Stadtverwaltung: Gerüchte um AWO-Hort sorgen für Verunsicherung – Stadt schafft Klarheit

In den vergangenen Tagen sind Gerüchte über eine bevorstehende Schließung des Horts im Familienzentrum der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in der Kirschenstraße zum 31. Juli 2026 aufgekommen. Die Stadt Viernheim stellt hierzu klar: Eine entsprechende Entscheidung wurde nicht getroffen. Bei den kursierenden Informationen handelt es sich daher nicht um Fakten. 

Die Stadtverwaltung vermutet, dass die Gerüchte im Zusammenhang mit einer gesetzlichen Änderung stehen könnten, die zum 1. August 2026 in Kraft tritt. Ab diesem Zeitpunkt besteht für alle Erstklässler beziehungsweise deren Eltern ein Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz.

Im Zuge der Beratungen zum Haushalt 2025 der Stadt Viernheim wurden zudem in den städtischen Gremien die hohen Kosten dieser Einrichtung im Vergleich zu den Kosten der Betreuungsplätze an den Grundschulen hinterfragt. Nachfolgend hatte die Stadtverwaltung im Herbst 2025 ergänzend zu den unterschiedlichen Angebotsformen, den rechtlichen Zusammenhängen und den zu unterscheidenden Inhalten öffentlich in Ausschussberatungen informiert. Entscheidungen der Stadtverordnetenversammlung in dieser Sache wurden bislang keine getroffen, es stehen solche auch nicht unmittelbar bevor.

Zudem ist es gute Praxis, dass – sollten von der Stadtverordnetenversammlung Änderungen gewünscht sein – die sich daraus ergebenden Notwendigkeiten gemeinsam mit dem Träger (hier: AWO) und weiteren beteiligten Institutionen erörtert werden, um einen geeigneten Weg zu entwickeln.