 30 Vorträge, Interviews und Seminaraufzeichnungen finden Sie auf dem YouTube-Channel der BIEG. www.youtube.com/c/Bieg-hessenDe/videos


Weitere Informationen zum BIEG, den Online-Seminaren, zur Anmeldung sowie zu den Leitfäden sind unter www.bieg-hessen.de zu finden.

4.0-Kompetenzzentrum (Seminare/ Sprechtage)

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Darmstadt gehört zu Mittelstand-Digital. Mit Mittelstand-Digital unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie die Digitalisierung in kleinen und mittleren Unternehmen und dem Handwerk.

04.05.2021 - Prozessoptimierung: Den digitalen Wandel vorbereiten (10.00 - 11.30 Uhr) mehr
07.05.2021 - Cloud Computing für KMU (14.00 - 15.30 Uhr) mehr
12.05.2021 - B2B Marketing für Industrieunternehmen - Teil 1: SEO und Keywords für B2B-Marketing für Industrieunternhemen (11.00 - 12.00Uhr) mehr
18.05.2021 - B2B Marketing für Industrieunternehmen - Teil 2: YouTube B2B-Marketing für Industrieunternehmen (10.00 - 11.00Uhr) mehr
18.05.2021 - Unternehmenssprechstunde: KI und Digitalisierung in der Produktion - Online-Fachgespräch (kostenfreies persönliches Gespräch - Sie haben die Auswahl zwischen verschiedenen Zeitslots. Nach der Anmeldung können Sie die passende Uhrzeit für Ihr Gespräch mit dem Experten des Fraunhofer LBF vereinbaren.) mehr
20.05.2021 - B2B Marketing für Industrieunternehmen - Teil 3: Social Media in B2B-Marketing für Industrieunternehmen (10.00 - 11.00Uhr) mehr
16.06.2021 - Vorhandenes Wissen automatisiert strukturieren und nutzbar machen: NLP auf dem Shopfloor (09.00 - 11.00Uhr) mehr
08.07.2021 - Ressourceneffizienz steigern entlang des Produktlebenszyklus (14.00 - 16.30Uhr) mehr 


Ausbildung sichern: Finanzielle Hilfen für Betriebe

Das Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ soll Ausbildungsbetriebe unterstützen und dazu motivieren, ihr Ausbildungsplatzangebot aufrecht zu erhalten oder sogar zu erhöhen. Möglichst viele junge Menschen sollen eine Ausbildung beginnen und auch erfolgreich abschließen können. Als letzten Baustein hat der Bund nun die Kriterien und die Höhe zur zusätzlichen Förderung der Verbundausbildung konkretisiert. Das Land Hessen bietet zusätzlich eine Reihe von Förderungen für Ausbildungsbetriebe. Weitere Informationen hier. Weitere Informationen hier.


Existenzgründung

Die monatlich stattfindende Existenzgründungsberatung

Das Angebot des monatlich stattfindenden kostenlosen Beratungstag für Existenzgründende der Wirtschaftsförderung Viernheim in Kooperation mit der Wirtschaftsförderung Bergstraße GmbH ist weiterhin möglich. Allerdings finden derzeit die Beratungen über Videokonferenzen oder per Telefon statt. Vereinbaren Sie doch gleich einen individuellen Gesprächstermin.

Informationen zu Themen der kostenfreien Beratung und zur Terminvereinbarung finden Sie hier


Mehrwertsteuer-Senkung für die Gastronomie verlängert

Die Koalition hat am 03.02.21 beschlossen, dass für Speisen in Restaurants und Cafés bis Ende 2022 weiter ein verringerter Mehrwertsteuersatz von 7 Prozent gilt. Die ursprüngliche Regelung wäre am 30.06.21 ausgelaufen.


"Corona-Perspektivenberatung" des RKW und des Landes Hessen

Die RKW Hessen GmbH und ihr angeschlossene Beraternetzwerk möchten kleine Unternehmen, Selbstständige sowie Freiberufler unterstützen und mit ihnen Ideen erarbeiten, wie sie Perspektive gewinnen, um über die Corona-Krise hinweg zu kommen. Besprochen werden in der Beratung die aktuelle Situation im Betrieb und das bestehende Geschäftsmodell – insbesondere Kunden/Lieferanten, Liquidität, Auslastung, spezifische Belastungen, Betroffenheit Pandemie-Anordnungen usw. Es werden mögliche Hilfen wie Kurzarbeitergeld, Förderkredite, Bürgschaften, Zuschüsse, aber auch kurzfristige Einsparmöglichkeiten beleuchtet und entsprechende Empfehlungen gegeben. Gemeinsam mit der Geschäftsleitung arbeiten die Berater an Konzepten zur Bewältigung der Krise oder Überbrückung kritischer Zeiträume, bis hin zur Veränderung des Geschäftsmodells oder auch des Unternehmensauftritts. Die neue Perspektivenberatung kann bis zu 59 Prozent über das Land Hessen und die EU (EFRE) gefördert werden. Weitere Infos und Förderbedingungen finden Sie unter https://www.rkw-hessen.de/unternehmens-entwicklung/perspektivenberatung.html
Weitere Infos zum RKW Hessen: www.rkw-hessen.de


