Museum Viernheim: „Vom Pessachfest bis zur Synagoge“ – Themenführung zum Jüdischen Leben in Viernheim

Sonntag, 8. November, von 15 bis 16:30 Uhr

Kirchen, Moscheen und verschiedene Glaubensgemeinschaften prägen bis heute das religiöse Leben in Viernheim. Weniger bekannt ist, dass die Stadt einst auch eine jüdische Gemeinde mit zeitweise mehr als 100 Mitgliedern hatte. Ihrer Geschichte widmet sich die Themenführung „Vom Pessachfest bis zur Synagoge“, die am Sonntag, 8. November, von 15 bis 16:30 Uhr im Museum Viernheim, Berliner Ring 28, stattfindet. Die Führung findet damit unmittelbar vor dem Gedenktag an die Reichspogromnacht vom 9. November 1938 statt. Geleitet wird sie von Dr. Peter Billhöfer.

Über lange Zeit war die jüdische Gemeinde Teil des gesellschaftlichen und religiösen Lebens in Viernheim, bevor sie mit dem Zweiten Weltkrieg ihr Ende fand. Die Themenführung lädt dazu ein, in die Vergangenheit dieser Gemeinde einzutauchen und mehr über ihre Geschichte, ihre Persönlichkeiten sowie die religiösen Riten und Traditionen zu erfahren, die einst auch in Viernheim zu Hause waren.

Dr. Peter Billhöfer vermittelt die geschichtlichen Hintergründe auf anschauliche und lebendige Weise. Dabei stellt er Bezüge zur Stadt und zur Region her und ergänzt die Ausstellung um interessante Erläuterungen. Auch für Fragen der Besucherinnen und Besucher ist Gelegenheit.

Die Führung dauert circa 1,5 Stunden. Der Eintritt beträgt für Erwachsene fünf Euro. Anmeldungen sind erforderlich. Für Anmeldungen und Rückfragen steht das Museumsteam unter der E-Mail-Adresse museum(at)viernheim.de oder telefonisch unter 06204-988-173 gerne zur Verfügung. Mehr Informationen zu den Kursangeboten des Museums gibt es auch unter www.viernheim.de/museumveranstaltungen.