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Interreligiöser Dialog
Die guten Erfahrungen aus dem seit über 20 Jahren bestehenden Christlich-Islamischen-Dialog Kreis Bergstraße, zu dessen Gründungsmitgliedern die Viernheimer Eyüp Sultan Moschee sowie der Verein Lernmobil zählen, veranlassten Bürgermeister Matthias Baaß im Jahr 2014, einen interreligiösen Dialog in Viernheim anzustoßen.
Dieser zielt auf die Schaffung eines friedlichen Miteinanders der Religionen und der gemeinsamen Entwicklung des Gemeinwesens. Die Grundsätze dieses Handlungsfeldes sind aus der Arbeit des Viernheimer „Forums der Religionen“ hervorgegangen, welches sich im Rahmen des Beteiligungsforums „Wir sind alle Viernheimer“ als zentrales Steuerungsgremium für den interreligiösen Dialog aus christlichen, islamischen und jüdischen Gemeinden Viernheims konstituierte.
In diesem Handlungsfeld geht es in erste Linie um ein gegenseitiges Kennenlernen und Wissensaustausch, die Suche nach gemeinsamen Lösungen bei anstehenden Problemen und darum, Lebenserfahrungen zu erweitern. Wegweisend ist dabei eine Haltung, die verdeutlicht, dass dies keine Mission untereinander ist und kein Synkretismus angestrebt wird, sondern der Dialog der gegenseitigen Verständigung, dem Aufbau von Vertrauen, dem Abbau von Unkenntnissen, Vorurteilen und Ängsten dient.
Daraus kann und soll die Entwicklung von Feldern gemeinsamen Handelns auf Basis gemeinsamer Werteüberzeugungen hervorgehen, sodass eine gemeinsame Gestaltung des Viernheimer Gemeinwesens verwirklicht wird.
Ziele und Aufgaben:
- Förderung eines friedlichen und gedeihlichen Zusammenlebens und Zusammenarbeitens
- Stärkung eines religions- und glaubensübergreifenden Dialoges
- Etablierung von Diskussionsplattformen
- Informationsaustausch und Öffentlichkeitsarbeit
- Veranstalten von gemeinsamen Aktionen und Begegnungen
- Förderung von Solidarität, Gerechtigkeit und Frieden unter den Menschen
Relevante Akteur*innen:
Kirchengemeinden | Moscheegemeinden | religiöse Kulturvereine | Schulen | Erziehungs- und Bildungseinrichtungen
Interreligiöser Kalender 2026
Feste der Religionen
- Das Ramadanfest – Abschluss des FastenmonatsDer Ramadan 2026 beginnt am Abend des 18. Februar, der erste Fastentag ist der 19. Februar. Er dauert etwa 30 Tage und endet mit dem Fest des Fastenbrechens (Eid al-Fitr), das um den 20. März 2026 beginnt. Da sich Ramadan nach dem Mondkalender richtet, verschiebt sich der Beginn jährlich um 10 bis 11 Tage nach vorne.4 MB
- Das PessachfestVom 1. April bis zum 8. April 20264 MB
- Schawuot – Das Fest der ToraBeginnt am 21. Mai 2026 bei Sonnenuntergang; endet am 23. Mai 2026 bei Einbruch der Dunkelheit.4 MB
- Das OpferfestDas Opferfest (Eid al-Adha) beginnt jedes Jahr an einem anderen Datum, aufgrund des Mondkalenders meistens elf Tage früher als im Vorjahr. Im Jahr 2026 findet es vom 27. Mai bis 30. Mai statt. 4 MB
- Rosch Haschana – Das jüdische NeujahrsfestBeginnt am 11. September 2026 bei Sonnenuntergang; endet am 13. September 2026 bei Einbruch der Dunkelheit4 MB
Ansprechperson
Verein Lernmobil
Dr. Gerd Baltes