Förderung der Designberatung

Design ist wichtig und hilft Unternehmen, sich "ins rechte Licht zu rücken". Eine Designberatung für kleine und mittlere Unternehmen kann über das RKW Hessen gefördert werden. Mögliche Beratungsthemen sind: Markendesign, Markeneinführung, Corporate Branding, Nachhaltige Designstrategien, Kommunikationsmittel und webbasierte Anwendungen, Produktentwicklung und -optimierung sowie Auftragsvergabe und Briefing. Achtung: Die Förderung der Designberatung umfasst reine Beratungsleistungen. Gestaltungsleistungen in Form von Kommunikations-, Medien- und Produktdesign sind nicht Gegenstand der Förderung. Die Förderhöhe max. 50 Prozent des Beratungshonorars. Nähere Informationen https://www.rkw-hessen.de/beratungsfoerderung/designberatung.html
 


Programm "Förderung unternehmerischen Know-hows" - Unternehmensberatung (ab 2021)

Mit Wirkung zum 01. Januar 2021 wurde die Richtlinie zur Förderung unternehmerischen Know-hows um zwei Jahre verlängert.
Mit der Richtlinienverlängerung wird für die Möglichkeit eingeräumt, einen Zuschuss zu den Kosten einer Unternehmensberatung zu erhalten. Unternehmen in Schwierigkeiten (gemäß der Richtliniendefinition) können zwei Zuschüsse beantragen. Diese nicht rückzahlbaren Zuwendungen erhält man unabhängig davon, ob und wie viele Zuschüsse man für Beratungen bis zum 31. Dezember 2020 beantragt oder erhalten hat. Die De-minimis-Höchstgrenzen sind zu beachten.
Nähere Informationen hier


Kurzarbeitergeld

Der Koalitionsausschuss hat sich auf die Verlängerung von finanziellen Coronahilfen für Arbeitnehmer und Unternehmen verständigt. Die Bezugsdauer wird für Betriebe, die bis zum 31.Dezember 2020 Kurzarbeit eingeführt haben, auf bis zu 24 Monate, längstens bis Ende 2021, verlängert. Die aktuell geltenden Sonderregelungen über den erleichterten Zugang zum Kurzarbeitergeld, dass kein Aufbau negativer Arbeitszeitsalden erforderlich ist und nur 10 Prozent der Belegschaft eines Betriebes von einem Entgeltausfall betroffen sein müssen, gilt bis zum 31.Dezember 2021 fort für alle Betriebe, die bis zum 31.März 2021 mit der Kurzarbeit begonnen haben.

Weitere Infos


Checkliste für Unternehmen

Checkliste für Unternehmen
Der Hessische Industrie- und Handelskammertag (HIHK) hat eine Checkliste erstellt, worauf Unternehmen in der Coronakrise achten sollten.


Änderung der Handwerksordnung seit 14. Februar 2020

Durch die Änderung der Handwerksordnung am 14.02.2020 und die damit einhergehende Rückvermeisterung einer Vielzahl von Gewerken, gibt es einige Neuerungen zu beachten. Welche das sind, erfahren Sie hier


Insolvenzschutz wird bis 30. April 2021 ausgeweitet

Unternehmen, die noch auf die Auszahlung der Corona-Hilfen warten, erhalten den besonderen Insolvenzschutz für drei weitere Monate. Einen entsprechenden Vorschlag von Justizministerin Christine Lambrecht aus Viernheim hat das Bundeskabinett in Berlin beschlossen. Für die betroffenen Betriebe wird die Insolvenzantragspflicht nun bis zum 30. April 2021 verlängert. Die bisherige Regel wäre am 31. Januar ausgelaufen.
Nähere Informationen hier
Informationen zur Beantragung der Insolvenz finden Sie hier.

