Wie lebten die Menschen in Viernheim vor Tausenden von Jahren – lange bevor der Ort erstmals urkundlich erwähnt wurde? Antworten auf diese Fragen gibt ein weiterer Vortrag zur archäologischen Vergangenheit der Stadt am Donnerstag, 16. April, um 18 Uhr im Museum Viernheim.
Als Fortsetzung des Vortrags „Archäologische Funde aus dem frühmittelalterlichen Viernheim“, der im Oktober vergangenen Jahres stattfand, richtet Dozent Ruben Neidinger (M.A.) den Blick diesmal auf die Zeit vor dem Mittelalter.
Bereits lange vor der ersten schriftlichen Erwähnung Viernheims im Jahr 777 lebten im heutigen Stadtgebiet Menschen. Vor allem die Ausgrabungen des Ingenieurs Werner Klee in den 1960er und 1970er Jahren brachten zahlreiche archäologische Funde von der Steinzeit bis in die Römerzeit ans Licht. Was wissen wir heute über das Leben in diesen unterschiedlichen Epochen? Wie hat sich die Kultur der Menschen über Jahrtausende hinweg entwickelt? Und welche Rolle spielte der Ort innerhalb der Region? Auch hier können archäologische Funde helfen, Licht in die graue Vorzeit zu bringen.
Der Vortrag beginnt um 18 Uhr und dauert circa 50 Minuten. Der Eintritt beträgt für Erwachsene fünf Euro, eine Anmeldung ist erforderlich. Für Anmeldungen und Rückfragen steht das Museumsteam unter der E-Mail-Adresse museum(at)viernheim.de oder telefonisch unter 06204-988-173 gerne zur Verfügung. Mehr Informationen zu den Kursangeboten des Museums gibt es auch unter www.viernheim.de/museumveranstaltungen.