Reform des Insolvenzrechts

Das Bundeskabinett hat am 14.10.2020 eine Reform des Insolvenzrechts beschlossen. Diese hilft unter anderem Unternehmen, die wegen der Corona-Pandemie finanzielle Schwierigkeiten haben, aber über ein überzeugendes Geschäftsmodell verfügen. Sie können nun zum Beispiel belastende Verträge beenden, wenn der andere Vertragspartner seine Zustimmung zur Anpassung oder Beendigung verweigert und ansonsten eine Insolvenz droht. Diese Möglichkeiten gibt es bisher nur im Rahmen des Insolvenzverfahrens.
Nähere Informationen hier


Lebensunterhalt sichern für Freiberufler und Selbständige

Wer erfolglos alle Hilfsmöglichkeiten ausgeschöpft hat und den Lebensunterhalt für sich und seine Familie nicht mehr ausreichend aus eigenen Mitteln bestreiten kann, hat als Selbständige Person oder Freiberufler die Möglichkeit, Arbeitslosengeld II zu beantragen. Diese Sozialleistung orientiert sich an den Einkommens- und Vermögensverhältnissen aller Familienmitglieder und sichert das Existenzminimum in Form von aktuellen Unterkunftskosten und finanziellen Mittel zum Lebensunterhalt abzgl.. des vorhandenen Einkommens. Die Leistungen beinhalten auch einen Krankenversicherungsschutz. Nähere Informationen hier


Hilfen für Künstler und Kreative

Die Corona-Pandemie hat verheerende Folgen für die Kultur- und Kreativwirtschaft. Für Künstlerinnen und Künstler geht es um die Existenz. Verschiedene Hilfsangebote sollen helfen, die Auswirkungen zu minimieren.

Nähere Informationen hierzu:


Unterstützung für Landwirte

Spezielle Informationen zur Hilfsmöglichkeiten für Landwirte erhalten Sie hier:


Steuern in Zeiten der Corona-Pandemie

Für Gewerbetreibende, die sich aufgrund der aktuellen Situation in finanziellen Schwierigkeiten befinden bzw. absehbar befinden werden, besteht hinsichtlich der Gewerbesteuer-Vorauszahlungen die Möglichkeit, beim zuständigen Finanzamt einen Antrag auf Herabsetzung des Gewerbesteuer-Messbetrages zu stellen. Sofern Sie von dieser Möglichkeit Gebrauch machen, lassen Sie uns eine Kopie dieses Antrages unter Angabe Ihres Kassenzeichens (zu finden auf dem Gewerbesteuerbescheid) an folgende Kontaktdaten zukommen (per Post, Mail oder Fax):

Kämmereiamt
Abteilung Haushalts-, Finanz- und Steuerwesen
Kettelerstr. 3 | 68519 Viernheim
E-Mail:
Fax: 06204 988 385

Im Anschluss wird durch das Kämmereiamt bis zu einer Entscheidung durch das Finanzamt (in der Regel durch Erlass eines geänderten Gewerbesteuermessbescheides) die Forderung zunächst ausgesetzt.

Sollten Sie sich zusätzlich nicht in der Lage sehen, bereits bestehende steuerliche Forderungen (Gewerbesteuer-Veranlagungen aus Vorjahren) zu begleichen, besteht die Möglichkeit der Stundung (Verschiebung der Fälligkeit) bzw. des Vollstreckungsaufschubs (ab Fälligkeitstermin). Hierfür ist eine schriftliche Antragstellung unter den o.a. Kontaktdaten erforderlich.

Die Möglichkeit der Stundung ist in § 222 Abgabenordnung (AO) geregelt. Hiernach können Steuerschulden nur gestundet werden, wenn die Einziehung der Forderung für den Steuerpflichtigen eine erhebliche Härte bedeuten würde. Dies muss vom Steuerpflichtigen nachgewiesen werden.Pro vollem gestundeten Monat werden 0,5 % (6 % p.a.) Stundungszinsen erhoben.

Antrag auf Stundung von Steuerforderungen aufgrund der COVID-19 Krise Stadt Viernheim

Im Zuge der COVID-19 Krise können Zahlungspflichtige, die von den Auswirkungen des Coronavirus unmittelbar und nicht unerheblich betroffen sind, und die deshalb Schwierigkeiten haben, eine Stundung oder Ratenzahlung der fälligen Steuerforderungen bei der Stadt Viernheim / Kämmereiamt beantragen. Weitere Informationen im Bürgerservice.

Weitere Informationen zu Möglichkeiten der Steuererleichterungen in Zeiten der Coronakrise:

www.darmstadt.ihk.de


Alle Informationen unter www.viernheim.de/corona